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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Jul/2012

A Visit to Vegas - Part II.

Von: Pimola @ 10:18 (CEST) / 754 / Kommentar ( 1 )

Moin Leute!

Als wir im Rio vor dem Poker Valet ankamen, begrüßte einen die bereits von etlichen Fotos bekannte Kulisse des Eingangsbereiches des Convention Centers. Dort gibt es nämlich einen überdachten roten Teppich, wo zusätzlich permanent Wassertröpfchen zur Erfrischung von der Überdachung gespritzt werden. Das ist hier sowieso eine Abart, die man öfters zu Gesicht bekommt. So wirklich wirkungsvoll finde ich es persönlich nicht, aber sie machens halt einfach. Because they CAN!

Der erste Eindruck war dann schon ziemlich cool. Ich meine, man hat diese Halle mit den ganzen Pokertischen bereits mehrfach im TV sehen können, aber wenn man selber irgendwann dort drinsteht und die ganze Atmosphäre hautnah miterlebt, dann ist das schon was besonderes.


Dies war so ziemlich das erste Foto, was wir dort machten. Leider hatte Phil es nicht so mit meiner Kamera drauf, weswegen ihr die Qualität entschuldigen müsst.


Das war der featured table, den es dann primär bei den WSOP Main Event Folgen zu sehen gibt. Natürlich fanden hier auch einige Final Tables der WSOP side events statt.
Unser Ziel war es natürlich auch, einen FT an diesem Tisch austragen zu dürfen, oder zumindest irgendwo anders einen FT zu erreichen.

Nachdem wir uns etwas umgeschaut hatten, begaben wir uns auch baldigst wieder zum Hotel zurück und aßen noch im gegenüber gelegenen Aria in einem asiatischen Restaurant zu Abend, wo wir zukünftig sogar mehrfach essen gingen. Fotos gibt es dann in einem späteren Eintrag, von einem der anderen Male.
Danach war dann auch schon Schlafenszeit, da am nächsten Tag um 12 Uhr bereits das erste Turnier starten sollte.

Am nächsten Tag standen wir bereits um 10 Uhr auf, um auch ja pünktlich im Rio zu sein, da wir uns vorher auch noch registrieren mussten. Lustigerweise war das erste Turnier eins der wenigen, welches ich nicht late reggen sollte. Eigentlich bin ich chronisch unpünktlich und hatte nur anfänglich die Motivation rechtzeitig aufzustehen. Auch Phil schien gerne etwas länger im Bett liegen zu bleiben. Oftmals gingen wir einfach zu spät ins Bett und kamen dann meistens eine halbe Stunde zu spät zum Turnier. :-D
Allgemein lernte ich jedoch aus dem ersten Turnier, in dem ich mich halt erst eine halbe Stunde vor Beginn registrierte, dass dies ein sehr großer Anfängerfehler ist. Wenn man sich, zumindest in den WSOP Events, erst so kurzfristig reggt, bekommt man immer einen der letzten Tische, die dann auch zuerst aufgelöst werden.
Da ich das Glück hatte, mich für Day2 zu qualifizieren, hatte ich auf Grund meiner suboptimalen Registrierung innerhalb eines Tages ganze 5 verschiedene Tische. Das hat mehrere Nachteile. Einerseits kostet es ungemein Nerven, immer wieder die Chips zusammenpacken und (teilweise) durch das halbe Gebäude laufen zu müssen. Andererseits kostet es Zeit, in der man Hände nicht spielen und somit seine edge, falls vorhanden, gegenüber dem Feld nicht ausnutzen kann.
Das Ärgerlichste ist jedoch, wenn man gerade erst ein paar reads auf die Spieler gesammelt und eine allgemeine Kategorisierung der verschiedenen Spielertypen am Tisch vorgenommen hat, sodass man halbwegs zuversichtlich seine Hände spielen kann und es dann zu einem table change kommt. Solange der Tisch nicht einfach nur relokalisiert wird, was bei mir im ersten Event sogar auch einmal geschah, sind dann einfach alle Informationen die man durch hohe Konzentration in den letzten Stunden gesammelt hat futsch und man startet wieder bei null.
Wenn dies nun häufiger vorkommt, bei mir halt 5 Mal, dann ist das schon sehr ärgerlich und ermöglicht einem einfach kein A-Game, da man immer wieder die ersten paar orbits am Tisch sehr tight und vorsichtig spielen muss, bis man die notwendigen reads gesammelt hat.
Also für alle die in Zukunft planen an der WSOP teilzunehmen: Macht nicht den selben Fehler wie ich und registriert euch bereits einen Tag, oder am besten sogar ein paar Tage vorher. Dann sitzt ihr meistens auch an softeren Tischen, da viele "online (kiddy) regs" halt immer spontan, also relativ spät, reggen.

Wie das Turnier so für mich lief, erfahrt ihr dann im nächsten Eintrag.

Fortsetzung folgt...


Keep on readin'!

Euer Pimola

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