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Meine kleinen Erkenntnisse

Eine fortlaufende Philosophie, *Haaalt, hiergeblieben*
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Noch vor 30 Jahren gesellschaftlich verpönt, ist das Pokerspiel im 21. Jahrhundert zu einem Muss avanciert. Wer nicht pokern kann, dem entgeht eine Menge Smalltalk nach einem in rauchigen Zimmern durchzechten Wochenende. Aber Pokern tun doch heute fast alle, oder? Pokern kann doch jeder! - habe ich gedacht ...

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Nach einer kurzen und intesiven Woche auf Pokerstars,  unterlag mein persönliches Bild vom Pokern einem morphing. Das ursprünglich recht einfache Bild verformte sich mit jedem Blatt und Bad Beat aufs Neue und ist nun derartig detailliert und komplex, dass man bei oberflächlicher Betrachtung doch glatt meinen könnte, dies sei das Kunstwerk eines völlig durchgeknallten Psychopathen. Bei näherer Betrachtung und Interesse fällt einem dann aber doch auf, dass Pokern doch sehr eng am wahren Leben gehalten ist und jeder andauernd versucht, einen anderen zu bumsen. So oder so, Du spielst das Spiel und damit Du gewinnen kannst, müssen andere verlieren. Das Mehr auf deinem Konto ist schlussendlich das Weniger auf dem Konto vieler, und das bei jedem Spiel, ob Single-Tisch oder Multiturnier: die Wenigsten erhalten das Meiste und die Meisten verlieren.

Aber wirklich interessant finde ich das Verhalten am Spieltisch oder vielmehr die inneren, zunächst unsichtbaren Vorgänge, sowohl die meinen als auch die der anderen, meiner Gegenspieler.

Im Laufe eines Turnieres musste ich nun schon oft feststellen, dass eine lange Durststrecke dazu führt, dass man unbedingt gewinnen muss, egal, wie mies das eigene Blatt ist, egal, wie die Odds stehen, und selbst dann, wenn es nur noch ein out zu einer Strasse oder einem flush gibt, man Gefahr läuft, seinen eigenen, ansehnlichen, mit ruhiger Hand und kühlem Kopf aufgebauten Chipstack argwillig zu zerstören. Eine innere Stimme flüsterte mir in einem dieser Momente laut zu: "Haha, Poker", also sah ich einmal nach, woher dieses Wort, dass so vielen Leuten Freude und Stress bereitet, herkommt und was es bedeutet:

Der Poker ist der, der am Ende noch steht, nachdem alle anderen ordentlich bedient worden sind.

Und wie macht man das am Besten und wo ist der charakterliche Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern am Pokertisch. Darauf gehe ich in meinem nächsten, schon in baldiger Bälde folgendem Beitrag ein.

 

Vielen Dank für eure Zeit und Aufmerksamkeit

 

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