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Feind des eigenen Geldes

/Nov/2011

Operation MDAY- Hangover

Von: Rino Mathis @ 10:21 (CET) / 211 / Kommentar ( 0 )

1961! Alle Weinfreaks kommen bei dem Jahrgang ins Schwärmen, sicher einer der drei nennenswertesten Weinjahrgänge des letzten Jahrhunderts. 1961 ist auch der Jahrgang von Markus Lehmann. Alle, die ihn nicht so gut kennen, sind selber schuld, nein, Spaß beiseite. Markus ist ein äußerst erfolgreicher Geschäftsmann und sehr guter Pokerspieler, in der Hendonmob-Datenbank ist er mit knapp 1,3 Millionen Dollar an Turniergewinnen verzeichnet.

Dass man seinen 50. Geburtstag ordentlich feiert, ist ja für die meisten nur normal, aber Markus ließ sich was ganz Besonderes einfallen. Ursprünglich als gemütlichen Ausflug nach Kärnten vorgesehen, natürlich mit 1961er Bordeaux Degustation, hat er kurzerhand die ganze Geburtstagsparty nach Las Vegas verlegt.

Die Geburtstagsfeier in Las Vegas fand ohne unsere Frauen statt, was bei den einzelnen zuhause sicher den einen oder anderen Meinungsaustausch verursacht hat, aber diese Entscheidung war super – ich weiß jedenfalls nicht, wer in so kurzer Zeit schon so viel Spass hatte…

Natürlich überlegt man sich im Vorfeld, was für Leute da dabei sind, die meisten eingeladenen Businessleute kannte ich nicht, da waren Herbalife-Vertreter, Schnapsbrenner, Stickereibesitzer, Finanzjongleure usw. dabei. Ich konnte mir es vorerst auch nicht vorstellen, dass die überhaupt wissen, was eine richtige Party ist, die kannten ja unseren Feurinho nicht.

Markus L. hat auch mal in weiser Voraussicht zwei Bodyguards und einen Streeter eingestellt. Mark, der Streeter, hat sich um die meisten Dinge gekümmert, Reservationen getätigt und vieles mehr. Die Bodyguards haben in den Clubs geschaut, dass wir nicht einen Hangover 3 erleben und irgendwo am nächsten Morgen erwachen, wobei wir immer weiter gezogen sind, auch nachdem die Bodyguard-Jungs schon im Bett waren.

50 Jahre alt werden, heisst fünf Dekaden überstanden haben, heisst fünf Tage Vollgas!! Mittwoch bis Sonntag… ohne Pause… und wer Markus kennt, der weiss, er überlässt kaum etwas dem Zufall, deswegen haben wir die Tage vorher fast das ganze Geburi Party- und Essensprogramm im kleinen Kreis durchgespielt = 10 Tage Vollgas = kein Schlaf… Wobei, einmal bin ich schon auf vier Stunden Bettruhe gekommen.

Beim Testen stellte sich dann schnell mal heraus, dass hochgelobte Clubs in Las Vegas wie zum Beispiel das „Tryst“ schlicht und einfach unpassend für so eine Truppe sind.

Kommen wir mal zum Hauptteil, der Main-Party selber….

START!!!! Mittwoch, 22. Juni

Easygoing Essen im Yellowtail Japanese Restaurant im Bellagio, direkt am künstlich angelegten Teich mit Wassershow zum Einstimmen auf Las Vegas. Da die meisten ja erst am Mittwoch angereist sind, war auch nichts weiter an diesem Abend geplant. Der Jetlag und die Müdigkeit sollten ja zuerst auskuriert werden, damit jeder fit sein würde für die Hauptparties.  Denkste, Markus (total waren ja 5x Markus am Start) & Co. dachten keine Sekunde daran, die erste Nacht im Zimmer zu verbringen. Das neue Hotel „The Cosmopolitan“ und ein paar weiter Clubs mussten mal unter die Lupe genommen werden…

Donnerstag, 23. Juni

Dementsprechend wenige haben es auf den Golfplatz am Donnerstag um 07.00 Uhr geschafft, da war ich noch gar nicht im Bett gewesen. Aber da ich ja eh noch nicht Golf spiele, war es auch keine Notwendigkeit… Immerhin haben Markus H. und Peter die Stellung gehalten.

Wir anderen haben uns mal vom ersten nächtlichen Ausflug am Pool erholt, bei Champagner und Wein geht das eh gut, wir mussten uns ja auf das „privat dining“ im Mandarin Oriental einstellen. Atemberaubend war der Raum mit der Aussicht, extra für diesen Anlass in der Bar hergerichtet, da ist sonst kein Restaurant. Und was gab es zum Essen? Die Leibspeise vom Geburtstagskind – Slow Roasted Prime Rib, mit Mashed Potatoes und Sweet Corn…. Ach ja, und Weine und Desserts, da kam einem schon mal das Augenwasser 

Anschliessend hiess es Tao Nightclub!! Da an dem Wochenende in Las Vegas gerade ein DJ-Congress statt fand, haben die besten Clubs die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich ein paar der heissen Disc-Jongleure geschnappt. Der Sound im Tao war supergeil wie auch die Stimmung. Irgend so ein deutscher DJ hat eingeheizt, bekannt war er auch, aber mhhhh… nein, der Namen fällt mir leider nicht mehr ein. Jedenfalls wurde es leider wirklich viel zu spät. Und so habe ich um fünf Minuten das Programm am nächsten Morgen verschlafen, aber nicht nur ich, auch Erich….

Freitag, 24. Juni

Sunbuggy fahren – ja, hab mich richtig drauf gefreut, aber eben, fünf Minuten zu spät… Pool war in dem Fall wieder angesagt, und auf wen treffe ich dort, einen stinksauren Erich… Statt Spass in der Wüste zu haben, stand Plantschen und Sonnenbaden auf dem Programm. Versandet und verschwitzt hat Markus L. mit der Truppe auf dem Rückweg noch einen Abstecher ins Rio gemacht. Das muss ein Bild für die Anwesenden gewesen sein…

Abends war stand der Besuch eines meiner Lieblingslokale auf dem Programm, das Sensi im Bellagio. Anschließend die O Show des Cirque de Soleil und das Spezielle daran: wir sassen auf den Familienprivatsitzplätzen von Guy Laliberte, dem Pokerspieler und Besitzer dieses Milliardenunternehmens. Die Show war wie jedesmal einfach nur atemberaubend.

Vor einem Jahr waren wir ja schon hier in Las Vegas, damals haben wir den 49. Geburtstag in kleinem Rahmen gefeiert und dabei eine unvergessliche Party im Pure gehabt. Natürlich musste auch das Pure (anscheinend noch im Besitz von Steffi Graf und Andre Agassi) wieder mit auf das Programm. Hip-Hop wurde angekündigt, aber der Sound wie auch die Party waren wieder absolut der Hammer. Wir hatten die besten zwei Lounges im Club und die Bude brannte, als Jay Sean performte.  Als Feurinho und ich morgens dann heim sind, konnten wir gerade hören, wie die Türe des Clubs hinter uns abgeschlossen wurde.

Der Samstag, 25. Juni, sollte für einige dann ein Test der Leber und Ausdauer werden! Beachclub at Encore stand am Programm. Morgens um 11.00 Uhr ging es los. Statt Frühstückskaffee, Champagner und Grey Goose, statt eines warmen kuscheligen Betts also laute Disco Music und nasse Füße…. Aber…. Es hat sich gelohnt, eines der Highlights von Las Vegas – aber der Tag war ja noch lange nicht vorbei!!

Bone-In Filet und super Weine sollten die Vorbereitung auf den nächsten Nachtclub mit Star DJ Roger Sanchez im Le Marquee sein, das Geburtstagskind, ganz in weiß, hat mal die Farbkombination Wein auf weiss getestet und musste sich umziehen gehen. Die Party ist auch mal ohne ihn losgegangen.

Was im Le Marquee los war, ist kaum zu beschreiben: Schätzungsweise 2500 Partygäste sind angestanden, ohne je eine Chance zu haben, in der Nacht noch reinzukommen. Das Le Marquee ist momentan DER Club in Las Vegas. Nachdem es drinnen zu laut und zu voll war, haben wir uns draußen eine Cabana genommen, Sevi hat natürlich gleich auch den zugehörigen Pool ausprobiert… Nach vielleicht zwei Minuten waren dann auch die Securities da, baden verboten!!! Natürlich, stellt euch vor, er ertrinkt…

An diesem Abend waren wir ja bisschen trinkfaul, nach der Beachclup Party, dem Essen und den ersten Flaschen im Club auch kein Wunder. Jedenfalls haben die uns, damit wir den Minimum-Umsatz für den Tisch erreichen, eine volle 1,5-Literflasche Grey Gosse kurz vor Schluss auf den Tisch gestellt. Zu viert die Flasche in zehn Minuten killen ist schwer, also haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Flasche an etwa sieben Türsteher und Securities vorbei zu schmuggeln. Aus den Clubs darf man ja gar nie etwas rausnehmen, auch wenn es bezahlt ist!

Am Sonntag dem 26. Juni war Pool-Geburi-Brunch im Mandarin Oriental angesagt…

Je nachdem, in welcher Zeitrechnung man es anschaut, hatte Markus Lehmann entweder am Samstagnachmittag Geburtstag (europäische Zeit) oder am Sonntag (LV Time). Kuchen gab es jedenfalls an beiden Tagen, die Champagnerdusche dafür am Samstag bei der Beachclub Party….

Der Sonntag war eher easy going. Viel Champus, viel Gelächter und super Sushi. Danach wurde das Programm kurzerhand über den Haufen geworfen und wir flogen mit dem Heli in den Grand Canyon. Beim Sonnenuntergang ging es zurück und anstatt eines Essens im Nightclub Chateau ging es gemütlich ins MGM zum Teppanyaki und danach zu einer Bar Sightseeing…

Der Montag war für einige wie auch für mich der Abreisetag, aber es wurde schon dort beschlossen, dass es eine Afterparty in Reifnitz am Wörthersee während der CAPT Velden geben soll. Die fand natürlich auch statt, aber ohne Geburtstagskind, dieses weilte immer noch an den WSOP Tischen im Rio und zwar im Mainevent! Ein sehr guter Grund fernzubleiben…

Alles zur Afterparty findet ihr im nächsten Blog

Euer
Rino

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