Willkommen! Jetzt Anmelden oder über die Registrierung informieren.

Zum Tod von Brandi Hawbaker: „Sie ist unsere Marylin Monroe“

Das Gerücht um den Tod der attraktiven Pokerdiva Brandi Hawbaker (Foto) nahm Mitte der Woche seinen Lauf. Zu einem älteren Hawbaker-Artikel auf Wicked Chops Poker (WCP) wurde ein Kommentar gepostet, der für helle Aufregung sorgte. „Vielleicht interessiert es euch, dass Brandi Hawbaker [...] Anfang dieser Woche gestorben ist". Bei WCP reagierte man prompt und nachdem man dort ohne Erfolg versuchte, Brandi zu erreichen, wurde ein Suchaufruf gestartet.

Da sich Gerüchte im Internet bekanntlich schneller als ein Lauffeuer verbreiten, dauerte es gerade einmal 30 Minuten, bis Brian Micon auf NeverWinPoker (NWP) die Bestätigung gab. „Mit großer Trauer schreibe ich diese Nachricht. Einigen als Brandi Hawbaker, anderen als Naami Dea bekannt, nahm sie sich am Sonntag das Leben [...]". Micon kannte Hawbaker persönlich und ist ein enger Freund ihres Ex-Lovers Brandon, der immer noch Kontakt zu Brandis Familie hat. In den Gerüchteküchen kochte seit Monaten das „Brandi-Süppchen". Die Skandale schienen nicht abzureißen.

sklansky hawbakerHawbaker preschte 2006 in die Pokerwelt. Damals überzeugte sie durch ihre Leistungen am Pokertisch, als sie den Festa-al-Lago-Main-Event der WPT auf einem 35. Platz beenden konnte. Doch schnell munkelte man, dass sie ihre körperlichen Reize nur zu gern dazu nutze, Nachhilfe in Sachen Poker zu bekommen. Zu ihren prominentesten Lehrern gehörten Tom Captain Franklin und der Pokertheoretiker David Sklansky (Foto rechts, mit Brandi). Beides ältere Herren, die genügend Geld und Pokerwissen haben.

Doch in der schillernden Welt von Las Vegas bleibt nichts lange verborgen und der Spruch „What happens in Vegas, stays in Vegas" zählt in Zeiten der vernetzten Welt nicht viel. Hawbakers Vergangenheit geriet immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Ihre offizielle Strippercard (eine Art Zulassung für die Tätigkeit als Stripperin in Las Vegas) geriet den Leuten von NWP in die Hände und fand ihren Weg zu eBay. Das Onlineauktionshaus sah darin jedoch kein wertvolles Sammlerstück und beendete die Auktion frühzeitig.

Der nächste Skandal brachte dann noch mehr pikante Details. Nachdem ihre Beziehung in die Brüche gegangen und Brandon um reichlich Geld sowie Hab und Gut erleichtert worden war, trat dieser an die Öffentlichkeit und packte aus. Die Stichpunkte wirken wie die Schlagworte eines B-Movies. Von Prostitution über Drogen bis hin zu ihrer Vorliebe für Frauen wurde nichts ausgelassen.

Doch damit nicht genug. Brandi Hawbaker antwortete ihrerseits mit einem Video, das es - um es freundlich zu sagen - nicht auf YouTube schaffen konnte. Unter dem Stichwort „Dedicated to: Brandon" kursiert auf einer freizügigeren Videoplattform ein privater Clip, der Brandi und ihre Talente abseits des Pokertisches zeigt.

Als ob es der Skandale nicht genug gegeben hätte, platzte dann Ende Februar die große Bombe. Während sich Brandon noch über Hawbakers Liebschaften zu Poker-Pros, wie beispielsweise zu David Sklansky ausschwieg, klärte nun der Pokerguru höchstpersönlich einige Dinge. Bei „The Post You Were Waiting For" hätten selbst die Autoren des oben genannten B-Movies noch gestaunt.

Brandi Hawbaker kannte Details aus Sklanskys Leben, die nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Um einer Erpressung ihrerseits zu entgehen, hat er also die Initiative ergriffen und selbst ausgepackt, quasi Sklanskys Theorem of Gossip. Im Grunde ging es um Sue. Sue ist 23 Jahre alt und lebt seit fast drei Jahren mit David zusammen. So weit, so gut, mag man denken. Ein älterer Herr sucht sich eine fast 40 Jahre jüngere Lebensgefährtin. Doch dass Sue aufgrund von Inzest behindert ist, scheint schon ein anderes Kaliber und für Brandi ein passables Druckmittel zu sein. Ein weiteres Highlight seines Postings ist zweifelsohne der schon fast legendäre „Vibrator aus dem Handschuhfach", der mit Brandi in Zusammenhang gebracht wurde. Einmal in Bewegung gebracht, rollte die Welle und bauschte sich zum Sklanskygate auf. Es folgten Diverse Bans und selbst David Sklansky (!) erhielt einen „soften" Ban.

Zu guter Letzt war es wohl zu viel Stress für Brandi und die ohnehin labile 26-Jährige beendete vergangenes Wochenende ihr Leben. „Sie machte üble Dinge und wir sahen alle zu. Sie machte verrückte Dinge und wir sahen alle zu. Sie starb und wir sahen alle zu ... Sie ist unsere Marylin Monroe" - Zitat Brian Micon.

TRAINING ODDS CALC FORUM SEARCH
© Copyright 2007-2010 Rational Instruction Services, Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
 Impressum |   Nutzungsbedingungen |   Datenschutz 
IntelliPoker EPT APPT LAPT