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Poker-Strategie - das Squeeze Play in Beispielen

Squeezen, oder auch das „Squeeze Play" (Engl.: to "squeeze" = auspressen, drücken, zwingen) ist ein Spielzug, den man im No-Limit Hold'em hauptsächlich vor dem Flop anwendet. Er bezeichnet das Reraisen, nachdem ein Spieler mit einem Raise eröffnet hatte und mindestens ein weiterer Spieler bereits gecallt hat.

In diesem Artikel für fortgeschrittene Anfänger erklären wir die Gründe und passenden Situationen für ein Squeeze Play. Wir beschäftigen uns zudem mit der technischen Ausführung sowie der Theorie dahinter. Wer diesen Begriff zum ersten Mal gehört hat, der will sich eventuell zuerst den Einsteigerartikel zum Thema Squeeze Play ansehen.

Gründe für ein „Squeeze Play"

Betrachten wir ein ganz gewöhnliches NLHE Szenario: Ein Spieler eröffnet mit einem Raise und ein oder mehrere Spieler hinter ihm möchten gern ihre Hand (und auch ihre Position) gegen den Raiser spielen.

Wir haben ebenfalls vor, unsere Hand zu spielen, aber eventuell ist unsere Position ungünstig (da wir in den Blinds sitzen), unsere Hand nicht wirklich multiway-tauglich, oder generell etwas schwächer gegen raisende Hände.
Hier setzt nun eine mögliche Squeeze Strategie an: Ein Squeeze Play entspricht im Prinzip einem einfachen Reraise an dieser Stelle, allerdings wird der Pot, um den man postflop bereit ist zu spielen, extrem groß und beteiligte Spieler sind sehr schnell committed mit einer Vielzahl von Handtypen, die sich nach einem Squeeze ergeben.

Ein Squeeze kann preflop sowohl ein Value Play als auch einen Bluff darstellen. Daher kommen zunächst die möglichen Gründe für diesen Move:

Value

Wenn wir glauben, die beste Hand zu halten, erhöhen wir den Pot entsprechend unserer Preflop-Equity und versuchen, möglichst viele Chips in die Mitte zu bringen (z.B. mit oder ). Ein solcher Value Raise ist nahezu unabhängig davon, ob sich eine Squeeze-Situation ergibt oder nicht. Wir würden einen solchen „Move" also auch machen, wenn es einen Raiser und keine Caller geben würde (sofern wir uns nicht aus irgendwelchen Gründen für ein Slowplay entscheiden sollten). Aber gerade, wenn es bereits mehrere Caller gibt, ist ein Slowplay mit AA oder KK keine Option mehr.

Wir sprechen also von aggressivem Standard-Spiel, mit dem wir einen Pott aufbauen wollen, um eine möglichst hohe Auszahlung zu bekommen.

Ein Vorteil des Value Reraise in einer solchen Squeeze-Situation ist, dass wir damit eine gute Tarnung für die Male haben, in denen wir eine Squeeze-Gelegenheit zum Bluffen nutzen (siehe weiter unten).

Decision-Making und Position

Wir erleichtern uns schwierige Postflop-Entscheidungen mit Händen, die nach dem Flop bestimmte Handkategorien bilden, wie

  • , für Hände vom Typ „Top Pair Top Kicker"
  • bis für Hände vom Typ „Overpair",

da wir bereits preflop einen größtmöglichen Pot bauen und jeder weitere Bet ein committender Bet sein wird.

Wir „pressen" so viele Spieler wie möglich aus der Hand, da die oben genannten Handtypen sich multiway eher schlechter spielen. Zudem umgehen wir jeglichen positionellen Nachteil, da wir durch das Bauen eines so großen Pots auch out-of-position eine leichte Entscheidung haben (nämlich uns zu committen oder die Hand einfach aufzugeben, sollten wir gar nichts treffen).

Wie das Squeeze-Play unsere Entscheidung vereinfachen und unseren positionellen Nachteil abschwächen kannn, sieht man anhand einer einfachen Beispielrechnung von Reststack zu Pot Verhältnis:

  • Beispiel:

    Angenommen, wir halten im Smallblind bei effektiven Stacksizes von 100BB pro Spieler.
    Vor uns gibt es einen Raise auf 4BB und 2 Caller, wir „squeezen" auf 20BB und werden in einem Spot vom UTG Spieler gecallt.

Der Pot preflop beträgt also 20BB + 20BB + 6BB (2 Caller) + 1.5BB (Blinds) = 47.5BB.

Unser Plan ist nun, uns zu committen, wenn kein Ass floppt. Wir können das besonders günstig in dieser Situation tun, da wir preflop nun ein Reststack zu Pot Verhältnis von:

(Effektiver Reststack) : (Pot preflop) = 80BB : 47.5BB ≈ 1.7

erhalten. Wir haben am Flop nur noch ein wenig mehr als einen Potsize Bet übrig und können damit bereits hier bzw. spätestens am Turn All-In sein.

Die Hand ist also quasi bereits vor dem Flop geplant und ausgespielt, denn sofern kein Ass floppt, betten wir und zahlen auch den Rest nach, wenn wir zum Turn hin gecallt werden. Uns bleibt sowohl Pot Odds technisch als auch strategisch schlichtweg nichts anderes übrig.

Bluffing und Image

Wir wissen, dass der ursprüngliche Raiser eine sehr weite Handrange zur Eröffnung aus einer gegebenen Position haben kann. In der Regel sitzt er eher in einer frühen Position (da ja nach ihm noch gecallt wurde, sofern die Calls nicht aus den Blinds kommen), daher hält er eher stärkere als schwächere Hände.

Der oder die Spieler, die anschließend nur gecallt haben, halten dagegen oft spekulative Hände (da sie sonst üblicherweise selbst gereraist hätten) wie suited connectors, kleine Paare, AQs oder offsuite etc., die bei zu viel Druck regelmäßig aufgegeben werden müssen.

Das Problem für den ursprünglichen Raiser ist, dass er nach einem Reraise durch uns die Setzrunde nicht abschließen kann, sondern noch ein oder mehrere Spieler nach ihm agieren können. Zwar werden die ursprünglichen Caller sehr oft folden (da wir ja bereits festgestellt haben, dass sie oft spekulative Hände halten), es kommt aber eben oft genug vor, dass sie von dem großen Pot angelockt werden und einfach in der Hand bleiben, um zumindest mal den Flop zu sehen. Dadurch weiß der anfängliche Raiser nicht, gegen wieviele Gegner er letztlich mit seiner Hand (oft out-of-position) spielen muss. Er wird also doppelt unter Druck gesetzt, da er in die Zange genommen wird von einem Spieler, der im ersten Schritt nur gecallt hat und damit keine bzw. nur wenig Information über die Stärke seiner Hand preisgegeben hat und einem Spieler, der bereits deutlich gemacht hat, dass er oft eine starke Hand hat und mit dieser auch bereit ist, einen großen Pott zu spielen.

Der gesqueeste Spieler muss daher schon preflop entscheiden, ob er sich mit seiner Hand committen möchte oder nicht. Das schränkt seine spielbare Range auf die wenigen Top-Hände wie AKs, AA und KK ein. Selbst QQ sind in diesem Spot schwer zu spielen, da ein Coinflip oft das Beste ist, womit man rechnen kann. Und genau das macht diesen Move als Bluff so interessant.

Wir bekommen also unabhängig von unserer Hand sowohl den ursprünglichen Raiser als auch die schwächeren Caller hinter ihm sehr oft zum Folden. Damit unterstreichen wir nicht nur unser aggressives Image am Tisch, sondern können auch häufiger Situationen provozieren, in denen wir mit „squeezenden" Premium Händen wie oder auch von schwächeren Händen ausbezahlt werden, da diese einen möglichen Bluff vermuten.

Squeeze Play Ausführung

In diesem Abschnitt stellen wir nun der Reihenfolge nach Beispiele für ein Squeeze Play unter den oben genannten Aspekten vor und erklären die Vorgehensweise sowie das zugehörige Flop und Turn Play.

  • Beispiel 1: „Squeeze for Value"
Wir „squeezen" im Button mit einen MP Raiser und einen Caller. Der Big Blind, ein sehr looser, aggressiver Spieler, der scheinbar angetrunken ist, callt unseren Squeeze Raise kalt und wir sehen einen perfekten Flop für unser Overpair, auf dem wir uns gerne committen wollen. Reststack zu Pot Rechnung liefert uns vor dem Flop:
(Reststack Big Blind) : (Pot preflop) =  76.45BB : 36.5BB ≈ 2

Es bleibt also auch hier nur noch ein wenig mehr als ein Potsized Bet übrig, bis wir All-In sind. Perfekte Vorraussetzungen also, einen Stack zu gewinnen.

Der Spieler im Blind versucht noch einen Verzweiflungsbluff, und zahlt uns mit Ace-high komplett aus. Es spielt im übrigen an dieser Stelle keine Rolle mehr, ob der Big Blind uns „outflopped" hat (sprich eine bessere Hand wie etwa ein Set 7er, 3er oder 2er), unser Commitment Plan stand bereits vor dem Flop durch unseren „Value" Squeeze fest.

Einen besseren Flop und einen besseren Gegner werden wir sicherlich nicht finden. Auf einem solchen Board können wir sicherlich auch etliche andere Overpairs von bis stacken, also zielt unser Squeeze definitiv darauf ab, Value in dieser Hand zu maximieren.

 

  • Beispiel 2a: „Squeeze" zur Erleichterung von Entscheidungen

Wir „squeezen" mit nach einem Raise auf 4BB und einem Call auf 18BB. Der urspüngliche Raiser foldet, aber der Caller zahlt auch unseren Reraise nach.

Seine Hand ist hier mit Sicherheit gegen uns relativ schwach: Ein schwaches Ass bis maximal , seltener , recht wahrscheinlich ein kleineres Paar, oder sogar eine Hand aus der Suited Connector Range.

Bevor der Flop kommt, entscheiden wir uns, dass wir uns auf jedem Board ohne ein Ass mit einem Overpair committen werden. Wir haben auch in dieser Situation nach dem Flop nur noch ein wenig mehr als einen Potbet übrig, um am Flop oder Turn All-In zu sein, da das Verhältnis von Reststack zu Pot:

(Reststack Caller) : (Pot preflop) = 82BB : 41.5BB = 2

ergibt. Wir werden zwar von unserem Gegner hier All-In gecheckraised, aber dies spielt uns in unseren Plan hinein, denn wir haben uns das Szenario durch den preflop Squeeze so einfach wie möglich gestaltet: Committen oder nicht committen.

Zudem hat unser Gegner durch sein ständiges Callen bereits bewiesen, dass seine Hand schwächer ist (außer er slowplayed Aces, aber dies ist wirklich ein zu vernachlässigender Fall, da hierbei in fast allen Fällen beide Stacks in die Mitte gehen würden), und wir liegen außer gegen , , und gegen keine denkbare oder wahrscheinliche Hand hinten.

Durch einen einfachen preflop Plan haben wir es somit gezielt bewerkstelligt, dass wir von einer schwächeren Hand ausbezahlt wurden, ohne eine schwierige Entscheidung treffen zu müssen. Vergleichen wir hierzu ein ähnliches Szenario mit gleicher Hand, bei der selbiger Flop und selbige Action eine schwierige Entscheidung liefert:

Beispiel 2b:
Angenommen, die Spieler vor uns haben gelimpt und Hero raist auf 5,5BB mit bei 100BB effektiven Stacks. Unser Gegner callt den Raise. Wir haben ein Reststack zu Pot Verhältnis von:
(Reststack Limper) : (Pot preflop) = 94.5BB : 13.5BB = 7

Vor uns liegen knapp zwei Bets in Pot-Größe. Sollte unser Gegner nun unseren Continuation Bet am Flop raisen, stehen wir vor der sehr schweren Entscheidung, unseren Reststack in die Mitte zu schieben oder zu folden.

Denn: Wir sind noch lange nicht committed mit unserem Overpair! 

Zudem haben wir unsere Hand unterdefiniert, und noch geht es für den Gegner out-of-position noch nicht um viele Chips, um die es sich lohnt mit einem großen Raise zu kämpfen.

Vielmehr wird er uns viel öfter an dieser Stelle mit einer Hand raisen, die uns geschlagen hat (Set, Two Pair), denn er hatte auch eine viel günstigere Möglichkeit, den Flop überhaupt erst zu sehen.

Kein Spieler ist committed, und die Entscheidung an diesem Punkt ist: Werden wir von einer schwächeren Hand als der unseren geblufft oder nicht?

Beispiel 2a nimmt uns diese Entscheidung vollständig ab, da wir uns committen konnten. Wir sichern uns also mit einem Squeeze preflop gegen jegliche Möglichkeit ab, postflop von einer schlechteren Hand aus dem Pot  geblufft zu werden.

  • Beispiel 3: Der „Bluff Squeeze"

Wir halten im Big Blind. Ein tight aggressiver, kompetenter Spieler eröffnet im Cutoff mit einem Raise auf 4BB. Hinter ihm callt ein weiterer, tight aggressiver Button und ein relativ looser, fischiger Small Blind Spieler. Hierbei sei die Charakterisierung der Spieler maßgeblich entscheidend für unser Squeeze Play!

Wir „squeezen" als Bluff auf 22BB und bringen alle Spieler zum Folden. Wieso sollte man bei Kenntnis dieser Details über unsere Gegner einen solchen „Move" überhaupt machen? Sammeln wir die Daten und Fakten und ziehen unsere Schlüsse:

  • Der tight aggressive, kompetente Spieler eröffnet mit einer sehr weiten Range von Händen im Cutoff – schwache Asse, suited Asse, suited Connectors, alle Paare. Nicht vergessen, in diesem Beispiel sind wir 6-max!
  • Der tight aggressive Spieler im Button callt einen Raise üblicherweise mit einem kleinen Paar auf Setvalue, maximal einem suited Connector, und in den seltensten Fällen mit einer Hand wie Kx oder sogar bis (diese würde er hier viel öfter reraisen). 
  • Der fischige Spieler im Small Blind kann jegliche zwei Karten besitzen und nur aufgrund der Pot Odds bezahlen. Im Prinzip wird seine Hand aber durchschnittlich viel schlechter sein als die der tight aggressiven Spieler.
  • Wir hätten theoretisch zwar genügend Pot Odds preflop, um einen Call zu rechtfertigen, aber Suited Connectors spielen sich out-of-position grauenhaft schwierig.

All diese Punkte sprechen für einen Bluff Squeeze an dieser Stelle. Die Hände, gegen die wir hier im Schnitt spielen, können selten gegen einen Reraise bestehen, und wenn, haben wir zwar 22BB investiert, können aber noch locker gegen einen 4-Bet oder Push folden.

Wir haben auch unseren positionellen Nachteil komplett negiert. Sollten wir in den übrigen seltenen Fällen von einem Spieler gecallt werden, haben wir mit eine Hand, die immer noch gut gegen die Top Range von Händen wie bis und die höchsten Paare abschneidet: Uns bleiben preflop immer noch knapp 35%.

Da wir aber hier preflop so massiv an Fold Equity gewinnen gegen die einzelnen Ranges der Spieler, mit denen wir es zu tun haben, lohnt sich ein solcher „Move". Zudem ist unsere Hand besser für diese Art von Bluff geeignet und auch gut versteckt. Wenn wir dieses mal Folds ernten, wird uns das beim nächsten „Squeeze" zu gute kommen, wenn wir halten und von Händen ausbezahlt werden, die uns sonst keine Action gegeben hätten.

Betrachten wir abschließend noch den Fall, dass unser „Bluff" von etwas stärkeren Händen gecallt wird.

Wir haben durch die Größe des Reraises postflop aber nun wieder eine leichte Entscheidung mit unserer Hand: Entweder wir committen uns oder nicht. Dazu brauchen wir nur einen Flop, an dem unsere Equity für eine Hand wie maximal ist. In unserem Beispiel würde dies so aussehen:

Hier können wir mit einem Bet nicht nur Hände wie bis zum Fold bewegen, sondern sind auch nicht allzu unglücklich, wenn alle Chips am Flop in die Mitte wandern, denn außer gegen ein Set liegen wir sogar gegen jede One Pair Hand leicht vorne.

Andersherum können wir, sollten wir den Flop verfehlen oder eine zu schwache Hand gegen die geschätzte Range unseres Gegners halten, ganz leicht check/fold spielen.

Unsere Fold Equity war preflop maximal, und wir sollten uns von unserem Bluff verabschieden, solange wir noch keinen essentiellen Teil unseres Stacks investiert haben.

Wir sehen also, dass das Squeeze Play sich besonders mit einem gut eingeschätzten Hintergrund zum Bluffen eignet, wenn die Handranges der Gegner weitestgehend berechenbar und wahrscheinlich sind. In diesem Fall sollte man Hände wie Suited Connectors oder Paare wählen, mit denen man immer noch Monster Hände bzw. Monster [Combo-]Draws floppen kann, falls ein Spieler den Bluffraise callen sollte.

Wichtig ist, dass wir eine bestimmte Hand, mit der wir durch ein Squeeze Play (semi)bluffen, nicht überbewerten und folden, wenn klar sein sollte, dass wir geschlagen sind.

Squeezen wir beispielsweise mit einer spekulativen Hand, so ist das Ziel, einen soliden Draw zu floppen mit dem wir immer ein bestimmtes Maß an Equity übrig behalten, selbst wenn wir aktuell geschlagen sind. Floppen wir hingegen aber nun mit einem Suited Connector nach einem Squeeze eine schwache Top Pair Hand und bekommen Action, sollten wir trotz des Dead Moneys (die Chips der vielen Caller preflop und die Blinds) in der Lage sein, unsere Hand zu folden, denn üblicherweise verteidigen Gegner gegen einen hohen Reraise preflop im Schnitt nur mit stärkeren Händen.

Ein Beispiel für ein fehlgeschlagenes Squeeze Play, bei dem wir einen klaren Fold am Flop haben:

  • Beispiel:

Wir halten im Bigblind und spielen gegen einen tight-aggressiven Cutoff-Spieler, der eine relativ weite Handrange aus dieser Position mit einem Raise eröffnet.

Ein weiterer tight-aggressiver Spieler im Button bezahlt den Raise, um womöglich günstig mit einer Hand wie einem kleinen bis mittleren Pocket Pair oder einer spekulativen Hand den Flop günstig in Position zu sehen.

Wir setzen zum Squeeze Play an, da sowohl die Stacksizes als auch die positionellen Bedingungen günstig sind. Nach dem Call des ursprünglichen Raisers ist klar, dass wir nunmehr gegen eine relativ starke Range an Händen antreten, in etwa bis oder bis , vielleicht auch oder .

Wir floppen leider keinen der gewünschten Draws, sondern ein schwaches Mid Pair auf einem sehr drawlastigen Board. Im Prinzip ist dies ein Board, auf dem wir bedenkenlos checken und folden könnten, da unser preflop "Semibluff" fehlgecshlagen ist und das Board uns keine günstigen Umstände beschert, um unser "Play" fortzuführen. Da unsere Hand dennoch ein geringes Maß an Value besitzt und die Möglichkeit besteht, dass der Gegner hier mit einer Hand wie , , oder bzw. aufgibt und wir keine weiteren freien Karten geben können, setzen wir knapp unter 2/3 des Pots an, mit der Intention zu folden.

Die Betgröße kann hier etwas kleiner gewählt werden, da wir nicht unnötig viel Geld in einen zu hoher Wahrscheinlichkeit verlorenen Pot investieren möchten. Das Board macht uns ein gutes Postflop Spiel extrem schwer und begünstigt eine Fortführung unseres preflop gestarteten "Bluffs" nicht.

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