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Online Poker Turnierarten und Strukturen leicht erklärt

Poker ist kein einzelnes Spiel, sondern umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Varianten und Formen. Um sich eine Übersicht zu schaffen, kann man das Feld in Ring Game und Turnierspiel einteilen. In diesem Artikel stellen wir alle gängigen Turnierarten, die es im Poker Room von PokerStars gibt, vor. Sollten Fragen offen sein, dann schaut einfach in unserem Forum vorbei oder seht euch die detaillierten Informationen in der Turnierlobby von PokerStars an.

Turnierpoker – ein knapper Überblick

Wer den Artikel über die Entwicklung von Poker gelesen hat, wird wissen, dass es Turnierpoker erst seit Anfang der Siebziger gibt. Die Idee hierfür kam von Puggy Pearson. Anstelle sich mit Chips in ein 'Cash Game' einzukaufen, zahlt man eine feste Summe für Turnierchips. Damit nicht zu lange gespielt wird und die Spieler unter Zugzwang kommen, erhöht man die Blinds kontinuierlich. Wer seine Chips verspielt hat, muss (in fast allen Fällen) das Turnier verlassen.

Die Vorteile von Turnierpoker liegen auf der Hand. Mit nur wenig Geld – oder sogar völlig kostenlos - kann man um sehr große Preisgelder spielen. Zudem hat man oft stundenlangen Spielspaß. Hier kommt aber auch direkt ein großer Nachteil von Pokerturnieren zum Vorschein. Wer ein Turnier spielen möchte, der muss sich Zeit nehmen. Die großen Online Pokerturniere, die sogenannten Majors, werden oft über viele Stunden gespielt, Live Majors sogar mehrere Tage.

Sit-and-Go – die schnelle Alternative

Das besondere an diesen Turnieren ist, dass sie starten, wenn eine bestimmte Anzahl von Spielern erreicht ist. Sobald alle 'sitzen' (Sit) kann es losgehen (Go). Die Sit-and-Gos, oftmals auch Sit & Gos oder SnGs genannt, gibt es als 'Ein-Tisch-Turnier' (STT) oder als 'Mehr-Tisch-Turnier' (MTT). Diese Turniere sind vor allem für Anfänger geeignet.

Während es keine feste Spielzeit gibt, so ist die Dauer dennoch beschränkt. So wird beispielsweise ein No-Limit Hold'em Sit-and-Go mit 9 Spielern im Turbo-Format zwischen 32 und 48 Minuten dauern. Ein weiterer Vorteil der Sit-and-Gos ist, dass man schnell die unterschiedlichen Turnierphasen oder das Independent Chip Model erlernen kann.

Es gibt eine große Auswahl von Sit-and-Gos. So gibt es STTs mit zwei bis zu neun Spielern und MTTs mit zwölf bis 90 Spieler. Für Anfänger gibt es noch Sit-and-Gos mit 360 und 990 Spieler. Hier liegen die Buy-ins bei moderaten $0,10 und $0,02. Mitglieder von IntelliPoker können bei Scratch & Match Tickets gewinnen und sogar völlig kostenlos mitspielen!

Spin-and-Go – Megapreise und rasante Action

Diese Turniere sind besonders beliebt, da man bis zu $1.000.000 gewinnen kann. Technisch gesprochen sind es Sit-and-Gos mit drei Spielern im Hyper Turbo-Format - also besonders schnell. Der Twist ist jedoch, dass der Preisgeldtopf bei jedem Spiel ausgelost wird und man um bis zu das 10.000-fache des Buy-ins spielt.

Beat the Clock – es lebe der Big Stack

Bei PokerStars Beat the Clock kann man in nur 5 Minuten rasante Turnieraction erleben. In der Turnierlobby wählt man einfach ein Buy-In Level aus und schon kann es losgehen. Nach dem Ablauf der Turnieruhr ist es Event beendet. Die verbliebenen Spieler teilen sich den Preisgeldtopf. Doch aufgepasst, wer mehr Chips hat, der bekommt auch ein höheres Preisgeld.

Fifty50 – Action und Ausdauer

Dieses Format gibt es ausschließlich für Sit-and-Gos mit zehn Spielern. Hier endet das Turnier, wenn die Hälfte der Spieler ausgeschieden ist. Die verbliebenen fünf Spieler teilen sich das Preisgeld, wobei man für einen grösseren Stack auch mehr Geld bekommt.

Alle Varianten und Formate von Turnierpoker in der Übersicht

Bevor wir uns alle Turnierformate im Detail ansehen, noch ein kurzer Kommentar zur Formalität. Der einfachheitshalber gehen wir davon aus, dass in Beispielen Texas Hold'em Poker gespielt wird. Doch natürlich gibt es Turnier in anderen Varianten. So erhöhen sich beispielsweise in einem Stud Poker-Turnier die Limits, da man ohne Blinds spielt.

Anmerken muss man noch, dass sich Anfänger zunächst auf die traditionellen Freezeouts, welches ohnehin die Mehrheit der Turniere darstellen, beschränken sollten. Mit jedem Turnierformat und jeder Struktur ändert sich die Spieltaktik. Faktoren wie beispielsweise die Levelzeit haben zudem Auswirkungen auf die Varianz, was sich beim Bankroll Management für Turniere bemerkbar macht.

Freezeout – klassisches Turnierpoker

Ein Freezeout-Turnier ist das, was sich die meisten Spieler unter einem Turnier vorstellen. Jeder Spieler startet mit einer bestimmten Anzahl von Chips, die Blinds werden in gewissen Zeitabständen erhöht. Wer seinen Stack verspielt hat, muss seinen Platz räumen. So scheiden nach und nach die Spieler aus. Wer am Ende alle Chips vor sich liegen hat, ist der Gewinner.

Freeroll – nicht nur für Anfänger eine Freude

Ein Freeroll ist ein kostenloses Turnier, bei welchem man Preise, Geld oder einen Platz in einem anderen Turnier gewinnen kann. Freerolls sind entweder für alle Spieler zugänglich oder durch ein Passwort oder ein Turnierticket 'geschützt', so dass nur ausgewählte Spieler teilnehmen dürfen. IntelliPoker bietet immer wieder exklusive Aktionen und Freerolls.

Freebuy – die gelungene Alternative zum Rebuy

Ein Freebuy ist ein Turnier, welches man kostenlos betritt. Sollte man jedoch seine Chips verspielen, hat man in der sogenannten Rebuy-Phase (nähere Informationen hierzu gibt es weiter unten) die Möglichkeit sich für Geld erneut einzukaufen.

Satellites – Moneymaker lässt grüßen

Bei diesen Turnieren spielt man um einen Platz in einem Event, für das man sich nicht direkt einkaufen möchte. Das berühmteste Beispiel ist Chris Moneymaker, der sich auf PokerStars bei einem $82-Satellite für das legendäre $10.000 Main Event der inoffiziellen Pokerweltmeisterschaft in den USA qualifizierte und dort $2,5 Millionen Siegprämie abräumte.

Auf PokerStars laufen rund um die Uhr Satellites zu Live Events oder zu Online Majors. Bei sogenannten Sub-Satellites spielt man für noch weniger Geld um einen Platz im Satellite. Bei ausgewählten Turnieren auf PokerStars, kann man direkt in der Turnierlobby die Satellites ansehen und aufrufen.

Alternativ gibt es die Steps-Turniere. Hier startet man bei 10 StarsCoin und kann sich stufenweise hochspielen. Der Unterschied zum regulären Satellite ist, dass man ein Turnierticket für die nächste Stufe erhält und nicht sofort (oder zu einem bestimmten Zeitpunkt) weiterspielen muss. Die Steps reichen bis zu einem Buy-in von €2.100. Allerdings kann man einzelne Steps-Tickets auch für Turniere nutzten, beispielsweise ein Step 2 Ticket für ein Turnier mit einem Buy-in von $27.

Phasen Turnier – Weiterkommen und später weiterspielen

Ein Phasen-Turnier wird über mehrere Turniere hinweggespielt, oft auch an unterschiedlichen Tagen. Die erste Phase bringt einen Spieler in die zweite Phase und von dort geht es gegebenenfalls in Phase 3 (je nachdem, ob es ein zwei oder ein drei Phasen-Turnier ist). Was zunächst wie ein Satellite aussieht, ist jedoch wesentlich mehr.

Bei einem Satellite starten alle Spieler im Zielturnier mit dem gleichen Stack, wohingegen bei einem Phasen-Turnier der Stack 'mitgenommen' wird. Zudem kann man sich im Unterschied zu einem Satellite, nicht im Zielturnier einkaufen. Üblicherweise endet eine Phase, wenn nur noch 10% des ursprünglichen Felds vorhanden sind.

Normal, Turbo … Hyper – das Tempo ist entscheidend

Ausgewählte Turniere werden als Turbos angeboten, manche sogar als Hyper-Turbos. Schnell bezieht sich hierbei auf die Länge – beziehungsweise Kürze – der einzelnen Blind Levels. Vor allem bei Sit-and-Gos oder Satellites sind die schnelleren Varianten beliebt.

Alternativ gibt es auch Turniere, die eine sehr langsame Struktur haben und bei denen sich die Blinds nur sehr selten erhöhen. Manche Online Turniere werden sogar auf zwei oder gar drei Tage gespielt, hier legt man nach einer gewissen Anzahl von Blind Levels eine Pause von mehreren Stunden ein.

Deep Stack – wie viele Chips braucht ein Mensch

Manche Spieler bevorzugen viel Spielraum und nehmen sich hierfür auch gerne die Zeit, länger zu spielen. Ausgewählte Turniere werden als Deep Stack angeboten, hier starten alle Spieler mit besonders vielen Chips.

Shootout – verletzt wird niemand

Der Begriff Shootout lässt sich mit „Schießerei" übersetzen. In diesem Turnierformat starten die Spieler an mehreren Tischen, doch erst wenn nur noch ein Spieler pro Tisch übrig bleibt, werden neue Tische gebildet.

Wenn beispielsweise 36 Teilnehmer an sechs Tischen sitzen, so muss es erst sechs Tischgewinner geben, bevor es an den Final Table geht. Ein solches Turnier kann über mehrere Runden gehen und ein Spieler muss mehrere Tische 'gewinnen', bevor er im Finale Platz nehmen darf.

Eine Besonderheit bei Shootouts ist, dass sie pünktlich starten. Während man sich bei fast allen Turnieren auch noch nach dem Start einkaufen (Late Registration) darf, so ist dies bei Shootout-Turnieren nicht möglich.

Rebuy-Turniere – satte Action und große Preisgeldtöpfe

Ein Rebuy (englisch: Rückkauf) ist die Möglichkeit sich während der sogenannten Rebuy-Phase zusätzliche Chips zu kaufen. Es kann beispielsweise sein, dass man sich direkt zu Beginn einen doppelten Stack kauft oder nachdem man alle Chips verspielt hat. Der Chipkauf kann nur nach einer Hand stattfinden. Sollte man alle Chips verloren haben, hat man nur kurz Zeit, sich neu einzukaufen.

Oft gibt es nach der Rebuy-Phase ein optionales Add-On. Dies ist gewissermaßen das letzte Rebuy. Im Gegensatz zu einem Rebuy, kann jedoch jeder – unabhängig von seinem Stack – ein Add-On erwerben, wohingegen man für ein Rebuy nur eine maximale Anzahl von Chips haben darf. Beispielsweise weniger als der Starting Stack oder weniger als das Doppelte des Starting Stacks. Alle Rebuys und Add-Ons gehen in den Preisgeldtopf, so dass es bei diesen Turnieren oft sehr viel zu gewinnen gibt.

Re-Entry Turniere – aller guten Dinge sind zwei … oder drei

Ein Re-Entry ähnelt einem Rebuy, doch hier kann man sich nur einkaufen, wenn man alle Chips verspielt hat. Bei Live Turnieren gibt es bei ausgewählten Turnieren oft eine ausgedehnte Re-Entry Phase und man kann beispielsweise das Turnier wieder betreten, auch wenn man ausgeschieden ist und sich vom Turnier entfernt hat. Die maximale Anzahl der Re-Entries ist vorgegeben und kann variieren.

Multi-Stack-Turniere – für eine Handvoll Stacks

Bei einem Multi-Stack Event zahlt man ein festes Buy-In und erhält hierfür eine gewisse Anzahl von Stacks. Bei einem 3-Stack Turnier drei Stacks, bei einem 5-Stack Turnier fünf und so weiter. Diese Stacks muss man haushalten. Nehmen wir ein 3-Stack Turnier als Beispiel. Ein Spieler könnte sich wahlweise mit dem doppelten Stacks auf einmal an den Tisch setzen und den dritten Stack ins Spiel bringen, wenn er alle Chips verloren hat. Oder er nimmt erst den einen Stack und behält die beiden anderen als Absicherung in der Hinterhand. Nicht verwendete Stacks werden nach dem Ablauf einiger Blind Level dem Stack automatisch hinzugefügt, so dass niemand einen Nachteil hat.

Bounty-Turniere – Kopfgeldjagd am Pokertisch

Bei sogenannten Knockout-Turnieren ist auf jeden Spieler eine Kopfgeldprämie ausgesetzt. Wenn ein Spieler einen Gegner vom Tisch nimmt, erhält er diese Prämie, egal ob er im Turnier im Geld landet oder vorher ausscheidet. Die Bounty-Prämie wird vom Buy-In abgezogen, der Rest (abzüglich der Hausabgabe) fließt in den Preisgeldtopf.

Progressive Knockout-Turniere – und die Kopfgelder wachsen

Während bei einem regulären Knockout-Turnier auf jeden Spieler die gleiche Prämie ausgeschrieben ist, so wächst bei Progressive Knockout-Turnieren diese Prämie, wenn Spieler andere Spieler vom Tisch nehmen. In dem folgenden Beispiel wird ein wenig gerechnet, doch keine Sorge. An den Tischen von PokerStars werden bei diesen Turnieren die Bounties im Spielerprofil angezeigt.

Das Thursday Thrill-Turnier, ein wöchentliches Progressive Super-Knockout, hat ein Buy-In von $1.050. Davon fließen $500 in den Preisgeldtopf und $500 sind als Kopfgeld ausgeschrieben. Wenn nun ein Spieler einen Gegner vom Tisch nimmt, dann erhält er direkt $250 als Prämie und die anderen $250 werden zu der eigenen Bounty hinzugefügt.

Ausgewählte Turniere werden auch im Progressive Ultra-Knockout Format gespielt. Hier fließen 25% des Buy-ins (abzüglich der Hausabgaben) in den Preisgeldtopf und der Rest wird als Kopfgeldprämie ausgeschrieben. Wie bei Progressive Super-Knockouts wächst mit jedem Gegner die eigene Bounty.

Zoom-Turniere – Langeweile kommt bestimmt nicht auf

Das Zoom Poker-Format ist extrem schnell, denn immer wenn man die Karten wegwirft, wird man direkt an einen neuen Tisch gesetzt und erhält neue Karten. In einem Zoom-Turnier wechselt man daher sehr oft seinen Platz. Gegen Ende wird dieser Wechsel gestoppt und ein 'normales' Turnier gespielt.

Garantierte Preisgelder und große Serien

PokerStars bietet für eine Vielzahl von Turnieren feste Preisgeldgarantien. Dies bedeutet, dass unabhängig, wie viele Leute mitspielen, ein gewisser Betrag zu gewinnen ist. Bei den großen Turnierserien, wie beispielsweise der TCOOP, der SCOOP oder der WCOOP, wird um Millionen gespielt.
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