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Positionsspiel in Texas Holdem Poker

Im Pokerspiel ist es sehr wichtig zu wissen, welche Hände man aus welcher Position spielen sollte. Fehler, die man vor dem Flop macht, führen häufig zu Folgefehlern im weiteren Spielverlauf. In diesem Artikel werden die verschiedenen Positionen sowie die unterschiedlichen Kategorien und Gruppen von Starthänden (Holecards) vorgestellt.

Die Positionen am Pokertisch

Allgemein ist die Position der Sitzplatz in Relation zum Dealer Button. Im Holdʼem und Omaha ist die Position von großer Bedeutung. Das basiert auf der Tatsache, dass die Setzrunden im Uhrzeigersinn ablaufen.

 Die Positionen im Überblick:

Early Position (frühe Position) und Blinds
  • Vor dem Flop haben die Spieler im Small und im Big Blind zwar das Privileg, als Letzte zu agieren, ab der zweiten Setzrunde (also nach dem Flop) hat der Small Blind aber die schlechteste Position: Er muss als Erstes handeln.
  • Der Big Blind hat ab der zweiten Setzrunde und nach dem Flop eine ähnlich schlechte Position.
  • Der Spieler under-the-gun (UTG; das ist der erste Spieler links vom Big Blind) hat die schlechteste Position vor dem Flop und eine schlechte Position danach. UTG + 1 und UTG + 2 (die beiden Spieler links vom UTG) haben eine ähnlich schlechte Position.
          Middle Position (mittlere Position)
  • Die Spieler in Middle Position haben sowohl vor dem Flop als auch nach dem Flop eine mittelmäßige Position.
          Late Position (späte Position)
  • Der Spieler im Cut-off (rechts vom Dealer/Button) hat eine sehr starke Position.
  • Der Dealer/Button hat die beste Position, denn er ist nach dem Flop als Letztes dran.

In einer späteren Position hat man den großen Vorteil, dass man die Aktionen der anderen Spieler sieht, bevor man selbst an der Reihe ist. Wenn es z. B. einen Bet und einen Raise gibt, kann man auch eine mittelstarke Hand aufgeben, da jemand offensichtlich eine stärkere Hand hält. Wenn gecheckt wird, haben die Gegner wahrscheinlich keine guten Karten und man kann mit einer eigentlich schwachen Hand betten. Zu diesem Informationsvorsprung kommt der Vorteil hinzu, dass die Gegenspieler nicht wissen, was man tun wird, bevor man dran ist

„Position haben" oder „in Position sein" bedeutet, dass man nach dem Flop die beste Position hat. Erhöht man beispielsweise aus mittlerer Position und nur der Big Blind callt, hat man für den Rest der Hand Position, weil stets der Big Blind als Erster an der Reihe ist. Callt aber stattdessen der Dealer/Button, so hat dieser Position auf uns. Wir sind auf dem Flop, Turn und River stets als Erster dran. In Position kann man die Schwächen anderer Spieler am besten ausnutzen.

Je besser die Position, desto mehr Hände kann man profitabel spielen. Folglich sollte man in Early Position sehr viele Hände passen und nur die allerbesten Starthände spielen. In später Position kann man dagegen relativ viele Hände spielen. Allgemein ist Position im No-Limit deutlich wichtiger als im Fixed-Limit.

Starthände

Generell kann man Starthände folgendermaßen unterteilen:

Große Paare: 

             

Dies sind die besten Starthände im Texas Holdʼem. Die Starthände sind so stark, dass man häufig ohne Hilfe der Gemeinschaftskarten gewinnt. Mit diesen Karten sollte man grundsätzlich aus jeder Position erhöhen, auch um die Anzahl der Gegenspieler zu reduzieren.

Mittlere Paare:

                 

Auch diese Karten sind stark. Der Nachteil kleinerer Paare ist aber, dass auf dem Flop häufig höhere Karten (Overcards) als die des gehaltenen Paares aufgedeckt werden, wodurch es schwer wird, die Stärke der eigenen Hand abzuschätzen.

  • Beispiel:

    Wenn ich Asse habe, kann kein anderer Spieler durch den Flop ein höheres Paar bekommen. Habe ich aber z. B. und der Flop zeigt , weiß ich nicht, ob mein Paar noch das beste Blatt ist. Hat ein Gegner einen König oder eine Zehn, kann er mit den Karten vom Flop ein besseres Paar als meines bilden (z. B. ). Befinden sich in der Starthand des Gegners beispielsweise ein König und eine Zehn, kann er zwei Paare zusammenstellen, die stärker als mein einzelnes Paar sind ( ). Hält der Gegner bereits ein Paar, kann der Flop ihm zu einem Drilling verhelfen (also drei Könige, drei Zehnen oder drei Zweien), auch dann bin ich geschlagen. Es ist also sehr schwierig, eine derartige Hand nach dem Flop profitabel weiterzuspielen.

Kleine Paare:

           

Kleine Paare müssen sich in der Regel und insbesondere bei mehreren Gegnern zu einem Drilling verbessern, damit man beim Showdown eine reelle Gewinnchance hat.

Einen Drilling (Set) treffe ich statistisch gesehen auf jedem achten Flop. Daher ist es für Spieler mit kleinen Paaren günstig, wenn möglichst viele Spieler mit im Pot sind, also nicht gepasst haben. Dann lohnt sich der Einsatz, wenn ich meinen Drilling treffe. Da ich in einer frühen Position nicht weiß, was die Spieler hinter mir machen, sollte ich mit kleinen Paaren vorzugsweise in einer späten Position callen, und das auch nur dann, wenn mehrere Spieler vor mir bereits mitgegangen sind.

Wenn man mit einem kleinen Paar keinen Drilling trifft, sollte man seine Hand gegen mehrere Gegner in der Regel auf dem Flop aufgeben. Dennoch interessant: Vor dem Flop ist ein Paar Favorit gegen jede Nichtpaarhand. Da die Chancen gegen zwei höhere Karten etwa 50:50 sstehen, spricht man von einem Coinflip (Münzwurf).

Große Asse:

       

         

Die hohen Asskombinationen sind starke Karten, mit denen in der Regel auch erhöht werden sollte, um zum Beispiel kleine Paare aus dem Spiel zu bekommen.

Suited-Asse:

                .... etc.

Suited-Asse sind solide Karten, die ihre Stärke dann entwickeln, wenn sie sich zum Flush oder zu zwei Paaren verbessern können. Einen Flush bekommt man zwar nur selten, allerdings hält man dann durch das Ass immer den höchsten Flush. Daher ist ein As mit einer Beikarte in derselben Farbe deutlich mehr wert als die meisten anderen Kombinationen einer Farbe, wie z. B. .

Bildkarten:

       

          

Bildkarten sind recht starke Hände, da sie gegenüber kleineren Karten Favoriten sind und gegen kleine Paare fast gleiche Chancen haben.

Suited Connectors:

           

Suited Connectors sind, ähnlich den kleinen Paaren, spekulative Hände. Man sollte sie nur aus später Position spielen, sofern noch kein anderer Spieler geraist hat, und am besten dann, wenn bereits einige Spieler mit im Pot sind. Als „spekulativ" bezeichnet man Blätter, die sich am Flop sehr gut entwickeln können (Drilling, Straight oder Flush), aber meistens zu einer sehr schwachen Hand werden (kleines Paar oder schwächer). Je mehr Spieler im Pot sind, desto bessere Quoten bietet mir der Pot und umso mehr lohnen sich Hände, die nur selten den Flop treffen.

Trifft man den Flop mit einer spekulativen Hand, so ist man in der Regel sehr stark und kann große Pots gewinnen.

Starthandgruppen 

  • Gruppe eins: 

           

  

Diese Karten bilden die besten Starthände im Holdʼem. Sie können aus jeder Position gespielt werden und der Spieler sollte mit diesen Händen grundsätzlich erhöhen.

  • Gruppe zwei: 

        

   

Auch diese Karten sind sehr gut. Mit ihnen sollte man erhöhen, wenn vor einem nicht erhöht wurde. Sie können in jeder Position gespielt werden.

  • Gruppe drei:

   

       

       

Diese Karten haben durchaus Gewinnpotential. In früher Position sollte man diese Karten trotzdem häufig passen, besonders wenn der Tisch recht aggressiv ist und man mit einem Raise nach sich rechnen muss.
  • Gruppe vier: 

   

   

   

             

Die Hände aus Gruppe vier gewinnen immer noch häufiger gegen zufällige Hände, als dass sie verlieren. Dennoch sollte mit ihnen in früher Position gepasst werden, so auch in mittlerer oder später Position, wenn vor einem erhöht wurde.
  • Gruppe fünf:

       

   

   

   

       

              

Das sind Hände, die auch Potential haben. Befindet man sich allerdings in früher oder mittlerer Position, sollte man mit diesen Karten passen.

  • Gruppe sechs:      

       

   

  

       

   

   

           

Diese Hände kann man in später Position spielen, sofern keiner der anderen Spieler geraist hat.

  • Gruppe sieben:  

           

  

  

   

   

              

Das sind schon sehr schwache Hände, die definitiv viel Hilfe vom Board brauchen. Und da diese nur selten kommt, sollten diese Hände in der Regel weggeworfen werden, es sei denn, es haben schon mehrere Spieler vor einem gecallt.

  • Gruppe acht:

       

   

   

       

   

           

               

Diese Hände sind schwach. Man sollte sie nur auf dem Button oder in den Blinds spielen und auch nur, wenn vor einem bereits mehrere Gegner mitgegangen sind und niemand erhöht hat.

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