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Die Pokerblätter - Splitpot

Splitpot

Halten beide Spieler jeweils eine Hand, die nach den oben beschriebenen Kriterien exakt gleichwertig ist, wird der Pot geteilt.

  • Beispiel: 
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler bilden nun das folgende Blatt: . Die Farben spielen keine Rolle, weil keiner der Spieler einen Flush hat. Die ist zwar höher als die , fällt aber aus der Wertung, weil nur das beste Blatt aus fünf Karten zählt. Also wird der Pot geteilt.

  • Beispiel 2
Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler halten nun eine identische Straße. Das Paar Asse spielt keine Rolle, weil es nicht zur Bildung der besten aus fünf Karten bestehenden Hand beiträgt. Also wird der Pot ebenfalls geteilt.

Splitpots kommen im Hold'em häufig vor, weil für alle Spieler automatisch fünf der sieben Karten, auf die man zurückgreifen kann, identisch sind. Sind dann die letzten beiden Karten ebenfalls gleich oder werden nicht zur Bildung der Hand benötigt, wird der Pot automatisch geteilt. Starten beide Spieler mit sehr ähnlichen Händen, beispielsweise gegen , wird fast immer geteilt.

Der Kicker

Wie bereits in einigen der angeführten Beispiele erwähnt, kann eine Beikarte, der sogenannte Kicker, darüber entscheiden, welche Hand den Showdown gewinnt.

Ein Blatt besteht zwar genau aus fünf Karten, doch nur Straight, Flush, Full House, Straight Flush und Royal Flush brauchen dabei das Zusammenspiel aller fünf Karten. Bei einem Drilling beispielsweise sind zunächst nur drei Karten wichtig, nämlich die, die den Drilling bilden. Bei zwei Paaren sind es vier Karten, die zunächst den Wert der Hand repräsentieren. Bei den Händen also, bei denen nicht alle Karten für die Definition der Hand benötigt werden, können die restlichen Karten entscheidend sein.
Ganz deutlich ist dies bei einer Highcard-Hand.

  • Beispiel:

Spieler 1 kann bilden und Spieler 2 .

Beide Spieler halten als Highcard. Da die höchste Karte gleich ist, kommt es auf die zweithöchste Karte an. Die ist aber ebenfalls gleich. Erst bei der dritten Karte unterscheiden sich die Hände. Hier hat Spieler 2 eine   , Spieler 1 nur eine   . Spieler 2 gewinnt also mit dem besseren Kicker, nämlich mit Highcard   und Kicker

  •  Noch ein Beispiel: 

Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Das Board zeigt .

Beide Spieler haben den gleichen Drilling, nämlich einen Drilling Damen. Als vierte Karte können beide Spieler das As vom Board verwenden. Erst die fünfte Karte entscheidet das Spiel. Hier kann Spieler 1 seinen König einsetzen, Spieler 2 nur seinen Jack.

Spieler 1 gewinnt mit dem besseren Kicker.

  •   Und ein letztes Beispiel:


Spieler 1 hält .
Spieler 2 hält .

Der Dealer deckt   auf.

Beide Spieler können als beste Hand zwei Paare bilden, nämlich die beiden Paare, die bereits auf dem Board liegen. Nun kann aber Spieler 1 die Zwei auf dem Board durch eine Dame ersetzen, sein Gegner nur durch einen Buben. Spieler 1 gewinnt also mit der Dame als Kicker.


Allgemein spricht man also dann von einem Kicker, wenn diese Karte nicht Hauptbestandteil eines Blattes ist, aber dennoch am Ende über den Sieg entscheidet.

 

Die Reihenfolge der Pokerblätter zu kennen ist absolute Grundvoraussetzung, um Poker überhaupt spielen zu können. Deswegen ist es empfehlenswert, sie einfach auswendig zu lernen. Wenn du den Artikel aufmerksam gelesen hast, sollte es für dich kein Problem mehr sein zu bestimmen, wer die beste Hand hat.

Sollten noch Fragen offen sein,  besucht das Forum von IntelliPoker.
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