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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Jun/2012

May in Asia - Part V.

Von: Pimola @ 17:16 (CEST) / 7 / Kommentar ( 3 )

Hey Leute!

Im letzten Eintrag hatte ich euch von unserer Woche in Bangkok berichtet, die wir mit einem Tempelbesuch und einer Bootstour beendet hatten.
Unser nächstes Ziel war, wie bereits angekündigt, Chiang Mai. Eine Stadt weit im Norden Thailands, die berühmt für ihre Tempel ist.

Kurz mal so generell: 1€ = 40 Baht

Chiang Mai

Bisher hatten wir als Transportmittel nur Flugzeuge, Taxis und einen Bus verwendet. Um das ganze etwas abzurunden, nahmen wir dieses Mal einen Zug, um genau zu sein war es ein Nachtzug, nach Chiang Mai. Es gab die Möglichkeit erste und zweite Klasse zu fahren. Da wir jedoch einige Tage vorher bereits ein paar Videos der zweite Klasse Abteile dieser Züge gesehen hatten, entschieden wir uns für die erste Klasse. Kostet ja eh nur nen Appel und nen Ei mehr. :tongue:


Wie man sieht, die erste Klasse war Luxus im Überfluss. :-D Aber immerhin hatten wir unser eigenes Abteil. Die Sitzbank wurde dann ca. eine Stunde nach Beginn unserer Fahrt in ein klassisches Hochbett mit zwei Schlafplätzen umgewandelt.


Der Zug war so niedrig, dass ich mir regelmäßig den Kopf an der Decke stieß. In Thailand fällt es schon auf, dass gewisse Dinge nicht für große Europäer konzipiert worden sind. Dafür haben sie immerhin mit der Farbe der Vorhänge total meinen Geschmack getroffen!

Die Fahrt verlief ziemlich ereignislos, da wir von 20 Uhr abends bis 9 Uhr morgens
unterwegs waren und ich so einiges an Schlaf nachzuholen hatte, da das vorherige Partywochenende mir immernoch in den Knochen steckte.

Ursprünglich hatten wir mehrere Tage in Chiang Mai eingeplant, die wir für sight seeing nutzen wollten. Jedoch hatten wir diese Tage größtenteils für etwas mehr Zeit in Bangkok geopfert und hatten deswegen nur einen vollen Tag in Chiang Mai, da wir am nächsten Tag bereits gegen frühen Nachmittag nach Macau fliegen würden.
Deswegen verloren wir auch keine Zeit und checkten nach unserer Ankunft nur kurz ins Hotel ein, um uns daraufhin wieder einmal ein paar Roller zu mieten, um damit dann das obligatorische sight seeing besser abwickeln zu können. Die Roller kosteten dieses Mal 150 Baht pro Person. Ein Preis, bei dem es sich nicht einmal lohnt zu feilschen. :-D

Als sight seeing Ziel hatten wir uns den Doi Suthep Tempel ausgesucht. Das besondere an diesem Tempel ist, dass er hoch oben auf einem Berg liegt und man daher nicht nur den Tempel begutachten, sondern auch die Aussicht über Chiang Mai genießen kann.
Wir fuhren also gemütlich Richtung Doi Suthep und machten uns wenig Gedanken um die grauen Wolken, die sich bereits um den Berg verdichteten. Das sollte ein Fehler sein, wie wir bald schon merkten, als wir über die gewundene Straße immer höher fuhren.
Irgendwann befanden wir uns in den Wolken und als wir oben am Tempel ankamen, waren wir komplett durchnässt. Da es jedoch immernoch ziemlich warm war, konnte man die Nässe relativ gut ertragen und irgendwie ist es ja auch ganz lustig mit dem Roller ohne Helm im Regen rumzufahren. :wink: Die ständigen Beleidigungen ( Zitat Andrew: "You are a cock! You are a cock! You are a cock!" ) und das Gejammer von Andrew waren zusätzlich amüsant.

Oben vor dem Tempel gab es dann noch ein kleines Dörfchen das hauptsächlich aus Imbissständen und kleineren Restaurants bestand und wahrscheinlich nur aus dem Tourismus zu kapitalisieren versuchte.


Nach einem kurzen Snack machten wir uns dann über die große Treppe zur Spitze des Berges und zum eigentlichen Doi Suthep Tempel auf.

Andrew, der sich meistens von religiösen Dinge, wie Tempeln und Kirchen fernhält, bestellte sich nur einen ungenießbaren Kaffee und begab sich mit seinem kindle direkt an den guten Aussichtspunkt.
Ich schlenderte noch kurz durch den Tempelbereich und machte ein paar Fotos, aber war auch eher wenig fasziniert. Obwohl für mich Buddhismus noch die attraktivste Religion ist, muss ich doch immer wieder feststellen, dass mir keine Religionen wirklich zusagt und ich als Atheist sehr glücklich bin.


Eins der Gebäude des Tempelbezirks.


Es war angeblich verboten die Glocken anzufassen, geschweige denn zu läuten, jedoch gingen ständig irgendwelche Touristen dort vorbei und machten ordentlich Lärm. So streng scheint es dann dort auch nicht zuzugehen.


Hier sieht man die goldene Spitze im Zentrum des Tempels, die auch schon im Bild zuvor über der Mauer zu sehen war.


Und zu guter letzt noch ein Foto vom Aussichtspunkt aus, wo wir den Blick über Chiang Mai und unsere Bücher für ein paar Stunden bis kurz vor Sonnenuntergang genossen.

Der Rückweg vom Tempel entpuppte sich dann auch als noch spaßiger, da die Strecke wirklich kurvenreich war und es nicht mehr regnete, sodass man den Roller einfach rollen lassen und sich schön in die Kurven legen konnte. Da kam dann schon fast das alte Motorradfeeling hervor.
Zurück im Hotel verbrachten wir den restlichen Abend mit einem leckeren Essen und ein paar Bieren und gingen relativ früh schlafen, da wir am nächsten Tag, wie bereits gesagt, nach Macau fliegen würden und natürlich direkt ausgeruht die ersten Hände im Casino spielen wollten.

Aber dazu gibt es im nächsten Eintrag mehr, dann auch endlich mit etwas Pokercontent. 8)

Keep on readin'!

Euer Pimola

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