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Relative Stärke deiner Hand in No-Limit Hold'em Poker

 
Wenn du Online-Poker spielst und einen Blick auf die Rangfolge der Pokerblätter wirfst, wird dir schnell klar sein, was eine starke Hand ist und was nicht. Ganz oben in der Rangfolge stehen Straight Flushes, Quads und Full Houses. Dann kommen die schwächeren Karten wie zwei Paare, ein Paar und ganz unten rangieren High Cards. Doch manchmal trügt der Schein. Beim Pokern kommt es vor, dass eine starke Hand wie ein Full House geschlagen wird und eine schwache Hand wie As-hoch manchmal die beste ist. Zu erkennen, wann die Dinge nicht so sind wie sie scheinen, gehört zu den ganz wichtigen Poker-Skills - weiterlesen, um mehr zu erfahren… 

Die Stärke des Blatts, das dir vor dem Flop ausgeteilt wird, ist absolut. Ein Beispiel: Tatsache ist, dass Pocket-Asse die beste Hand sind, die du bekommen kannst und dass 7-2 statistisch die schlechteste Hand ist, die es gibt. Sobald du jedoch andere Faktoren hinzufügst - wie etwa Flop, Turn und River sowie den Spielstil deiner Gegner - wird die Sachlage etwas komplizierter
 
Ich möchte dir an Hand eines Beispiels demonstrieren, was ich meine. Du hast mit Startkarten von 3-3 auf einem Board von 3-A-K-K-Q ein Full House. Angenommen, Spieler A ist ein schwacher Gegner, der seine Hände gerne überspielt - dann kannst du davon ausgehen, dass du die Nuts hast. Wenn du es allerdings mit einem guten, starken Gegner zu tun hast (nennen wir ihn mal Spieler B), und auf jede Menge Aggression triffst, dann verliert deine Hand plötzlich viel von ihrem Reiz. Wenn Spieler A dein Gegner ist, dass sind Pocket-Dreien so stark, weil es gut möglich ist, dass er mit schwächeren Karten wie einem As, drei Königen, einer Straight oder selbst mit nur einer Dame bezahlt oder sogar erhöht. In diesem Fall wird ein Full House seinem Ruf als sehr starke Pokerhand gerecht. 
 
Gegen Spieler B ist das nicht der Fall. Die Chancen, dass du die beste Hand hast, stehen noch immer gut, aber wenn du an dieser Stelle auf Aggression triffst, solltest du vorsichtig sein. Starke Spieler sind in dieser Situation nur dann bereit, jede Menge Chips zu setzen, wenn sie auch ein Full House, mit Blättern wie A-K oder K-Q, eine Straight oder vielleicht einen starken König, wie etwa K-J haben. Wie du siehst, ist die Bandbreite an Händen, von denen du Action bekommst, viel geringer - und viele dieser Hände schlagen dich auch noch! 
 
Unser nächstes Beispiel für die relative Handstärke führt uns an das untere Ende der Rangfolge der Pokerblätter - Hände mit High Card. Generell kommst du nicht sehr weit, wenn du häufig mit As-hoch callst. Absolut betrachtet ist das eine sehr schwache Hand, die nicht einmal ein Paar schlägt. Es kommen allerdings immer wieder Situationen vor, in denen sich diese Hand von einem "einfachen Fold" plötzlich in ein Blatt entwickelt, mit dem du callen solltest, weil es das beste Blatt ist.

Beim $25.000 High Roller Event des diesjährigen PokerStars Caribbean Adventure 2016 machte Charlie Carrel mit As-hoch einen unglaublichen Call, der ihm gleich zu Beginn einen großen Stack einbrachte. Sein Gegner, Anton Astapau, war auf dem River bei einem Board von Js-8s-8h-7c-3h All-in gegangen und jetzt musste Carrel eine Entscheidung treffen. Er dachte ein paar Minuten darüber nach, bevor er mit A-K callte und schlug damit Q-T von Astapau. Wie konnte Carrel mit einer schwachen Hand diesen tollen Call machen? Erstens, er wusste, sein Gegner spielte so aggressiv, dass es möglich wäre, dass er blufft. Zweitens, das Board sah danach aus, dass Astapau entweder eine sehr starke Hand (einen Achter-Drilling oder eine Straight) oder komplette Luft hatte.

Es wäre eher unwahrscheinlich, dass er nur mit einem Buben so hoch setzen würde, weil Carrel so viele andere Hände haben könnte, die ihn schlagen würden. Nach Abwägung aller Faktoren entschied Carrel, dass sein mageres As-hoch wahrscheinlich die beste Hand ist. 
 
Ziel dieses Artikels ist es nicht, dich dazu zu bringen, laufend mit einem Full House zu folden oder mit As-hoch einen Insta-Call zu machen. Es geht viel mehr darum, darüber nachzudenken, dass eine starke Hand manchmal gar nicht so stark ist und eine schwache Hand manchmal reicht, um zu gewinnen. Sobald dir das klar wird, eröffnet sich dir eine ganze Welt voller neuer Möglichkeiten am Pokertisch! 

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