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Grundlagen

Einführung in Pot Limit Omaha

In dieser kurzen Lektion lernt ihr die Grundlagen von Pot Limit Omaha, auch PLO genannt.

 
Omaha Hold'em, allgemein als Omaha bekannt, ist derzeit - direkt nach Texas Hold'em - die am zweithäufigsten gespielte Pokervariante der Welt. Omaha war traditionell in Europa verbreitet, hat sich aber in den letzten Jahren in den USA und auch online zu einer gängigen Form des Pokerspiels entwickelt.

Omaha-Regeln

Eines der charakteristischen Merkmale von Omaha ist die Anzahl der ausgegebenen Karten. Bei Omaha erhält zu Beginn einer Pokerhand jeder Spieler vier "Hole Cards" (Startkarten) und nicht nur zwei. Genau wie bei Texas Hold'em wird jedoch mit fünf Gemeinschaftskarten gespielt. Diese bilden den Flop (= die ersten drei Karten), den Turn (= die vierte Karte) und den River (= die fünfte Karte). Es gibt vier Einsatzrunden: vor dem Flop, auf dem Flop, auf dem Turn und auf dem River.

Nach der letzten Setzrunde kommt der Showdown. Wenn noch mindestens zwei Spieler an der Hand beteiligt sind, geht der Pot an den Spieler mit dem besten Fünf-Karten-Blatt. Allerdings muss bei Omaha jeder Spieler zur Bildung seines Fünf-Karten-Blattes genau zwei Hole Cards und genau drei Gemeinschaftskarten verwenden. Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zu Texas Hold'em, wo der Spieler selbst entscheidet, wie viele von seinen Hole Cards er benutzt. Es ist sogar möglich, die Hole Cards gar nicht zu verwenden.

Ein Beispiel:

Das Board zeigt und es sind drei Spieler an der Hand beteiligt.
  • Spieler 1:
  • Spieler 2:
  • Spieler 3:
Spieler 3 gewinnt diese Hand mit einem Flush (mit dem König als höchster Karte) und dem Buben als Kicker.

Zweiter wird Spieler 1 mit einer Straße (Straight) bis zum Buben.

Mit seinem Zweierdrilling hat Spieler 2 das schlechteste Blatt.

Man könnte hier irrtümlich annehmen, dass Spieler 1 nicht nur eine Straße, sondern auch den bestmöglichen Flush ("Nut Flush") und Spieler 2 mit seinen drei Hole Cards einen Vierling hat - ein Fehler, den viele Omaha-Neulinge machen. Deshalb nicht vergessen: Jeder Spieler kann nur GENAU zwei seiner Hole Cards für sein Blatt verwenden, nicht mehr und nicht weniger.

Pot Limit Omaha (PLO)

Da Omaha meist als Pot Limit-Variante gespielt wird, wollen wir dir in unserer Omaha-Serie dieses Format beibringen.

Wir gehen davon aus, dass du mit den Grundlagen des Pokerspiels vertraut bist und weißt, wann man checkt, setzt, mitgeht und erhöht.

Kennzeichnend für Pot Limit-Poker ist, dass ein Einsatz nicht die Gesamthöhe des Pots überschreiten darf. Auch wenn dich das anfangs etwas verwirren mag, wird dir die Berechnung der Potgröße schon bald geläufig sein.  Und wenn du deinen Einsatz auf das Maximum erhöhen willst, musst du auch den Betrag für deinen "Call" mit einrechnen.  Klingt kompliziert?

Hier ein Beispiel (vor dem Flop):

Gespielt wird 1-2 PLO, das heißt der Small Blind (SB) liegt bei 1 und der Big Blind (BB) bei 2. Der erste Spieler nach den Blinds callt den BB (2). Was ist der höchstmögliche Einsatz, den der nächste Spieler machen kann?

Nach einem hypothetischen Call läge die Potgröße bei 1 (SB) + 2 (BB) + 2 (Call des ersten Spielers) + 2 (Call des zweiten Spielers). Also könnte der zweite Spieler mit 2 callen und um weitere 7 erhöhen (Größe des Pots). Das heißt, er kann maximal 9 setzen.

Zum besseren Verständnis wollen wir das Konzept genauer erklären: Wenn 1 gesetzt wurde und ein Spieler am Tisch 3 setzt, dann lässt sich das auf zweierlei Weise ausdrücken. Wir könnten sagen, dass es sich um eine Erhöhung auf 3 handelt, da der Einsatz insgesamt 3 beträgt. Oder wir könnten es als eine Erhöhung um 2 bezeichnen, da der Einsatz 2 über dem Call-Betrag von 1 liegt. Das mag sich schwierig anhören, glücklicherweise werden aber die Potgröße und der höchstmögliche Einsatz bei PokerStars fortlaufend angezeigt.  

Manchmal wird auch Texas Hold'em als Pot Limit-Variante gespielt. Allerdings gibt es hier nur selten so große Pots wie bei Omaha. Durch das Kombinieren von vier Hole Cards (anstelle von zwei) mit den Gemeinschaftskarten scheint sich die Wahrscheinlichkeit für ein gutes Blatt erst einmal deutlich zu erhöhen. Deshalb sind Omaha-Spieler öfter bereit, Geld zu investieren, um den Flop zu sehen. Gleichzeitig stellt dies das größte Risiko für Spieler dar, die von Texas Hold'em zu Omaha wechseln. In Wirklichkeit sollte man bei seinen Omaha-Blättern genauso wählerisch sein wie bei Texas Hold'em. 

Im nächsten Artikel beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Arten von Omaha-Startblättern, deren Potenzial und den entsprechenden Preflop-Strategien.
Starthände bei Pot Limit Omaha (PLO)

Lernt die Feinheiten der Starthandauswahl in Pot Limit Omaha in dieser Lektion.

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