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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Mär/2013

New Zealand All Over Again - Part X.

Von: Pimola @ 10:13 (CET) / 687 / Kommentar ( 2 )

 

 

Moin Leute und kia ora!

Jetzt folgt der letzte Blogeintrag, in dem ich mich nochmals besonders bemühen werde, um ihn zu einem besonderen highlight zu machen. :)

Die halbe Strecke bereits hinter uns, machten wir uns also wieder auf den Weg zur Maori Beach campsite. Jetzt wurde die Wanderung erst wirklich anstrengend. Im Nachhinein war der erste Teil, bis zur North Arm Hut wirklich ein Kinderspiel. Die höchsten Berge, derer vier oder fünf an der Zahl, lagen alle noch vor uns. :confused: Dazu kam noch ein extrem verschlammter Wanderpfad, über den man sich teilweise tarzanartig fortbewegen musste um seine Schuhe nicht komplett zu verschmutzen. Addis weiße Sneaker waren am Ende des Tages mehr braun als weiß, das kann ich garantieren. :-D

Unendlich lange quälten wir uns über eine Anhöhe nach der Anderen. Jedes Mal versuchte ich Addi durch den Spruch: "Das ist der letzte Berg." oder "Das ist kein richtiger Berg, nur nen kleiner Hügel." zum Weitergehen zu ermutigen.
Immer wieder mussten wir Pausen einlegen aber trotzdem schafften wir es schlussendlich doch in unter 6 Stunden den restlichen Weg bis zur Maori Beach campsite zurückzulegen.
Kurz vorm Ziel verließen dann auch schlussendlich mich, trotzdessen das ich doch eine etwas bessere Kondition habe, die letzten Kräfte. Wir liefen nun beide quasi auf dem Zahnfleisch, nur dass Addi mehr kroch als lief. :-D Sorry, bro!
Für die ganze Anstrengung entlohnte uns dann jedoch der Maori Beach mit einer wundervollen Umgebung.


Über eine Hängebrücke, am Fuße des letzten Berges, gelangte man aus dem Regenwald direkt an den schönsten Sandstrand des Rakiura Tracks.


Ein Blick nach rechts, ...


... ein Blick nach links ...

... und wir wussten beide, dass sich der Aufwand allemal gelohnt hatte. Wir waren, wenn auch nur für etwas länger als 12 Stunden, im Paradis angelangt. :wink:


Nach einer kurzen Verschnaufpause bauten wir schnell das Zelt auf, bevor es allzu dunkeln wurde und machten uns auch daran unseren weiteren Abend zu gestalten.

Auf der Abendplanung: Ein besonders reichhaltiges Abendessen am Lagerfeuer, da wir unsere Vorräte am nächsten Tag, außer eines kargen Frühstücks, nicht mehr brauchen würden. Natürlich war auch eine Menge Erholung mit einbegriffen.


Gesagt getan und Addi, unser Feuermeister, bereitete uns ein kleines aber feines Lagerfeuer, an dem wir unsere letzten Würstchen grillten. Dazu gabs es knackige Äpfel und noch knackigeres Knäckebrot und zum dessert ein paar Keske. Wie abwechslungsreich! :-P Außerdem hatten wir die beiden Biere, die Addi wie ein stolzer Deutscher die ganze Zeit mit sich geschleppt hatte, vorher im nahe gelegen Gebirgsbach, der ins Meer mündete, kalt gestellt. Da war ich Addi für seine Mühe dann doch sehr dankbar, da so ein kühles Bier schon einiges wettmachen kann, nach so einem krassen Marsch. :!:

Hier nochmal ein ausführliches Vlogupdate für euch, in dem ich nochmal den Tag revue passieren lasse und in dem ihr außerdem einen wunderbaren Rundgang der Maori Beach campsite geboten bekommt.

Leider gab es auf der campsite unendlich viele Sandmücken, die einen innerhalb kürzester Zeit komplett mit Stichen eindeckten. Dagegen hatten wir zum Glück am selbigen Tag ein "bug repellent" im Büro der DoC gekauft. Es wirkte fabelhaft gegen die Sandmücken, lockte jedoch auf Grund der Zitrus- und Mandelölmischung, unzählige Hummeln an.
Jeder von uns beiden hatte also quasi permanent ca. sechs Hummeln um sich herum summen, die dauernd abcheckten mussten, ob wir auch wirklich keine lecker duftende Blume seien. Nervig, aber immerhin besser als tausend juckende Sandmückenstiche/-bisse. Am nächsten Morgen nahm ich nochmals ein weiteres Vlogupdate auf, indem ich unsere morgentliche Stimmung, sowie unsere Pläne für den Tag präsentiere und auch die Hummeln nochmals eine kleine Rolle bekommen. :-P

Deutlich ausgeruhter aber immernoch mit schmerzenden Gliedern und wunden Füßen machten wir uns am nächsten Morgen um 10 Uhr auf zurück nach Oban und zur rettenden Zivilisation, das "nur" 10 weitere Kilometer entfernt lag. Die zehn Kilometer entpuppten sich als härter als man gedacht hätte. Das lag wohl aber auch an unserem Gewaltmarsch vom Vortag, von dem wir uns noch nichtmal ansatzweise erholt hatten.


Auch das letzte Stück hatte einige schöne Ausblicke auf am Pfad liegende Strände zu bieten.


Und nicer Strand Nummer 2. Voila!


Teils führte uns der Wanderpfad sogar direkt über die Strände, aber bot auch für den Fall der hohen Tide einen alternativen Pfad durch den Regenwald, den wir zum Glück nicht nehmen mussten.


Hier sieht man das eine Ende der Ankerkette, einem Kunstobjekt, das symbolisch für eine Maori Legende steht und dessen anderes Ende man in Bluff, am Festland begutachten kann.

An der Lee Bay, dem eigentlichen Start des Rakiura Tracks, machten wir dann zum letzten Mal eine Pause und sprangen sogar kurzzeitig ins Meer. Damit hatten wir dann auch das obligatorische Schwimmen im Meer, was man eigentlich in jedem Urlaub erledigt haben sollte, abgehakt. Es war zwar arschkalt, aber *highfive* Addi! 8)


Das war er nun also! Der Rakiura Track, einer der neun Great Walks Neuseelands. Und Mensch, diesen Namen hatte er sich wirklich verdient! Denn die ganze Erfahrung war wirklich great. Ich kann es jedem nur empfehlen der die Zeit und das Geld übrig hat, sowas mal zu unternehmen. Es lohnt sich!

Für den Rest meiner Zeit machte ich mir noch eine schöne Zeit in Queenstown, in der ich aber nicht mehr allzu viele spannende und außergewöhnliche Dinge unternahm. Außerdem denke ich, dass die Zahl Zehn eine schöne runde Zahl ist, mit der man gut einen solchen Reiseblog ausklingen lassen kann.
Das war es also von meinem "New Zealand All Over Again" Blog bzw. , für alle Tolkien Fans, meiner "There, Back And There Again" - Reise. :wink: Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und euer feedback. Ich hoffe ihr hattet viel Spaß mit meinem tripreport und bleibt mir bei zukünftigen (Reise-)Blogprojekten treu. Denn ich glaube nicht, dass dies meine letzte Reise ins Ausland sein wird. Call me globetrotter! 8) Vielleicht konnte ich ja sogar einige dazu motiveren ihren Traum vom Auslandsaufenthalt in die Tat umzusetzen. Falls ja, lasst es mich wissen, wie euer trip verlaufen ist. Und natürlich wünsche ich euch für den Fall "Safe travels!"


Bis zur nächsten Reise und keep on truckin'! :mrgreen:

Euer Pimola

 

 

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