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Phil Hellmuth und Barbara Enright in der Hall of Fame

Die 1979 etablierte "Hall of Fame" der World Series of Poker hat mit Phil Hellmuth und Barbara Enright zwei Neuzugänge erhalten. Damit befinden sich nun insgesamt 35 Spieler in dem erlesenen Kreis der größten Spieler im Pokersport. Ursprünglich wurde in jedem Jahr nur maximal ein Spieler aufgenommen. Ausnahmen gab es 1988 sowie 2002 und seit 2005 sind jährlich zwei neue Spieler aufgenommen worden.

Zu Phil Hellmuth Jr. muss man eigentlich nicht viel sagen. Er spaltet die Pokerfangemeinde wie kaum ein Anderer in zwei Lager. Aber egal ob man ihn leiden kann oder nicht, er ist schlicht und einfach einer der besten Hold'em-Turnierspieler der Welt. Seine Erfolge sprechen für sich: elf Bracelets, darunter ein Sieg beim Main-Event, 63 WSOP-ITM-Platzierungen und fast $10 Millionen an Turniergewinnen.

 

Barbara Enright Phil Hellmuth

 

Barbara Enright hingegen, ist vielen vielleicht nicht bekannt. Die 57-jährige Frau aus Kalifornien hat schon drei Bracelets gewonnen und war nicht nur die erste Frau, die ein "offenes" WSOP-Turnier (1996 $2.500-Pot-Limit-Hold'em) gewonnen hat sondern auch die erste und bisher einzige Frau die den Final-Table eines Main-Events erreichen konnte (1995). Nun ist sie auch die erste Frau in der "Hall Of Fame".

Enrigth HellmuthWSOP-Commissioner Jeffrey Pollack wies zu Beginn der Zeremonie noch einmal ausdrücklich auf diese Kriterien für die Aufnahme in die Hall of Fame, die besagen, "dass nur Spieler  aufgenommen werden, die sich mit den besten der Welt gemessen haben und vor allem deren Respekt verdient haben. Barbara und Phil erfüllen diese Standards und wir freuen uns beide in der Hall of Fame begrüßen zu können.“

Phil Hellmuth genoss es sichtlich einmal mehr im Mittelpunkt des Interesses zu stehen und hatte beste Laune mitgebracht. „Warum habt ihr so lange gewartet mich in die Hall of Fame aufzunehmen“, scherzte „The Poker Brat“ in Richtung Jeffrey Pollack. „Ich hatte bereits vor zwanzig Jahren damit gerechnet.“

Nachdem sich Hellmuth dann artig bei seiner Familie und seinen Freunden bedankt hatte blickte er schon wieder nach vorn: „Ich bin noch nicht am Ende, 24 Bracelets wären eine schöne Sache.“

Barbara Enright dagegen war völlig außer sich vor Freude: „Ich fühle mich sehr geehrt. Es ist für mich wie eine Auszeichnung für mein Lebenswerk. Ich denke ich habe es verdient, denn ich habe hart dafür gearbeitet.“

Hier ist die Liste der "Hall Of Fame"-Mitglieder:

 
 Einführung Spieler 
1979 Nicholas "Nick The Greek" Dandolos
1979 James "Wild Bill" Hickok
1979 Edmond Hoyle
1979 Felton "Corky" McCorquodale
1979 Johnny Moss
1979 Red Winn
1979 Sid Wyman
1980 T."Blondie" Forbes
1981 William "Bill" Boyd
1982 Tom Abdo
1983 Joe Bernstein
1984 Murph Harlod
1985 Red Hodges
1986 Henry Green
1987 Walter "Puggy" Pearson
1988 Doyle Brunson
1988 Jack Straus
1989 Fred "Sarge" Ferris
1990 Benny Binion
1991 David "Chip"Reese
1992 Thomas "Amarillo Slim" Preston
1993 Jack Keller
1996 Julius "Little Man" Popwell
1997 Roger Moore
2001
Stu Ungar
2002
Lyle Berman
2002 Johnny Chan
2003 Bobby Baldwin
2004 Berry Johnston
2005 Crandell Addington
2005 Jack Binion
2006 Bill Baxter
2006 T.J.Cloutier
2007 Barbara Enright
2007
Phil Hellmuth Jr.
 
 
Und hier noch einige Fakten zu einzelnen - weniger bekannten - Spielern:
 
 
Nicholas "Nick The Greek" Dandolos (1883-1966):
 
 Bekannter High-Roller und Glücksspieler. 1949 spielte er von Januar bis Mai gegen Johnny Moss ein von Benny Binion organisiertes Headsup-Spiel. Das Ganze war als Touristenattraktion geplant und gilt als Inspiration der WSOP.
 
 
James Butler "Wild Bill" Hickok (1837-1876):
 
  Held aus dem Bürgerkrieg und Namensgeber von A-A-8-8-Q. Der Legende nach hielt er genau diese Hand, als ihm in den Rücken geschossen wurde.
 
 
Edmond Hoyle (1672-1769):
 
 Autor von "A Short Tratise On The Game Of Whist" und einer der ersten Experten für Kartenspiele. 
  
 
William "Bill" Boyd (1906-1997): 
 
 Eine Five-Card-Stud-Legende, Card-Room-Manager des Golden Nuggets und Maßgeblich an der Einführung von Omaha beteiligt.
 
 
Walter "Puggy" Pearson (1929-2006):
 
 Galt als einer der Besten Poolspieler seiner Zeit, wechselte dann zu Poker und gilt als "Erfinder" des Freezeout-Turniers, da es bis dato nur Cash-Games gab. Die Idee wanderte dann von "Nick The Greek" zu Benny Binion.
 
 
Jack "Treetop" Straus (1930-1988):
 
 High-Stakes-Spieler und Main-Event-Gewinner von 1982. Mit nur einem einzelnen $500-Chip schaffte er das größte Comeback und der Spruch "a chip and a chair" ist heute noch gängig.
 
 
   
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