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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Mai/2012

May in Asia - Part I.

Von: Pimola @ 19:27 (CEST) / 12 / Kommentar ( 0 )

Hey Leute!

Ich starte mal meinen Blog mit einem Eintrag aus Thailand, wo ich mich gerade im Urlaub befinde. Meine bereits auf Intelli veröffentlichten Blogeinträge aus Neuseeland folgen dann einfach, nachdem ich das Kapitel "May in Asia" beendet habe.

Also what's up in Asia?!
Momentan befinde ich mich wie gesagt in Thailand. Der grobe Plan, als ich am 1. Mai Wien Richtung Bangkok verließ, war, dass ich ca. bis zum 17. Mai Thailand bereisen würde, um danach nach Macau zu fahren und dort die APPT Season 6 zu spielen.
Bis zum 30. April war leider immernoch nicht die tourney schedule released und ich dachte mir bereits, dass da was faul sei. Am ersten Tag in Thailand wurde dann die news veröffentlicht, dass die Turnierserie nicht stattfinden würde.
Naja egal, dann wird halt nur Urlaub gemacht.

Kurz mal so generell: 1€ = 40 Baht

Phuket - Patong und Kata Beach

Die erste Station meines trips war Phuket, dass ich mit einem Anschlussflug an meinen vorherigen Flug, von Wien nach Bangkok, erreichte.
Dort traf ich dann auch Andrew wieder, den ich damals in Neuseeland kennengelernt und mit dem ich bereits 6 Wochen Australien bereist hatte. Es ist immer schön alte Freunde wiederzutreffen.

Phuket ist eine große Insel im Süden Thailands. Wir hatten in Patong ein Hotel für 3 Tage gebucht um erstmal dort im touristischen Bereich etwas anzukommen und unseren weiteren trip zu planen.
Patong ist btw einer der drei größten, durch den Sextourismus geprägten, Bereiche Thailands. Bangkok und Pattaya sind die anderen beiden berühmten Sextourismusdomizile.
Dementsprechend aufdringlich wurde man von den Einheimischen von allen Seiten belagert, wenn man sich auf den Straßen Patongs fortbewegte.
Die ersten beiden Abende versuchten wir uns bestmöglichst in das Nachtleben in Patong einzufügen und besuchten dort einige Bars.
Am dritten Abend hatten wir dann aber kaum noch Lust auf dieses teils sehr niveaulose Geschehen. Deswegen waren wir froh, als wir am vierten Tag dann in die etwas ruhigere Gegend um Kata Beach aufbrachen, wo wir weitere 3 Tage in einem etwas besseren Hotel gebucht hatten.


Hier eine der kleineren Nebenstraßen in Patong.

Hier mal ein kurzes Video vor der Tiger Bar in der Bangla Road, der Hauptpartystraße, wo sich eine Stripbar an die andere reiht.
Teilweise schockierend, dass Familien dort mit ihren 6 Jahre alten Kindern durchlaufen, obwohl es dort von halbnackten Frauen und teils auch Ladyboys nur so wimmelt.

In Kata Beach hatten wir im Sugar Palm Grand Hillside Hotel eine wirklich geile Suite für nur 20€/Nacht pro Person. Die Jacuzzi Deluxe Suit! Leider hatte ich bereits am letzten Tag in Patong gemerkt, dass sich eine Erkältung anbahnte. Die sollte mich dann auch die folgenden drei Tage komplett in Anspruch nehmen, sodass ich und auch Andrew dort nicht viel erleben sollten.

Die highlights waren einmal das dinner am Strand, wo wir uns von Einheimischen für 500 Baht 2 ganze Fische vom Grill servieren ließen. Die waren echt ziemlich nice und bis auf die schlechte Housemusik die sie aus einem Auto abspielten, war die location auch echt awesome.


Man saß auf einer Bastmatte an kleinen Tischen direkt im Sand und das Meer war keine 30m entfernt. Pretty sweet!

Außerdem gab es noch eine Reggae Bar etwas oberhalb der Stadt, auf einem Berg, von der man einen guten Überblick über die Natur und das Meer hatte.


Dies war der hintere Teil der Bar, die allgemein leider nicht so gutes Essen zu bieten hatte, wie wir es im Internet gelesen hatten.


Dafür war der Sonnenuntergang dann echt ganz nice!

Leider war bisher das Wetter richtig schlecht. Von Mai bis Oktober ist hier Monsunzeit und man sollte damit rechnen, dass es häufig regnet.
In Phuket hatte es bisher mehrmals täglich wie aus Eimern geschüttet, sodass man auch echt nicht viel machen wollte. Sowas heftiges hab ich echt noch nicht gesehen! Die Sonne hatte ich bisher auch nur wirklich einmal zu Gesicht bekommen. Das ausgerechent noch an dem Tag, an dem es mir am schlechtesten ging und ich, bis auf den kurzen Besuch in der Reggaebar, quasi non-stop im Hotelzimmer geblieben war.
In Kata Beach planten wir dann endlich auch den Rest unseres trips.
Weitere Ziele waren Koh Mak, eine kleine Insel in der Nähe von Trat, die ähnlich wie Koh Chiang, jedoch deutlich abgeschiedener vom großen Tourismus sein soll. Dort verbringen wir vorraussichtlich 5 Tage. Danach geht es für 3 Tage nach Bangkok, wo wir dann den Zug nach Chiang Mai und Chiang Rai nehmen. Diese beiden Orte sind berühmt für ihre schönen Tempelanlagen. Am 23. fliegen wir dann von Chiang Mai direkt nach Macau, wo wir 3 Tage pokern und das "Asiatische Las Vegas" genießen werden. Hoffentlich können Andrew und ich dort einen Teil unserer Reisekosten wieder reinholen. *GL us!*
Am 26. gehts dann auch schon direkt mit der Fähre, die umgerechnet 30€/Person kostet, nach Hong Kong. Dort wird dann mein Schulkollege, Daniel Simon aka DS, der momentan nen Auslandssemester in Zhuhai (eine halbe Stunde von Macau entfernt) macht, dafür sorgen, dass wir die Highlights von Hong Kong erleben. Wird bestimmt nen geiles Ende unseres trips!
Soweit so gut, jetzt wisst ihr grob über unseren trip und das was euch in den kommenden Blogeinträgen erwartet bescheid.

Auf nach Koh Mak

Am Morgen des 9. Mais checkten wir dann in Kata Beach aus unserem Hotel aus und nahmen für 1000 Baht (25€) ein Taxi zum Flughafen in Phuket.
Von dort flogen wir mit einer super kleinen Maschine nach Pattaya (aufmerksame Leser wissen was es dort zu sehen gibt ) und stiegen dort aber direkt wieder in einen kleinen Minivan um, der uns innerhalb von vier Stunden zum Flughafen nach Trat brachte.
Als wir dort ankamen, waren dort bereits die Bordsteine hochgeklappt, da es bereits 9 Uhr abends und der Flughafen der kleinste der Welt war. No kiddin', der war echt nen Witz! Trotzdem waren ca. 6-8 Leute augenscheinlich nur noch für uns anwesend und es wurde uns gesagt, dass wir jetzt nach Trat gebracht werden würden.
Trat lag 17 Kilometer entfernt und es sollte uns weitere 1000 Baht kosten. Der Minivan wäre unsere einzige Möglichkeit, da es keinen Taxiservice zum Flughafen gäbe.
Das Witzige ist, von Trat bis zu dem Pier, von dem aus wir am nächsten Morgen ein speedboat Richtung Koh Mak nehmen wollten, kostet ein Taxi 80 Baht (2€!!!). Die Distanz von Trat zum Pier sind ca. 30km. Bis zum Pier, 13km, wollten sie auch 1000 Baht. Obvious, dass sie einen damit total abzocken wollen. Das krasse ist nur, dass der Minibus einer eigenständigen Firma gehört, die mit Bangkok Air, DER thailändischen Fluggesellschaft, zusammenarbeitet und somit auch mit dieser assoziiert wird. Diese versucht die Touris abzuzocken, weil sie ihnen keine anderen Möglichkeit bietet. Nicht gerade gute Werbung für Bangkok Air, I'd dare to say.
Andrew war aber, mehr aus Prinzip als wegen der paar Euro, entschlossen sich deren Abzocke zu widersetzen. Wir verhandelten schließlich mit ihnen ca. eine Stunde und machten uns einen Spaß daraus, die dort zur Verzweiflung zu bringen. Immerhin hätten sie ohne uns 6 Leute umsonst am Flughafen unnötig lange bezahlt ohne letztendlich ein Geschäft zu machen.
Letztendlich beschrieben sie uns mehrere Hotels in der Nähe und erfragten die Preise, darunter auch eines, das ca. 2km entfernt lag. Wir bedankten uns dann erstmal für ihre Hilfe und sagten, dass sie uns für 400 Baht zu einem Hotel am Pier bringen könnten, wir aber nicht bereit wären mehr zu zahlen. Die sei jedoch für sie unmöglich, weswegen wir uns dann entschieden einfach zu Fuß zum 2km entfernten Hotel zu gehen. Als wir uns mit diesen Worten verabschiedeten, waren unsere Koffer schneller wieder im Minibus und wir für 400 Baht am Pier als man gucken konnte. Man sieht also: Selbst augenscheinlich vertrauenswürdige Firmen versuchen maximalen Profit aus unwissenden Touristen zu ziehen. Das ist echt eine Frechheit!

Am Pier angekommen nahmen wir uns dann das schäbigste Zimmer in einer richtig thailändisch wirkenden Gegend.
Aus dem Minivan heraus hatte ich auf dem Hinweg kurz vor unserer Bungalowanlage einen dieser thailändischen Küchewagen gesehen, wo wir dann letztendlich auch zu Abend aßen. Ich sage euch, was die dort innerhalb von Minuten zaubern, ist einfach TEH AWESOME FOOD!


Ein Bilder unserer herlichen Bungalowanlage am nächsten Morgen. Nicht nur der strahlendblaue Himmel sondern auch die herrlich grünen Wände lachten einem förmlich ins Gesicht.

Ich erspare euch mal die Details unseres Zimmers, aber länger als ne Nacht konnte man dort echt nicht bleiben ohne sich etwas einzufangen. Das Bett bestand aus einer Plastikmatratze mit Bettlacken und zwei Kopfkissen, aber OHNE Bettdecke. Ergo schliefen wir einfach in T-Shirt und Kurzer Hose. Dementsprechend froh waren wir dann auch, als wir um 9.30 Uhr am nächsten Morgen auscheckten und mit nem kleinen Pickup für 40 Baht zum Pier gebracht wurden, wo wir um 10:30 dann das speedboat Richtung Koh Mak, für 450 Baht/Person, nahmen.


Die speedboat Haltestelle.

Momentan bin ich auf Koh Mak und genieße diese klasse Insel. Ich denke das nächste Update gibt es bereits in ein paar Tagen mit vielen Fotos von Koh Mak. Bisher haben wir in den ersten 2 Tagen schon echt ne Menge geile Sachen gesehen und gemacht. More awesome stuff to follow!


Keep on readin'!

Euer Pimola

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