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The Ching - Blog

/Jan/2012

MASSE statt Klasse

Von: Derching @ 21:20 (CET) / 1 / Kommentar ( 0 )

Hallo zusammen!
 
Der erste Monat im neuen Jahr ist vorbei. Mein Hauptziel für den Januar war es den Silver-Star zurückzuerobern, natürlich ohne dabei Verluste zu machen. So weit, so gut. Noch im Dezember war ich auf NL10 unterwegs und habe den Silver-Star um knappe 150VPPs verpasst. Das bedeutet, wenn ich im Januar noch einen Gang höher schalte könnte ich es schaffen. Doch anstatt längere oder mehr Sessions auf NL10 zu spielen hat mich diesen Monat etwas anderes gereizt. Ich ließ mich von unserem Weltrekordler Randy Lew inspirieren. Wie ihr sicher alle wisst ist er seit neuestem Weltrekordhalter in der Disziplin „Meisten Hände in einer bestimmten Zeitspanne spielen ohne dabei Verlust zu machen“. Diese irre Aktion war letztlich Ausgangspunkt für mein eigenes Experiment mit dem Titel:
 

„MASSE statt Klasse“

 
Das Experiment sollte mir folgende Frage beantworten:
„Wie schaffe ich (und auch andere Spieler) es ohne großes Risiko den Silver-Star zu erspielen?“
 
Die mögliche Lösung:
Anstatt wie bisher an 6-9 Tische auf NL10 zu spielen, spiele ich 24 Tische auf den Blinds $0,02/0,01. An jedem Tisch sitze ich mit dem Max-BuyIn von $5,00.
 
Warum dieses niedrige Limit?
Während meiner STT-Zeit hatte ich auch Multitabling betrieben, beim Cashgame allerdings noch nicht. Um herauszufinden ob ich persönlich Cashgame überhaupt profitabel multitablen kann oder ob mir nach ner halben Stunde der Schädel platzt fing ich mit dem untersten Limit an, quasi als ersten Versuch. Denn sollte ich damit nicht klarkommen halten sich die Verluste hier wenigstens in Grenzen.
 
Wie genau wird das Risiko verringert?
Ich halte mich selbst für einen mittelstarken Cashgamer. Das bedeutet ich gehe davon aus, dass ich in meinem Spiel mehr richtige als falsche Entscheidungen treffe und somit den relativ unerfahrenen Spielern auf diesem Limit überlegen bin. Die Anzahl der gleichstarken oder stärkeren Gegner steigt natürlich mit jedem Limit. Also ist der erste Risikominderungsfaktor die durchschnittliche Spielerstärke auf diesem Limit.
Ich werde durch das Multitablen sehr viele Pots ausspielen. Jeder für sich wird klein sein, zusammen jedoch könnte durchaus ein nettes Sümmchen zusammen kommen. Immer vorausgesetzt ich bleibe diszipliniert und lass mich nicht vom Fish-Style dieses Limits anstecken. Die Anzahl der gewonnen Pots wird, bedingt durch die Spielerstärke, weit höher sein als auf einem höherem Limit. Natürlich werden sich die Gewinne auch in Grenzen halten. Dennoch ist ein weiterer Risikominderungsfaktor der, dass die Anzahl der gewonnen Pots steigt.
 
Was sagt der VIP-Calculator?
6-9 Tische / $0,10/0,05 / 1h am Tag       ==>      18-28 VPPs/Tag
24 Tische / $0,02/0,01 / 1h am Tag        ==>       25 VPPs/Tag
 
Klare Sache das Limit $0,10/0,05 wirft mehr Punkte ab. Allerdings ist, je nach persönlicher Spielerstärke, das Verlust-Risiko auf NL10 höher. Anders ausgedrückt: bedingt durch die höhere Gegnerstärke können durchaus längere Durststrecken auftreten, wodurch dann die Tilt-Gefahr steigt. Vielleicht lieg ich mit meinen ganzen Behauptungen auch total daneben. Letztlich muss jeder selber wissen, wie er auf welchem Limit spielt. Ich wollte lediglich ausprobieren ob es für mich persönlich besser oder schlechter ist im Limit abzusteigen und dafür die Tischanzahl zu erhöhen um bei geringerem Risiko dieselben Ergebnisse zu erzielen. Ich möchte einfach nur wissen, was passiert wenn…
 
Der nächste Schritt wäre dann auf das $0,02/0,05-Limit aufzusteigen, denn dort schepperts dann schon mehr auf dem VPP-Konto (40VPPs/Day laut Calculator). Aber fürs erste bin ich einfach gespannt darauf zu erfahren, wie ich mich auf $0,02/0,01 schlagen werde.
 
Das Ergebnis:
Natürlich möchte ich euch das Ergebnis dieses Experimentes nicht vorenthalten. Hier die Daten bzw. das dazugehörige Diagramm:

 
 
Zusammenfassung:
Das Experiment war dahingehend erfolgreich, dass ich mit meiner Spielweise/Spielstärke auf $0,02/0,01 tatsächlich relativ risikolos Gewinne einfahren konnte. Absolut gesehen ist der Gewinn nicht hoch, bezogen auf den Big-Blind jedoch schon.
Woran ich allerdings (mal wieder:-x ) gescheitert bin ist der Silver-Star. Laut meiner Schätzung sind für Silber 35k-40k Hände notwendig. Ich hatte aber diesen Monat leider nicht allzu viel Zeit zum Pokern. An dieser Stelle meinen Respekt an alle, die sich jeden Monat Silber+ auf $0,02/0,01 erspielen!
 
Nächster Plan:
Ich werde jetzt mit meiner Methode auf $0,05/0,02 fortfahren und gehe davon aus, dass ich bei 20-24 Tischen gleichzeitig der Silver-Star (oder mehr8) ) endlich wieder Mein ist.
 
 
Fragen, Anmerkungen, Kritik? Einfach einen Kommentar hinterlassen.
 
Danke fürs Lesen!
Wir sehen uns zu Tisch!
 
Grüße,
The Ching

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