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Poker-Strategie - Die Grundlagen von Pot-Limit Omaha

Für viele Online-Pokerspieler bleibt No Limit Texas Hold'em die einzige Pokervariante, die sie spielen. Das hat durchaus gute Gründe - Texas Hold'em ist leicht zu lernen, macht wirklich Spaß und hat eine ausreichend starke Glückskomponente, sodass auch absolute Anfänger ab und zu gewinnen können. Wenn du zu diesen Spielern gehörst, die sich bislang nur mit Texas Hold'em auseinandergesetzt haben, verpasst du trotzdem etwas. Es gibt jede Menge aufregender Pokervarianten - als nächstes solltest du Pot-Limit Omaha (PLO) ausprobieren.
Bei PLO bekommst du vier statt zwei Karten ausgeteilt. Von den ausgeteilten Karten musst du zwei und von den Gemeinschaftskarten (Flop, Turn und River) genau drei nutzen, um das Standard-Pokerblatt mit fünf Karten zu erzielen. Das ist ein Unterschied zu No Limit Texas Hold'em - dort kannst du auch keine deiner Startkarten nutzen, wenn du möchtest (das nennt man "das Board spielen") oder nur eine. Wenn du beispielsweise Herz-As hältst und auf dem Board liegen vier Herzen, hast du bei Texas Hold'em den Nut Flush (den besten Flush). Bei PLO hättest du keinen Nut Flush - es sei denn, du hast noch ein weiteres Herz zu deinem Herz-As auf der Hand. Denk also daran, dass du immer zwei Karten und nur zwei Karten deiner Startkarten nutzen musst, damit dir dieser Fehler nicht passiert. 
 
 
Was macht ein gutes PLO Pokerblatt aus? Wie bei Hold'em ist sind die besten Startkarten Pocket-Asse. Bei PLO unterscheidet man aber zwischen "guten Assen" und "schlechten Assen". Eine Hand wie Ac-As-2d-7h ist stark, hat aber viele Einschränkungen. Weil du nur verschiedenfarbige Karten hast, kannst du keinen Flush erzielen und auch ein Straight wird sehr schwierig. Vergleich das mal mit einem Blatt wie Ad-Ah-Kh-Qd. Damit hättest du nicht nur das bestmögliche Paar, sondern auch jede Menge Chancen auf einen Straight oder Flush.

Damit hast mit diesem Blatt wesentlich höhere Gewinnchancen. Asse sind zwar im Prinzip das beste Blatt vor dem Flop, aber man sollte sich nach dem Flop nicht verrennen, wenn sie sich nicht verbessern. Asse können bei PLO viel eher als bei Texas Hold'em durch gegnerische Draws geschlagen werden. Deshalb ist es wichtig, einen Plan B in Form eines verbundenen As-Blatts wie Ad-Ah-Kh-Qd zu haben. Wenn du glaubst, dass deine Asse nach dem Flop hinten liegen, darfst du bei PLO keine Angst haben, sie aufzugeben - das ist ein ganz normaler Teil des Spiels. 
 
Auch abgesehen von Assen ist die Hauptsache bei einem guten PLO-Blatt die Connectivity (Konnektivität). Arbeiten deine vier Karten gut zusammen? Ein Blatt wie 9h-8h-7c-6c, bei der alle vier Karten eng mit den anderen verbunden sind, ist deutlich besser als ein Blatt wie Ac-Kc-5h-6h. In diesem Fall hast du letztendlich zwei vollkommen unabhängige Blätter. Klar, beides sind spielbare Blätter, aber sich daran zu orientieren, ist zu nah an der Texas Hold'em-Strategie. Bei PLO wäre 9h-8h-7c-6c viel effektiver, weil die Chancen auf einen riesigen Draw, zwei Paare, ein Straight oder ein Flush deutlich höher sind. Konzentrier dich auf solche Blätter und lass dich nicht von Blättern verführen, die ein oder zwei völlig unpassende Karten enthalten, etwa Ac-Qc-Jh-3d. Die eine unpassende Karte (3c in diesem Beispiel) verringert die Stärke deines Blatts drastisch. 
 
Noch eine letzte Sache, die du dir merken solltest, wenn du anfängst, PLO zu spielen: Du brauchst ein deutlich besseres Blatt, um beim Showdown zu gewinnen, als du es bei No Limit Hold'em normalerweise benötigst. Da allen Spielern so viel mehr Karten zur Verfügung stehen, ist die Chance auf extrem gute Blätter wesentlich größer. Daher solltest du allgemein immer auf Draws für die Nuts setzen und ein Blatt haben, das nah an den Nuts ist, bevor du dich auf einen großen Pot einlässt.

Das ist ein Unterschied zu Hold'em, wo normalerweise jeder Flush als gutes Blatt gilt. Bei PLO wäre ein Six-high Flush extrem anfällig, gegen einen größeren Flush zu verlieren. Du solltest deshalb nicht gleich übervorsichtig spielen - auch deine Gegner haben nicht jedes Mal die Nuts. Behalte es aber im Hinterkopf. Wenn ein Spieler wirklich aggressiv spielt und du nicht die Nuts hast, dann stehen die Chancen gut, dass er sie hat. Wenn du Lust auf weitere Lektionen zum Thema Pot-Limit Omaha hast, dann sieh doch bei unserem PLO-Kurs vorbei!

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