WPT 08: Der Startschuss am letzten Standort der Tour ist gefallen
Nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen in den Standorten Bad Oeynhausen, Berlin, Bremen, Dortmund, Erfurt und Duisburg ist die WestSpiel Poker Tour 2008 nun in Aachen angekommen.
Hier im Casino Aachen haben die Spieler zum letzten Mal im Rahmen
der Tour die Gelegenheit, sich für das große Finale im Dezember zu
qualifizieren. Die drei Vorrundentage sind schon restlos ausverkauft.
Das Casino Aachen befindet sich mitten im schönen Stadtkern. Ein ehemaliges Kurhaus dient als Zuhause für dieses WestSpiel-Casino. Das Gebäude wurde um 1910 errichtet und diente viele Jahre als Ort der Erholung bis es nach einer kurzen ungenutzten Zeit im Juli 1976 zu einer Spielbank umgebaut worden ist. Das Gebäude lebt durch viele kleine Details, viel Kunst an den Wänden und in den Gängen und den Geist vergangener Epochen.
In diesen geschichtsschweren Gemäuern startete am
gestrigen Abend der erste Vorrundentag der WPT 08 in Aachen. 114 Spieler waren es, die sich an elf Tischen gegenübersaßen, um die letzten
Tickets für das Saisonfinale in Dortmund zu ergattern. Insgesamt blieben nach der Rebuyphase 110 Spieler im Rennen. Die Turnierleitung
teilte den Spielern mit, dass insgesamt 98 Rebuys und 95 Add-ons getätigt worden
waren. Hieraus errechnete sich eine Anzahl von zwölf Karten für das
Casinofinale am Sonntag und ebenso zwölf
Tickets für Dortmund. Der Preispool wird in Aachen an jedem Tag geteilt in Tickets, Sach- und
Geldpreise. Während des laufenden Turnieres wurden viele hochwertige Sachpreise
ausgegeben. So erhielt zum Beispiel die beste Dame im Feld einen digitalen Bilderrahmen
und der Rebuy-König (sechs Rebuys à €50) Herr Fathi durfte sich über Champagner und
ein €200-Ticket für ein Satellite im Casino Aachen freuen.
Wieder einmal waren bekannte Gesichter aus vorangegangenen Vorrunden zu
finden. Nebst Horst Hajdun und Daniel Ebersold, die beide kurz nach der
Rebuy-Phase aus dem Turnier schieden, gab es auch einen etwas bekannteren
Bounty-Spieler. Kein geringerer als Robert Kalb, der dieses Jahr bei der World
Series of Poker in die Geldränge gekommen war ($85.331 in Event #49), hielt gestern
Abend seinen Kopf hin. Der Kopfgeldgewinner durfte für den Rausschmiss eine Uhr sein Eigen nennen. Robert traf Top Pair mit gutem
Kicker auf dem Flop, musste sich aber am Ende einem Gutshot beugen. Der Poker-Pro
war dann kurz darauf an einem der Cashgame-Tische zu finden. Diese wurden geöffnet, sobald die ersten Turniertische frei waren. Am Samstag und Sonntag wird es auch wieder speziell für IntelliPoker-Mitglieder
einen €2/€2-Tisch geben.
Gegen 2:00 Uhr ging es in die heiße Phase. Der Bubbleboy
musste gefunden werden. Der Unglückliche erhielt nach seinem Zwangs-All-in für sein zu frühes
Ausscheiden allerdings einen satten Trostpreis in Form eines iPod Touch mit acht GB.
Die zwölf Gewinner standen fest. Aber damit war es noch nicht zu Ende. Es ging
des Weiteren noch um einen Geldpreispool von €2.000, die unter den ersten Sieben ausgelost wurden. Diese wurden auf interessante Art und Weise gefunden. Alle zwölf Qualifikanten setzten sich an einen Tisch und erhielten nacheinander Karten ausgeteilt. Pik war hierbei Trumpf. Das heißt, die Karten
bis
waren mit einem €-Wert belegt. Und hier die zwölf Gewinner des gestrigen Abends:

1. Jean-Philippe Schoonbrood (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €500)
2. Andreas Pirjevec (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €400)
3. Peter Thomas ( (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €350)
4. Kai Klaassen (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €300)
5. Cengiz Sertoglu (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €200)
6. Remco Kleijnen (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €150)
7. Michael Pfumfel (Casinofinal- und Saisonfinalticket + €100)
8. Frank Mueller (Casinofinal- und Saisonfinalticket)
9. Alexander Hollan (Casinofinal- und Saisonfinalticket)
10. Sercuk Özyildirim (Casinofinal- und Saisonfinalticket)
11. Malte Poischberg (Casinofinal- und Saisonfinalticket)
12. Konstantin Degner (Casinofinal- und Saisonfinalticket)






