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The Daily Grind - Leid und Freud eines professionellen MTT-Grinders

/Mär/2012

The Down Under Grind - Im Rückblick #5

Von: Pimola @ 15:25 (CET) / 8 / Kommentar ( 0 )

 

Moin Leute!

Im folgenden Eintrag beginnt mein Leben als backpacker nun so richtig! Ich werde quasi ins kalte Nass geworfen und muss jetzt komplett selbsttändig alleine klarkommen und kenne nichts und niemanden.
Für jeden Teenager eine wirklich prägende Situation, wie ich finde.

Hey folks und kia ora,

Ich hab in den letzten 3 Wochen gefühlt mehr erlebt, als im ganzen letzten Jahr in Deutschland!!! Wieviel Stress ich jetzt hatte, ist echt kaum in einem Blogeintrag zusammenzufassen, aber ich werde mein Bestes geben.

Erster Teil: She just threw us out!

Am Abend des 4. Septembers waren 2 Deutsche aus der Nähe Saarbrücken, Till und Julia, angekommen. Mit denen habe ich dann die nächsten 2 Tage zusammen die Baumreihe an der Zufahrt beschnitten, bzw. habe ich die abgeschnittenen Zweige mit dem Hexler zu Mulch verarbeiten müssen. Mit Till musste ich dann auch nochmal zwischendurch nen bissel von dem Mulch um die Blaubeersträucher verteilen. Alles ziemlich anstrengend, besonders weil wir in den 2 Tagen dann auch insgesamt 9h arbeiten mussten. Im Durchschnitt musste ich in einer Woche jeweils 2-3h/Tag arbeiten. Die beiden Tage waren also mit Abstand die Längsten.

Da Till und Julia am 8. September wieder abhauen wollten, hatten wir uns überlegt erst Bowlen zu fahren, danach nen kleines Lagerfeuer zu machen und nen paar Bier zu zischen. Auf dem Weg vom Bowling zur Blueberry Farm wollten wir noch das Bier kaufen.
Leider hatte das Auto der beiswn Probleme gemacht, sodass wir nicht in die Stadt konnten. Ergo gab es auch keine Möglichkeit Bier zu kaufen. Ich habe also unseren beiden hosts gesagt, dass wir Bier brauchen und da wir ja auch für Verpflegung gearbeitet haben sind wir alle 3 davon ausgegangen, dass es kein großes Ding sein sollte.
Don hat uns dann 6 Dosen Bier gegeben und wir haben uns nen schönen Abend am Feuer gemacht.
Btw: Was ich wirklich gut fand, war, dass Till und Julia fast ausnahmslos Englisch mit mir gesprochen haben, da sie auch wirklich besser werden mussten. Eine sehr gute Einstellung, die mich positiv überrascht hat, da sonst alle backpacker irgendwie immer nur Deutsch mit anderen Deutschen sprechen, was meiner Meinung nach den Lernfortschritt unglaublich zurückwirft.



Leider hab ich kein anderes Foto von den beiden. Waren nett, aber (zumindest Julia) nicht so richtig auf meiner Wellenlänge.
Vielleicht werde ich mit denen nen track aufm Steward Island ganz im Süden Neuseelands machen. Da haben die nämlich auch Bock drauf. :)



Es war nen wirklich schönes kleines Feuer. Uns is dann irgendwann in der Nacht aufgefallen wie unglaublich unterschiedlich die Nächte hier, zu den Nächten in Deutschland sind.
Der ganzen Horrizont ist hell selbst in der tiefsten Nacht. Man sieht dann total schöne Siluetten der Bäume und Häuser vor dem hellen Grau des Himmels, der sich nach oben hin immer weiter verdunkelt, sodass man mehrere verschieden dunkle Schichten Himmel hat, die ineinander übergehen.

back to topic...Nachdem wir unser Bier getrunken hatten, ist Till dann auf die Idee gekommen noch nen paar mehr Bier zu holen. Im Haus war alles schon dunkel, da Wendy und Don schon schliefen. Nachdem Till und Julia dann nach na gefühlten Ewigkeit mit 4 weiteren Dosen zurück waren, gingen kurz danach im Haus auch wieder die Lichter für ca. 15min an.
Wir haben uns zwar gewundert, aber nichts weiter gedacht. Als wir dann um Mitternacht oder so zurückkamen und ins Bett gehen wollten, sahen wir zu unserem Erstaunen nen sehr bösen Brief von Wendy unter einer leeren Bierdose auf dem Küchentisch.
Die Quintessenz des Briefes war, dass wir nach Bier gefragt hatten, ohne "bitte" zu sagen, was noch toleriert worden sei. Jedoch hätten wir uns dann nochmal Bier nachgeholt ohne danach zu fragen (weil die beide obviously ja geschlafen haben und wir sie nicht wegen so einer Lappalie wecken wollten) und DAS sei nun wirklich eine Unverschämtheit und ein Affront gegen die Gastfreundschaft, zumindest in Neuseeland. Ein beißender Unterton beim letzten Teil ließ sich nicht verheimlichen. Es würde ihnen beiden Leid tun, wenn sie den Eindruck vermittelt hätten, dass Alkohol zur Verpflegung mit dazu gehören würde. Dies wäre nämlich nicht der Fall beim WWOOFing, obwohl der host natürlich jederzeit Alkohol anbieten könnte. Wenn wir das nächste mal eine Party schmeißen wollen, dann sollten wir doch bitte unser eigenes Bier besorgen.
Sie war, wie sie am nächsten Tag bestätigte, wirklich angepisst. Ich meine WTF?! das waren 10 Dosen Bier die wir zu dritt getrunken haben! Wo ist das denn bitte so winen Aufstand wert. Ich hätte die liebend gerne am nächsten Tag auch bezahlt oder neues Bier gekauft.

Am nächsten Morgen dann, haben wir sie drauf angesprochen und haben uns für unser Verhalten entschuldigt, aber auch gesagt, dass in Deutschland Bier quasi ein Grundnahrungsmittel ist und wir da wohl ein "cultural misunderstanding" hatten. Sie hat die Entschuldigung dann akzeptiert und damit dachten wir, dass es erledigt wäre. Jeder sollte ne zweite Chance verdient haben, oder nicht?
Geplant, war dass Julia und Till nach der Arbeit irgendwann um 17 Uhr oder so abhauen würden. Es war aber ziemlich nass draußen und regnete schon wieder leicht. Deswegen meinte Wendy dann, dass heute, wegen des Wetters, nicht gearbeitet werden würde und die beiden also gerne auch schon früher fahren dürften.
Ich hab dann natürlich gefragt wann ich arbeiten muss. Sie meinte dann so: "Achja Bela, darüber wollte ich mit dir noch sprechen." Wir sind dann in nen Nebenraum gegangen und ich hab die Tür hinter mir geschlossen. Sie meinte dann weiter: " Tut mir Leid, dass ich dir das antun muss, aber Don und ich haben uns entschieden, dass wir nen bisschen Freiraum brauchen. Die beiden deutschen Mädels die morgen ankommen sollten, haben auch abgesagt. Außerdem werde ich in nächster Zeit soviel um die Ohren haben. Meine Schwester zieht in 1-2 Wochen um, meine Eltern kommen in ein paar Tagen vorbei und dann dieser ganze Stress mit den Erdbeben. Deswegen würde ich dich bitten, dich zusammen mit Julia und Till fertig zu machen. Ich werde dich dann in 2 Stunden bei nem Hostel absetzen."

Ich hab dann höflich gesagt, dass man da dann wohl nix machen kann und mir insgeheim gedacht: "WTF ARE YOU KIDDING?! Du lügst doch wie gedruckt du Luder. Nur wegen der Biergeschichte wirfst du mich jetzt innerhalb von 2 Stunden raus?! F*** DICH!!!"

Ich hab sie dann kurz danach auch drauf angesprochen, dass es alles nen bissel konstruiert wirken würde. Aber sie meinte, dass hätte sich so angebahnt und sie hätte sich schon nen paar Tage den Kopf drüber zerbrochen. Ihr ganzes distanziertes Verhalten hat jedoch das komplette Gegenteil behauptet.
Ist ja auch eigentlich egal, sie hat uns jedenfalls nen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, dass wir uns verpissen sollen. Da waren wir 3 WWOOFer uns alle einig. 8-O
Wir durften immerhin noch unsere dreckigen Sachen waschen und zu Mittag essen. Sie hat mich dann noch um nen Eintrag im Gästebuch gebeten und auch angemerkt, dass ich nicht zu hart mit ihr ins Gericht gehen sollte. Ich hab mich dann höflich bedankt und was nettes und humorvolles in das Buch geschrieben. Natürlich hab ich sie dann auch gebeten mir nen Kommentar auf meinem WWOOFing Profil zu hinterlassen. Sie meinte dann nur: "Sowas wie hard worker? Ich hab das sowas bisher noch nie gemacht und lese mir eigentlich auch nie die Profile durch, aber okay." Super danke, Mistst***!
Wir waren dann auch alle froh endlich weg zu sein, da sie die letzte Stunde die wir die Sachen gepackt hatten auch schon die ganze Zeit so unruhig auf dem Stuhl saß und den Eindruck machte, dass sie uns endlich raushaben wollte. Ich bin dann natürlich nicht mit ihr gefahren, sondern mit Julia und Till. Da war sie wohl auch sehr erleichtert.
Btw hat sie mir niemals einen Eintrag auf meiner WWOOFing Seite hinterlassen. War ja auch irgendwie klar.

Zweiter Teil: Backpackers Car Market und mein Van

Die haben mich dann beim "Backpackers Car Market" abgesetzt und ich habe da dann erstmal ewig Zeit mit meinem zukünftigen Auto verbracht.
Hab mir dann beim letzen Mal schon eins ausgesucht gehabt und dass dann an dem Tag direkt vom Mechaniker für 100$ checken lassen. Wie sich herausgestellt hat, muss ich nach 3.000km nen neuen vorderen rechten Reifen kaufen, nach 10.000-15.000km könnte ich Probleme mit der Antriebswelle bekommen und nen paar Glühbirnen und Kabel mussten ausgetauscht werden. Die notwendigen Reperaturen haben mich 144$ gekostet, alles in allem nen zufriedestellendes Ergebnis.
Richard der Verkäufer, (der eigentlich Rentner ist, aber dass da just for fun macht, da er so gerne neue Leute kennenlernt und gut mit Leuten umgehen kann, was als Verkäufer natürlich nützlich ist) hat mir wirklich geholfen, wo er konnte. Z.B. hat er mir empfohlen, nicht den Verkäufer wegen der 144$ Reperatur anzurufen, da er den Preis für den Van im Winter von 4800$ (total überteuert) auf 2650$ runtergesetzt hatte und er in 2-3 aber spätestens 4 Wochen wieder 3200$ oder mehr dafür bekommen könnte und er sich nach einem Anruf entschließen könnte, den Preis um deutlich mehr als die 144$, die ich jetzt selbst bezahlt habe, anzuheben. Das Risiko wäre ich eh nicht eingegangen, aber Richard hätte den Verkäufer ja auch einfach anrufen können.
Mein Plan ist jetzt einfach ne Dual-Batterie zu installieren. Das heißt ich kaufe ne zweite Autobatterie (die mit dem Motor verbunden wird) und nen inverter damit ich ne Stromzufuhr im Auto hab, mit der ich meinen Laptop und nen kleinen Kühlschrank oder so mit Strom versorgen kann. Außerdem werde ich mir wohl noch nen CD player kaufen, da das Ding dadrin von vorm Krieg zu sein scheint und auch kein Sound zu hören ist, wenn man es einschaltet. Ich hoffe, dass wird sich nicht als zu großes Problem entpuppen. Hinzu kommen dann noch Kochuntensilien nen paar neue Laken und ne Gasflasche und sowas halt.
Für diese ganze Aktion rechne ich nochmal ungefähr 1000$ drauf.

Plan ist dann das Auto Anfang/Mitte Februar während der high season in Auckland zu verkaufen. Laut Richard und auch nach Berichten von Backpackern, kann ich wohl davon ausgehen mit equipment für mein Auto 4000$ oder mehr zu bekommen. ich werde also nen richtig schönen Profit machen, wenn man dann noch mit einberechnet, dass ich ca. 2500-3000$ spare wenn ich anstelle eines Hostels in meinem Van penne.

Heute war ich dann wieder da und hab es kaufen wollen. Da aber das Auto cash bezahlt werden muss, musste ich irgendwo Geld abheben. Hab dann 3 Banken ausprobiert und überall wurde meine Mastecard abgelehnt. Am Automaten habe ich nen Limit von 250$ pro Tag, was ja ewig dauern würde. Die Banken hatten auf Grund der Nachbeben dauernd Probleme mit ihren Accounts und die Mitarbeiter konnten sich dann meistens nicht mehr einloggen. Wir sind dann davon ausgegangen, dass das die Probleme hervorrufen würde. Wie sich dann am Ende bei der dritten Bank und anscheinend einzig fähigen Bankangestellten herausgestellt hatte, war meine Kreditkarte nur für Elektronische Transaktionen zu gebrauchen. Ich konnte also kein Geld direkt beim Bankschalter abheben.
Ich hab dann innerhalb von einer Minute immerhin noch 2 mal 200$ am Automaten abheben können, bis die der Automat dann gemerkt hatte, dass mein Limit erreicht war.

Also wieder zurück zum car market und da dann halt mit meiner Karte nach 10 Versuchen oder so nochmal 1500$ abbuchen können. Ich hab ihm dann noch nen bissel cash gegeben, sodass ich mit W.O.F. (TÜV) und Reperatur insgesamt 1734$ gezahlt habe und die anderen 1000$ morgen cash nachzahlen muss. Hab dann jetzt über nen Pokeraccount das nötige Geld von der einen auf die andere Kreditkarte transferiert und hoffe, dass es bis morgen angekommen ist. Das Auto hab ich dann um 5 Uhr endlich bekommen und konnte losfahren. Der Tank war natürlich fast leer. Gery, der Mechaniker meinte dann aber, dass es wohl noch nen bissel reichen würde. Eigentlich war mein Plan, dann  erstmal zum Warehouse, für den Kauf einer Gasflasche, eines Mini-Kühlschranks und diverser Kleinigkeiten zu fahren. Danach wollte ich die Registrierung meines Vans, im daneben liegenden postoffice regeln und darauffolgend zum PAK'nSAFE, nen billig Lebensmittelladen, wo man selbst einpackt, fahren um mich erstmal mit Verpflegung zu versorgen. Außerdem musste ich noch nen Adapter für meine Elektroartikel ausm Dicksmith, dem führenden neuseeländischen Elektrofachgeschäft, erweben, weil ich den von Jakob, einem Freund von mir aus Deutschland, leider beim Couchsurfen vergessen habe und der Penner Chris nicht auf meine Nachrichten antwortet.

Ich hab dann aber das Warehouse voll verrafft und bin dann zum PAK'nSAVE Parkplatz und von da schnell kurz vor Ladenschluss in den Dicksmith rein, damit ich heute abend bloggen und pokern kann.
Danach dann wieder zum Auto und wollte erst rüber zum Warehouse. Ich parke also aus und dann geht mein Auto aus. Kein Sprit mehr. Ich Fuchs hab natürlich 20 Meter neben der Tankstelle vom PAK'nSAVE geparkt und musste dann nur schnell das Auto zur Zapfsäule schieben. Zum Glück hatte ich Hilfe von na pummeligen Blondine in ihren späten Zwanzigern, die mir dann geholfen hat, dass Auto zu schieben und wieder anzubekommen. :-D

Ich hatte dann auch nurnoch 40$ in der Tasche und meine Kreditkarten waren entweder fast leer oder das Limit war erreicht. Hab mir dann gedacht, "Scheiß drauf ich will jetzt endlich Ruhe!" und bin dann zurück zum Hostel. Jetzt sitze ich also hier...und werde von nen paar Schwulen abgecheckt, aber dazu später mehr. True story! :wink:


Dritter Teil: Ich im Gefängnis

 "The Jailhouse", ist ein richtig geiles Hostel im alten Gefängnisgebäude von Christchurch. Es ist geräumig, sauber, gesellig und mit 66$ für 4 Nächte echt günstig.
Hab hier schon nen paar coole Leute kennengelernt. 3 Deutsche die ich jetzt bei Facebook geaddet habe und mit denen ich vielleicht nochmal was machen werde. Außerdem gibts noch ein paar andere nette Leute aus meiner "Zelle", hauptsächlich Briten. Hier gibts fast nur britische oder deutsche Backpacker. :-D
Nem Argentinier und nem Waliser muss ich die nächsten beiden Tage wohl beim Autokauf helfen, da ich jetzt schon nen bissel Erfahrung hab. Der Argentinier versorgt mich dafür heute Abend und morgen früh mit Essen, da ich ja zum einkaufen noch keine Zeit/ keinen Nerv hatte. :wink: Für den Waliser fällt mir auch noch was ein...
Was bin ich bloß für ein Fuchs!? 8)

Hier mal nen paar Fotos vom "Jailhouse Accommodation".



Das alte Gebäude im Hintergrund ist das Jailhouse, wie man am Schild erkennen kann. Im linken Trackt, befindet sich mein 8-bed dorm room.



Meine "Zelle" mit Klo, Spiegel und Waschbecken im hinteren Raum. Gibt aber auch noch andere Duschräume und Toiletten. (Mein Bett ist das mit dem beigen Handtuch drüber.)



Hier stehe ich oben auf son einer Art Balkon, der früher vllt ne Überwachungsplattform war und jetzt als Billardraum genutzt wird.



Der Billardtisch. Ziemlich nice für ne kleine Runde mit nen paar Jungs, I guess. Werd ich wohl mal ausprobieren müssen.^^

Die haben auch noch ne alte Zelle mit sonem Typen der sich Willie Two Worlds nannte und wohl einer der letzten Inhaftierten war. Er schien künstlerisch begabt zu sein und hat die komplette Zelle vollgezeichnet. Hier mal nen paar Beispiele:







Jetzt bin ich also hier im Jailhouse und hänge hier erstmal bis Sonntag ab und versuche meinen Ganzen Kram nen etwas geregelt zu bekommen und nebenbei das Pokern nicht schleifen zu lassen. Das einzig nervige hier, ist nen Netball-team das augenscheinlich zu 50% aus Schwulen zu 25% aus tuckigen Schwuchteln (schon fast Transen) und zu 25% aus komischen Heteros besteht. Du hörst die ganze Zeit dieses Gegacker von Männern die Aussehen wie Frauen und sich halt wirklich verhalten wie Tunten. Ich hab nichts gegen Schwule, aber so nen tuckiges Verhalten verursacht bei mir nur Gänsehaut. :-? Bei manchen sind wir uns alle sicher, dass sie sich sogar schminken.
Anderes Thema: Ich habe auch nen Ticket fürs Konzert von "The Black Seeds" die eigentlich am 11., dem nächsten Samstag, im Bedford auftreten wollten. Jedoch ist dieses alte Backsteingebäude auf Grund der ständigen Nachbeben und schlechten Elektrizität- und Wasserversorgung nicht fürs Konzi freigegeben und es wurde erstmal auf den 30. September verschoben. Ich bin also dazu verdammt entweder solange hier zu bleiben, oder zu dem Zeitpunkt wieder hier zu sein. Vielleicht werde ich Marius, einem der Deutschen, der heute morgen Richtung Norden nach Kaikoura zum wale watching aufgebrochen ist, folgen und dann halt rechtzeitig wieder zurückkommen.
Wie auch immer hier läuft ja eh alles sehr spontan ab und bis ich mein Auto ausgerüstet hab, werde ich eh hier bleiben. Aber es ist schonmal nen gutes Gefühl nen bissel mobiler zu sein. :)

Was die Nachbeben anbelangt habe ich mich langsam dran gewöhnt. Mittlerweile müsstens so an die 70 Nachbeben gewesen sein und einige wohl angeblich auch mit na Stärke von ca. 5, was ja immernoch nicht zu unterschätzen ist. Nervt zwar alles, aber solange mir die Decke nicht auf den Kopf fällt, kann ich damit leben und ich gehöre wohl zu den glücklichen die trotz Beben in der Nacht weiterschlafen können. Echt nen Luxus wenn man so von den schlaflosen Nächten manch andere backpacker erfährt. :wink:


Stay true and keep on truckin'!
 

Das war also mein erste und bis heute auch einzige WWOOFing Erfahrung. Leider lief alles, trotz des guten Starts, nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte, aber immerhin verschwendete ich durch das frühzeitige Ende meiner WWOOFing-Phase keine Zeit und konnte mich einerseits schon um meinen backpacker-Van und dessen Austattung kümmern und andererseits brachte sie mich durch ihren Tipp ins Jailhouse. Im Jailhouse traf ich dann wirklich ne Menge Leute, von denen einige sogar gute Freunde werden sollten, die ich teilweise später nochmal wiedertreffen würde. Aber davon werde ich euch in zukünftigen Einträgen genug berichten.

Euer Pimola

 

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