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NL Holdem ist TOT!!

Es gab ein paar Verwirrungen, was die Formel zur Berechnung der richtigen Größe der BR angeht. Dies war mein Fehler. Vielen Dank an dieser Stelle an ElHive der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Beim Verwenden diser Formel ist natürlich wichtig, das man SD und WR in der gleichen Einheit angibt, also entweder in BB/100 Hände oder in $/100 Hände. Beides ist Möglich. Im ersten Fall bekommt man die nötige BR in BB und im zweiten Fall in $.

Bankroll= -(SD²/2*WinRate)*ln(Risiko Totalverlust)

Hier also jetzt nochmal ein korrektes Bsp.:

Bankroll= -(10²/2*1)*ln(0,001)=345,39BB

in $ für das Limit $3/$6:

Bankroll= -($60²/2*$6)*ln(0,001)=$2072,33 = 345,39BB (auf $3/$6)

In diesem Bsp. haben wir eine SD von 10BB, eine WR von 1BB und ein Risiko von 0,1% broke zu gehen.
Die Werte sind jetzt Standard Werte für Limit Poker und wie wir sehen sind wir hier nah dran an den obligatorischen 300BB. Ich persönlich würde aber ab $1/$2 eine größere Roll empfehlen.


Warum sollte man auch Non Holdem Varianten lernen?

Vorab möchte ich schonmal sagen das ich hier niemanden raten möchte alle Varianten aufeinmal zu lernen. In der Tat ist es wohl das Beste sich zunächst auf eine Variante zu konzentrieren und erst danach andere Varianten in sein Repertoire aufzunehmen. Dennoch bietet das Lernen anderer Varianten eine willkommene Abwechslung und bringt auch einige Vorteile mit sich.

Holdem Partien sind mittlerweile deutlich härter geworden als früher. Das liegt daran, dass man überall im Web kostenlos jede Menge Content findet. Dazu gibt es zig Bücher, Live Coachings, etc. In anderen Varianten ist dies nicht der Fall und  die Partien sind auf vergleichbaren Limits deutlich softer.
Hinzu kommt das Holdem (der ein oder andere mag mir an dieser Stelle wiedersprechen) relativ langweilig ist. Stud Varianten bieten auf Grund der offenen Karten mehr mögliche Szenarien und daher auch mehr mögliche Strategien. Zudem gibt es im Stud eine Setzrunde mehr, was den möglichen Gewinn im Vergleich zu FLH steigen lässt.
Hinzu kommt die Möglichkeit eine größere Auswahl an Tischen zu haben. Speziell auf den höheren Limits gibt es nicht rund um die Uhr genügend schwach besetzte Tische. In diesen Fällen kann man auf eine andere Variante ausweichen. Beim Lernen anderer Varianten werdet ihr auch feststellen, dass viele Konzepte aus der einen Variante in ähnlicher Form auch bei anderen Varianten funktionieren. Speziell Seven Card Stud Hände eignen sich sehr gut um grundlegende Konzepte deutlich zu machen. Dies nutzt u.a. auch Barry Greenstein der in seinem Buch "Ace on the River" Beispielhände aus Stud und Trple Draw nutzt um Strategien zu beschreiben die auch in anderen Varianten umzusetzen sind.

Nicht zuletzt werden bei den großen Turnierserien wie der WCOOP, SCOOP oder WSOP jede Menge Turniere in Non Holdem Varianten angeboten, und wenn man diese beherrscht, kann das sehr profitabel sein. Nicht nur das die Teilnehmerzahlen hier kleiner als beim Holdem sind und damit die Chance auf einen Titel steigt, auch die Tatsache das viele Spieler, die in einer Variante wenig erfahren sind, dennoch an einem solchen Turnier teilnehemen macht diese Turniere für erfahrenere Spieler sehr lukrativ.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Mixed Games (insbesondere 8-Game) in Zkunft mit Sicherheit immer beliebter werden und das es sich lohnt möglichst früh auf diesen Zug aufzuspringen.

Beim nächsten Mal beginne ich mit einem ersten Beitrag zum Thema Limit Omaha Hi/Lo. Zu Stud Hi/Lo und Stud gibt es ja bereits Ausbildungsartikel bei Intelli und zu Stud hat Hagenvers ja auch schon einiges in seinem Blog "The other Side of Poker" geschrieben.

Bis dahin

Andy
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