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Limit Hold'em - Der Flop

Hier erlernst du, wie du dein Blatt im Verhältnis zum Board richtig einschätzt und deinen Plan fur die weiteren Runden festlegst. Wir zeigen dir, auf was es beim Spiel nach dem Flop ankommt.

Der Flop ist ein entscheidender Moment in jeder Hand. Es werden drei Karten auf einmal ausgeteilt und man hat erstmals eine komplette Fünfkarten-Pokerhand. Dabei ändert sich die Stärke der Starthand manchmal vollkommen. Es kann sein, dass eine Hand, die vor dem Flop sehr stark war aufgrund des Flops nun an Wertigkeit verloren hat, aber es ist auch möglich, dass eher marginale Hände am Flop nun sehr gut dastehen. Deshalb ist es wichtig, am Flop die eigene Hand neu zu bewerten und entsprechend die eigene Strategie an die (eventuell) neuen Bedingungen anzupassen. Wie das funktioniert und was sonst noch zu beachten ist, wird im Folgenden geschildert.

Handbewertung und Strategien

In diesem Abschnitt werden alle Hände, die man am Flop halten kann, in Kategorien eingeteilt. Zu jeder Kategorie gibt es Tipps, wie man sich strategisch verhalten sollte. Dabei wird zwischen Made Hands und Drawing Hands bzw. Draws unterschieden. Hat man mindestens ein Paar und eine realistische Chance, den Showdown zu gewinnen, ohne seine Hand zu verbessern, hält man eine gute Made Hand. Bei einem Blatt, das aktuell nicht sehr stark ist, sich aber deutlich verbessern kann, handelt es sich um einen Draw.

  • Beispiel Made Hand: Wir halten und auf dem Flop liegt . Unsere Made Hand ist , also ein Paar Könige mit dem As als Kicker.
  • Beispiel Draw: Wir halten  und auf dem Flop liegt  Da wir bereits vier Karten in Kreuz haben und einen Gutshot zur Straight, fehlt uns am Turn oder River nur noch eine Kreuzkarte bzw. eine 6, um den Flush bzw. die Strasse zu vervollständigen.

Starke und sehr starke Made Hands

Dazu gehören: Alle Hände, die aktuell gegen die Range des Gegners sehr weit vorne sind und nicht unbedingt weitere Karten benötigen um die Hand beim Showdown gewinnen zu können.

  • Beispiel: Wir halten in mittlerer Position und erhöhen. Nur der Button callt. Der Flop bringt und wir halten Top Pair mit bestmöglichem Kicker. Wir haben also eine sehr starke Made Hand () und setzen. Der Gegner erhöht. Unserer Blatt ist stark genug, um damit ein weiteres Mal zu erhöhen.

Marginale Made Hands

Dazu gehören: Top Pairs ohne optimale Kicker, kleine Overpairs (also Pocketpairs, die niedriger sind als JJ, aber höher als die höchste Karte auf dem Board, sowie alle anderen Paare und in gewissen Situationen auch A high Hände.

Mit den besseren Händen dieser Kategorie (also Top Pairs und Overcards) sollte man meistens einmal setzen, aber sehr vorsichtig sein, wenn erhöht wird. Ansonsten ist es in der Regel besser zu checken. Einen Einsatz kann man dann meistens noch callen, falls ein Gegner setzt. Falls dann allerdings noch erhöht wird, sollte man sich aus der Hand verabschieden. Falls dann allerdings noch erhöht wird, sollte man sich aus der Hand verabschieden, insofern es die Potodds nicht erlauben, dass man noch einmal weitere Straßen abwartet, die unsere Hand stark verbessern könnten.

  • Beispiel I: Wir halten auf dem Button. Ein Spieler in mittlerer Position callt. Wir raisen, der Small Blind callt und der Big Blind callt, Button callt. Der Flop bringt , wir halten also Top Pair. Alle drei Gegner checken zu uns. Das deutet darauf hin, dass wahrscheinlich kein Gegner eine besonders gute Hand hält. Also liegen wir wahrscheinlich vorn und setzen. Nun macht der Small Blind überraschend einen Raise und die beiden anderen Gegner folden. Wir sollten jetzt vorsichtig werden und einfach nur callen unsere Hand aber auf keinen Fall folden, da der Gegner auch deutlich schlechtere Hände halten kann die er bis zum Showdown durchblufft in der Hoffnung, dass wir folden könnten.
  • Beispiel II: Wir sitzen mit im Big Blind. Zwei Spieler aus mittlerer Position callen und wir checken. Der Flop zeigt . Wir checken unser Paar Achten, der nächste Spieler setzt und der andere Gegner foldet. Der Einsatz des Gegners zeigt, dass er etwas getroffen hat. Es kann sich allerdings um ein schwächeres Paar oder einen Draw handeln, eventuell sogar ein purer Bluff sein. Deshalb verhalten wir uns vorsichtig und callen und beobachten, wie sich die Hand weiter entwickelt. Sollten die Gegenspieler am Flop nicht gesetzt haben, so können wir am Turn kleine Karten betten und hoffen, dass wir calls von schlechteren Karten bekommen. Hier sollten wir klar for Value setzen.  
  • Beispiel III: Wir haben im Cut-off. Ein Spieler aus früher Position callt, wir raisen, da wir wie in der Preflop Sektion gesehen haben, dass wir bei einem Caller nur Raise oder Fold spielen. Button und Small Blind folden und der Big Blind callt. Am Flop wird   aufgedeckt. Der Big Blind checkt und der Gegner aus früher Position setzt. Jetzt ist unsere Situation viel schlechter als im vorigen Beispiel. Erstens ist unser Paar wesentlich niedriger und zweitens gibt es nur zwei Karten, die unsere Hand verbessern können. Deshalb ist es besser, an dieser Stelle zu passen.
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