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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Jan/2013

New Zealand All Over Again - Part IV.

Von: Pimola @ 12:32 (CET) / 702 / Kommentar ( 0 )

Moin Leute und kia ora!

Am nächsten Morgen holten wir also unser neues Auto, den mini campervan, den wir zu Ehren unserer Kanzlerin Angela tauften, aus der Stadt ab. Nachdem wir unser zweites Auto heile und sicher zurückgebracht und alle Formalitäten geregelt hatten, fuhren wir noch kurz zum Warehouse, um uns mit fehlender Campingausrüstung (Kiste für Nahrunsmittel und verschiedene Sportartikel) auszurüsten.
Der notwendige Stop beim PAK'nSAFE, in dem wir uns hauptsächlich mit lange haltbaren Lebensmitteln (Dosenfutter, Pasta, Knäckebrot, etc.) versorgten, blieb natürlich auch nicht aus. Dort wurde dann auch in der anhängenden Tankstelle noch das Auto aufgetankt und endlich waren wir bereit, diese gebeutelte Stadt und damit auch die, zumindest für mich, traurige Atmosphäre hinter uns zu lassen.

Bevor es Richtung West Coast gehen sollte, hatten wir aber noch eine Halbinsel in der Nähe als Zwischenziel auserkoren.
Die Halbinsel nennt sich Banks Peninsula und liegt nur ein paar Stunden mit dem Auto von Christchurch entfernt. Banks Peninsula ist eine Halbinsel, die ursprünglich ein Vulkan war. Teile des Berges sind bei einem Ausbruch eingebrochen und schufen Platz für das Meerwasser, welches sich den Weg bis tief in die Halbinsel bahnte.
Das Hauptziel für die meistens Touristen ist dort die kleine Küstenstadt Akaroa, die ziemlich einfach über eine gut ausgebaute Straße zu erreichen ist.
Schlaue Reisende nehmen jedoch die summit road, die den Kraterrand entlang führt und einem deutlich bessere Ausblicke auf die Küste bietet. Einfach nur sweet as! :)

Es lohnt sich bei solchen Fahrten auch immer mal von der Hauptstraße abzubiegen und ein paar Minuten über eine Schotterstraße zu fahren um vielleicht mit etwas Glück einen besonders schönen spot zu finden. Für die folgenden Fotos fuhren wir nur knapp 100m auf einer dieser Schotterstraßen und kletterten über einen kleinen Zaun auf eine Weide. Easy game! 8)


Einen malerischeren Ausblick konnten wir auf unserer Durchfahrt nicht erkennen.


Direkt daneben lag dann auch noch sonen insane geiler Baumstamm, der nur so zum posen einlud.

In Akaroa angekommen verbrachten wir eigentlich eher weniger Zeit. Die Stadt an sich ist halt schon relativ stark auf Touristen ausgelegt. Die meistens Touris wissen nicht einmal was diese Insel alles, abseits der Hauptstraße, zu bieten hat.


Das schönste Foto von Akaroa war wohl dieses, mit Blick auf den "Hafenbereich".

Die anderen sehenswerteren spots von denen ich spreche, waren z.B. zwei kleinere Buchten zu denen man nur über Nebenstraßen nach einer ca. 20 minütigen Fahrt gelangen konnte.
Die erste Bucht nannte sich Le Bons Bay und hatte nicht nur einen sehr schönen Strand, sondern auch ein paar Überraschungen auf dem Weg zu bieten.


Es war zwar zu kalt zum schwimmen und zu windig zum chillen, aber trotzdem cool kurz einmal an nem netten Strand anhalten zu können.

Zu den Überraschungen: Auf dem Weg dahin kamen wir erstens an einem wirklich sehr geilen kleinen Geschäft vorbei, in dem ein jüngeres Künstlerpärchen ihre Waren anboten.
Dort gab es einerseits sehr geilen und super günstigen Frauenschmuck aus buntem Glas, der offensichtlich von der sehr nett wirkenden Frau des Pärchens hergestellt wurde. Dort schlugen wir erstmal ordentlich zu und besorgten einige potenzielle Geschenke für die Heimat.
Ihr Partner schien sich eher auf das Formen von Kalkstein zu verstehen.


Ein bestimmtes Objekt weckte ganz besonders unsere Aufmerksamkeit. Leider ist so ein Kalksteinkunstwerk etwas schwierig (als backpacker) zu transportieren, aber vielleicht fällt mir da ja noch was ein.


Vor deren Haus stand auch noch ein oldtimer, in den sich Addi sofort verliebte. Ergo musste ich natürlich ein Foto von ihm in der Karre machen. :-D


Die zweite Überraschung der Le Bons Bay, war ein kleines uriges Geschäft in der alten Bibliothek des Dorfes, wo wir für ca. 15$ eine Tüte Walnüsse, eine Tüte Pflaumen und zwei Zitronen erstehen konnten. Natürlich alles 100% Bio aus dem Nachbargarten. :) Die snackten wir uns dann die folgenden zwei Tage unterwegs während der Fahrt. Wirklich geil wie viel aromatischer diese Produkte im Vergleich zum Supermarkt sind. Also für alle die mal in NZ an solchen "Straßenständen" vorbeikommen. Step on your ****ing brake and get some! :wink:

Die Nacht verbrachten wir dann, nicht wie geplant im Arthur's Pass (der noch ca. 6h mit dem Auto entfernt lag), sondern in der nächsten Bucht, der Okains Bay.

Von dort gibt es zwar keine Fotos, aber ein weiteres Vlogupdate: Klick mich!

Ich hoffe euch hat es fast soviel Spaß gemacht diesen Blogeintrag über die wunderschöne Banks Peninsula zu lesen, wie es uns Spaß gemacht hat sie zu erkunden. Im nächsten Eintrag werdet ihr dann erfahren, was wir alles so auf unserem Weg zur West Coast unternommen haben.

Bis dahin und keep on truckin'! 8)

Euer Pimola

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