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Grundlagen

Starthände bei Pot Limit Omaha (PLO)

Lernt die Feinheiten der Starthandauswahl in Pot Limit Omaha in dieser Lektion.

 
Natürlich sind bei Omaha die Chancen, auf dem Flop eine fertige Hand zu haben, höher als bei Texas Hold'em. Denn da sich aus den vier Hole Cards mehr potenzielle Pokerhände bilden lassen, gibt es bei Omaha auch wesentlich mehr mögliche Starthände. Die Stärke unseres Blattes liegt in der Zusammensetzung der vier Hole Cards.

Das ist aber noch nicht alles: Was bei Texas Hold'em zwei gute, spielbare Starthände sind, ist bei Omaha normalerweise nicht einmal eine passable Kombination. (Z.B. können und bei Texas Hold'em separat gespielt werden, wohingegen das Spielen von   bei Omaha weniger empfehlenswert wäre.)  Nun wollen wir uns verschiedene Arten von Starthänden bei PLO ansehen.

Starthände

Beginnen wir mit den Starthänden:

, und ähnliche:

Blätter, die ein beliebiges Paar Asse und zwei "Broadway Cards" (Zehn bis König) enthalten, zählen zu den besten PLO-Händen. Mit so einem Blatt solltest du raisen (erhöhen) und re-raisen und dann, wenn möglich, vor dem Flop All-in gehen. Solche Hände brauchen nicht viel Unterstützung, um zu gewinnen, und haben auch im Spiel gegen mehrere Gegner gute Chancen.

und ähnliche:

Hohe Paare ( to ) mit verbundenen Karten sind ebenfalls sehr starke Blätter und können auch im Heads-up bestehen. Wenn wir diese Art von Händen gegen mehrere Gegner spielen, empfiehlt sich ein "Open Raise", also die Eröffnung der ersten Einsatzrunde mit einer Erhöhung, und zwar aus jeder Position. Da jedoch bei PLO recht häufig mindestens ein Spieler Asse hält, sollten wir diese Blätter vor dem Flop nicht zu aggressiv spielen.

, und ähnliche:

Mittlere Paare mit verbundenen Karten sind gerade bei "Multiway Pots", also wenn in einer Pokerhand mehr als drei Spieler involviert sind, eine starke Kombination, da sie ihren Wert auf dem Flop aus dazu passenden Draws oder gemachten Händen ("Made Hands") ziehen. Es sind zwar spekulative Hände, wenn du jedoch deinen Drilling und deinen Straight Draw vervollständigen kannst, stehen die Chancen gut, dass du auch Geld verdienen wirst. Mit so einem Blatt solltest du vor dem Flop limpen. Eine Erhöhung zu callen kann ebenfalls richtig sein, vor allem dann, wenn nach dir noch andere potenzielle Caller an der Reihe sind. 

, und ähnliche:

Hierbei handelt es sich um starke Blätter, die sich allerdings vor dem Flop leicht dominieren lassen - besonders durch hohe Paare. In früher Position solltest du derartige Hände vorsichtig spielen. In später Position kannst du eine Erhöhung callen oder sogar das Maximum (in Höhe des Pots) setzen.

, und ähnliche:

Mittlere Karten mit verbundenen Karten sind eine ziemlich starke Kombination und aus jeder Position spielbar. Meistens sollten sie als Draws gespielt werden. Manchmal empfiehlt es sich jedoch, diese Hände wie Asse zu spielen und zu erhöhen, da du auf diese Weise schwerer "lesbar" bist.

, und ähnliche:

Niedrige Paare mit verbundenen Karten funktionieren in späten Positionen gut. Diese Hände erweisen sich oft als profitabel - besonders dann, wenn man eine niedrige Straße ("Straight") bekommt.

, und ähnliche:

Niedrige verbundene Karten sollten wie mittlere Karten behandelt werden. Doch in Anbetracht dessen, dass viele deiner potenziellen Hände die niedrigstmögliche Straße sein werden, solltest du sie in früher Position vorsichtig und auch in später Position nicht zu optimistisch spielen.

, und ähnliche:

Bei diesen Blättern passt eine Karte nicht zum Rest. (Sie wird als"Dangler" bezeichnet.) Solche Hände sollten nur bei kleinen Pots und in später Position gespielt werden. Es ist auch nicht verkehrt, so eine Hand abzulegen. Denn warum solltest du mit nur drei zusammenpassenden Karten spielen, wenn deine Gegner vier haben? Das ist ein unnötiger Nachteil, der sich leicht vermeiden lässt.

, und ähnliche:

Diese Blätter sind dann etwas wert, wenn wir ein "Top-Set" bekommen, also den höchstmöglichen Drilling. Allerdings sollten wir mit diesen Händen vor dem Flop vorsichtig umgehen, denn Asse müssen hier ganz anders bewertet werden als bei Texas Hold'em: Obwohl Asse bei Omaha vor dem Flop ein Favorit gegen die einzelnen Händen sein können, ist es unwahrscheinlich, dass man einen großen Pot gewinnt, wenn es einem nicht gelingt, die Asse zu einem Drilling oder Full House auszubauen. Solche Hände können sich für Anfänger als gefährlich erweisen und sollten mit Vorsicht behandelt werden.

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Der Drilling in unserem Startblatt ist ein großer Nachteil. Da wir ja mit genau zwei Hole Cards spielen müssen, wäre die dritte Karte als "Out" (im Kartendeck) von entscheidender Bedeutung, um den potenziellen Drilling zu vervollständigen.  Auch die Karten ohne besondere Reihenfolge sind nicht besonders nützlich. Haben die Karten dieselbe Farbe, ist das Blatt sogar noch weniger wert, da wir so zwei wichtige Outs für einen Flush verlieren. Solche Hände kannst du bedenkenlos ablegen.

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Ein Vierling ist extrem selten. Doch selbst wenn er gut aussieht, ist er zum Bilden einer Hand wertlos. Wir könnten nur darauf hoffen, dass das Board sich nahe an unserem Vierling bewegt (in diesem Fall nahe an der Zehn: ) und uns einen Bluff ermöglicht - da niemand außer uns eine Zehn haben kann. Allerdings kostet es uns Geld, so lange im Spiel zu bleiben, und wenn wir gecallt werden, verlieren wir noch mehr Chips.

Doppelt gleichfarbige Hände ("Double Suited") haben bei Omaha mehr Potenzial. Daher sind deutlich bessere Karten als . Würde man diese Hände gegeneinander spielen, hätte die zweite keine Chance zu gewinnen. Zudem würde die erste Hand in 14% der Fälle einen Flush ergeben. In den restlichen Fällen würden sie zu einer Teilung des Pots führen.

Darüber hinaus ist doppelt gleichfarbig und daher vorzuziehen.

Hände mit zwei Karten gleicher Farbe (z.B. ), sind besser als so genannte "Rainbow Hands", die aus Karten verschiedener Farben bestehen. 

Drei gleichfarbige Karten (z.B.) verringern den Wert der Hand, da wir nur zwei von ihnen beim Showdown verwenden können.

Alles in allem dürfen wir nicht vergessen, dass die sorgfältige Auswahl der Startblätter bei Omaha wichtiger ist als in Texas Hold'em. Das liegt vor allem daran, dass unsere Gegner zahlreiche Möglichkeiten haben, auf dem Flop eine starke Hand zu bekommen. Um zu gewinnen, müssen wir beim Showdown etwas Wertiges auf der Hand halten. Auch die zweitbeste Hand verliert bei PLO häufig auf dem River (z.B. ein Flush mit einem König als höchster Karte).

Flop-Strategien bei Pot Limit Omaha (PLO)

In dieser Lektion lernt ihr wie ihr auf dem Flop weiter spielen solltet.

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