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Playing the game cellomantic

Alles zu meinem Spiel kommt hier rein.
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Meine heutigen SnG-Spiele waren eher von Misserfolgen geprägt. In einigen Situationen habe ich definitiv zu riskant gespielt. Dennoch zeigte sich heute, dass mensch sich nicht direkt von den ersten Misserfolgen entmutigen lassen sollte, denn im letzten Turnier schloss ich auf dem 2. Platz ab und konnte meine Verluste so mehr als ausgleichen. Nichtsdestotrotz wären einige der vorherigen Fehler vermeidbar gewesen durch mehr Geduld und intelligenteres Spiel:

1. Mit diesem Blatt preflop zu erhöhen war sicherlich ziemlich riskant, vor allem, da so viele die Erhöhung mitgingen. Glücklicherweise traf ich am Flop TPTK. Als Aggressor konnte ich damit zumindest weiter erhöhen. Aufgrund der Potgröße hielt ich ein All-in für angemessen, zumal ich mit diesem Blatt lieber isolieren wollte, als später noch überholt zu werden.

2. Später lief ich mit meinem Bluff und späteren Toppaar All-in in eine Straße. Ich hatte zunächst einen Blindsteal probiert (gegen einen Fisch, wie mein*e Gegner*in einer war, mit solch einer Hand keine sonderlich gute Idee), der aber gecallt wurde. Am Flop (Ace High) erhöhte ich potsize, um den Bluff aufrechtzuerhalten und wurde wieder gecallt. Zwar traf ich am Turn mein TP und ging daher All-in, doch mein*e Gegner*in konnte am River den Gutshot vervollständigen.

3. Diese Spielweise war definitiv dumm. Spätestens nach der Erhöhung nach mir hätte ich aussteigen sollen und das Re-Raise am Flop mit einem Gutshot gegen mehrere Spieler*innen brauche ich wohl kaum weiter zu kommentieren....

4. Zumindest hier fand ich, dass ich korrekt gespielt habe. Der Flop ließ bereits darauf schließen, dass mit diesem Blatt nichts zu holen war, eine Erhöhung hätte mich im Zweifelsfall viele Chips gekostet.

5. In der Push-or-Fold-Phase hätte ich dieses Blatt vielleicht nicht pushen sollen. Jedenfalls war auch hier die Varianz nicht auf meiner Seite.

6. Auch mit AJs geht man normalerweise (zumindest in dieser Phase des Spiels) kein Re-Raise mit, selbst, wenn es wie in diesem Fall die beste Starthand war. Verloren habe ich trotzdem.

7. Wenigstens im nächsten Turnier wurde ich etwas besser belohnt. Mit einer für Micros angemessenen Aggressivität wurde ich mit diesem Blatt voll ausbezahlt.

8. Auch Slowplay mit spätem All-in brachte mich hier weiter. Da die*der Spieler*in generell ziemlich loose spielte, war ich bereit, die Erhöhung in dieser Phase des Spiels mitzugehen. Hätte ich nicht mindestens TP oder einen Monster Draw am Flop getroffen, wäre ich bei der nächsten Erhöhung ausgestiegen, aber mit 2 Paaren wollte ich mein Gegenüber dazu bewegen, Chips in den Pot zu schmeißen und sie*ihn im Pot zu halten. Diese Strategie zahlte sich zum Schluss voll aus. Möglicherweise hätte ich auch mit einer standardmäßigen Übernahme der Initiative und starken Bets zu dem gleichen Ergebnis kommen können, da mein*e Gegner*in TP wahrscheinlich nicht aufgegeben hätte, aber meine Strategie erschien mir sinnvoller.

9. An dieser Stelle war die Varianz(?) dann mal auf meiner Seite. Wieder eins der Beispiele, warum ich zögere, mit AK preflop all-in zu gehen.

10. Hier die Frage: Varianz oder Bad Beat? Bis zum Turn hatte ich das beste Blatt, aber wegen der 6 Outs meines*meiner Gegner*in würde ich eher auf Varianz tippen. Dennoch definitiv riskantes Spiel gegen mich, ihre*seine Pot Odds waren schlecht. (Ich hatte ihm*ihr TP oder einen Draw gegeben, womit ich gar nicht mal so falsch lag...)

11. Als ich wieder mal 2 Paare am Flop traf, diesmal mit Freeplay, hatte ich wieder eine*n ziemlich loose*n Spieler*in vor mir, die*der den Pot wunderbar mit Chips fütterte, selbst noch, als ich am River den Flush traf und mich so bereitwillig in die Top Ten des Turniers beförderte.

12. Auch hier wurde ich bereitwillig ausbezahlt, nachdem ich aggressiv setzte (Fische geben TP eben ungern auf) und mein Blatt sogar noch zur Straße verbessern konnte.

13. Dieser Spielzug am Flop war zunächst als Bluff gedacht (gegen mehr Spieler sehr riskant, ich weiß...). Prinzipiell hätte ich möglicherweise auch schon preflop aggressiver spielen sollen, statt nur zu limpen, denn i.d.R. gewinnt mensch am FT eher mit aggressivem Spiel. Trotzdem wollte ich aus früher Position mit dieser Hand lieber etwas vorsichtiger spielen. Hätte am Flop jemand vor mir mehr als eine Min-Raise geboten, wäre ich ausgestiegen. Da aber alle preflop nur gelimpt hatten, nahm ich an, dass niemand ein hohes Ass, einen hohen König oder gar Pocket Pair auf der Hand hielt. Als ich dann am Turn den Drilling traf konnte ich mein aggressives Spiel ohne Gewissensbisse fortführen. Mit dem Full House am River war dann alles klar. Ab diesem Gewinn befand ich mich für lange Zeit auf dem ersten Platz des Turniers.

14. Dieser Gewinn festigte meine Platzierung noch weiter. Da es ein Standard-Spot ist, werde diesen nicht weiter kommentieren.

15. An dieser Stelle wurde ich selbst Opfer eines erfolgreichen Slowplays. Da diese*r Spieler*in tendenziell loose-aggressive spielte und mir vorher nicht durch Slowplay aufgefallen war, hatte ich Pocket Aces nicht erwartet. An diesem Spielzug zeigt sich besonders gut, dass Slowplay umso wirksamer sein kann, wenn es spärlich eingesetzt wird.

16. Im HU flog ich schließlich mit diesem Blatt raus. Am Flop hatte ich getroffen und im HU ist so ziemlich jedes Paar bereits ein starkes Blatt. Also ging ich All-in, um am River schließlich gegen einen vervollständigten Backdoor Flush Draw zu verlieren.

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Today's SnG games have been rather affected by failures. I played definitely too risky in many spots. However, today has been demonstrated that one shouldn't lose confidence after some initial failures, because I finished the last tourney in 2nd place and was able to more than even out my losses beforehand. Still, some of the mistakes in the earlier tourneys could have been prevented with more patience and more intelligent play:

1. Open-raising with this hand was surely rather risky, especially since so many called the raise. Luckily, I hit TPTK on the Flop. As aggressor I was able to bet further on this. Because of the potsize I found an all-in as suitable, especially since I wanted to isolate weak players rather to be outtaken later on.

2. Later, I ran into a straight with a bluff and later Top Pair. Initially, I had tried a blindsteal (with such a hand not a very good idea against a fish like this opponent) which got called. I raised potsize on the Flop (Ace High) to keep up the bluff and got called again. Although I hit TP on the Turn and went All-in therefore, the opponent was able to complete the Gutshot on the River.

3. This strategy was definitely donky. I should have folded after the re-raise behind me at the latest and I guess, I don't have to comment on the re-raise on the Flop with a Gutshot against several players any more...

4. At least, I found I had played this hand correctly. It was already obvious on the Flop that there was nothing to gain with this hand. In case of doubt, a raise would have cost me a lot of chips.

5. Maybe I shouldn't have pushed this hand in the push-or-fold phase. Anyway, variance wasn't on my side this time.

6. Usually, you don't call a re-raise with AJs (at least not at this time of the game) even if it was the best starting hand as in this case. Still lost.

7. At least in the next tourney I was awarded a bit more. I got fully paid out applying aggression appropriate for Micros.

8. Even slowplay with a late all-in helped. Since the player generally played pretty loose, I was willing to call her*his bet at this stage of the game. I would haved folded on the Flop if I had flopped less than TP or a Monster Draw. But since I hit 2 Pairs, I wanted to encourage my opponent to throw chips into the pot and wanted to keep her*him in the pot. This strategy fully paid off in the end. Perhaps taking over initiative and betting aggressively would have worked equally fine, since my opponent probably wouldn't have given up his TP but I still found my strategy more reasonable.

9. Variance(?) was on my side this time. This is one of the examples why i hesitate going all-in preflop with AK.

10. At this point the question: variance or bad beat? I had the best hand until the Turn but because my opponent had 6 outs I'd go for variance. Still a very risky move against me, since his*her pot odds were pretty bad. (I gave her*him TP or a draw which wasn't all wrong in the end...)

11. When I hit 2 Pairs on the Flop again, this time by freeplay, I had another pretty loose player in front of me voluntarily feeding the pot with chips, even when I hit the Flush on the River and pushing me into the top ten of the tourney this way.

12. I also got voluntarily paid out this time while betting aggressively (fishes just don't like to give up TP) and even upgrading my hand to a straight.

13. This move was initially meant as a bluff on the Flop (risky against more than one player, I know...). I probably might have played more aggressively instead of limping, since aggressive play usually wins at FT. But I preferred to play a bit more cautiously from EP. I would have folded on the Flop against something above a min-raise before me. But since everyone had just limped preflop, I didn't think that someone had a high Ace, high King or even a Pocket Pair. When I hit the Three-of-a-kind on the Turn I was able to keep up the aggressive play without regrets. The Full House on the River made everything clear. I was in 1st placein this tourney for a long time after this winning.

14. This winning consolidated my position even further. Since it's a standard betting spot, I wont comment on it further.

15. At this point I myself became the victim of a successful slowplay. Since the player tended to play loose-aggressive, I hadn't expected Pocket Aces. This move demonstrates perfectly that slowplay can be much more effective when used rarely.

16. I busted in HU with this hand. I had hit on the Flop and even most Pairs are strong hands in HU. So I went all-in just to lose against a completed Backdoor Flush Draw on the River.

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