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The Mockingjay: mit Pfeil und Bogen durch die Limits

Eine Freizeitspielerin grindet sich hoch
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/Aug/2016

Wie ich mit Pechstähnen umgehe

Von: Katniss123 @ 11:41 (CEST) / 336 / Kommentar ( 1 )

Liebes Tagebuch,

und wieder ein öder nine to five Tag! Mein Pensum habe ich vor genau einer Stunde abgearbeitet und werde heute Nachmittag noch was fertigstellen. Währenddessen habe ich ja jede Menge Zeit, um hier rumzukritzeln (Jaa jaaa, ich weiß ich weiß, aber mal ehrlich: Unser Chef hat´s nicht anders verdient, glaubt mir einfach). *lol* Bin ich nicht eine hoch-zufriedene Mitarbeiterin?

Aber nun zum angenehmen Teil: Poker. Scheinbar hat´s auf i-Poker wieder einmal neue frische Fische gegeben. Noch vor einigen Wochen war die Fold Equity in den SnG deutlich höher, vor allem auf der Bubble. Inzwischen wird mit jedem Bockmist gecallt, die Pushingrange muss dementsprechend angepasst werden. 

Nach einem kleinen Downswing, während dem ich ständig gegen 2- und 3-outer verlor, bin ich nun wieder auf den Beinen und darf wieder Gewinne verbuchen. Viele Leute tilten während einer Pechsträhne. Das muss nicht sein.

Wie vermeide ich den gefürchteten Tilt?

Wenn ich merke, dass es nicht so gut läuft, gehe ich ein Limit herunter, auf ein Limit, wo mir die Verluste sowas von schnurzegal sind! Dort sitze ich den Downer aus, bzw. lasse ihn über mich ergehen und hoffe, dass er bald vorbei ist.

Manche setzen aus oder spielen weniger, ne, ich bringe diesen Mist lieber ganz schnell und vor allem GÜNSTIG (!) hinter mich! Ich zähle die Hände, bei denen ich mit Premiumhände gegen totalen Schrott verliere und sage mir immer: .... und wieder eine Pechhand vorbei....jetzt kann es nicht mehr lange dauern...vielleicht noch 10? Niemand kann das voraussagen, das weiß ich, aber es ist immer gut in kleinen Schritten zu denken und kleine Anhaltspunkte vor Augen zu haben, das erleichtert einem die Wartezeit. Auch die Verluste sind gut begrenzt, wenn man ein Limit oder zwei niedriger spielt. 

Und der Donk, der so schlecht gecallt hat und mit K6o doch noch seine lucky Karte auf dem River zieht? Der kann schon Nerven kosten, ABER: Wie oft bekommt er seine Zauberkarte? Wie oft wird er in eine bessere Hand eines TAG (oder guten LAG/Maniacs) laufen und mit seinen K6o teuer bezahlen? Da freut sich langfristig doch unsere BR!

Nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Hai. Aber so ein totaler Fisch nun auch wieder nicht mehr.

A propos Fisch:

Ich sitze in einem Double or Nothing; Wir sind auf der Bubble. Ich bin mit rund 1.000 Chips Midstack, die Blinds sind 100/200. Die beiden Spieler links und rechts neben mir verfügen über etwa jeweils 1.800 Chips. Ein Spieler hat nur noch 200 Chips, einen BB und ist auf Sit out.

Ich sitze im BB und habe also nach dem Bezahlen des Blinds 1.000 Chips. Ein Blick auf die Turniersituation verrät mir, dass ich nur noch alles folden muss - es ist ja Double or Nothing!  Plötzlich gibt´s Action: der Big Stack am BU pusht all-in (naja, wenn ihn das glücklich macht?). Da ereignet sich etwas, das mich wirklich schockiert hat: Der SB, ebenfalls Big Stack mit rund 1.800 Chips, callt das All-In und zeigt KJo!!!!

Er verliert die Hand, fliegt im hohen Bogen raus, die Equity bekommt der Supershortie, der die ganze Zeit auf Sit out war und keine einzige Hand gespielt hat.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob manche Menschen überhaupt denken können? Nicht nur was Poker angeht..... auch im real life.

 

 

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