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From Zero to Hero!?

Mein Weg zum Pokerolymp - oder wie ich scheiterte...
Von: Syn0815
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Nachdem ich in den letzten Wochen mehr an echten als an virtuellen Tischen gespielt habe, versuchte ich mich gestern Abend mal wieder an der OpenSchoolLeague mit überschaubaren 10.000 Teilnehmern und dem Ziel, es vielleicht doch irgendwie mal in die Top 500 zu schaffen und mittelfristig mal den IntelliPoker-Status "MTT-Spezialist" zu knacken. Und siehe da: Es reichte sogar für die Top 200. Woohoo!!!

Eigentlich lief es zu Beginn schon viel zu gut für meine Verhältnisse: Billig zum River gekommen, dort Trips bei einem Flush-möglichen Board gegen 2 verbliebene Gegner gemacht und mit Check-Raise verdoppelt. Fein fein. Kleineren Rückschlägen folgen immer wieder größere Gewinne, so dass ich mich schon beherrschen musste, nicht übermütig zu werden. Dann kam die nächste "große" Hand. Auf dem Flop ein Set mit Sechsen. Aus 5,5k wurden 10,1k Chips. Läuft

Die nächsten 45 Minuten kam dann einfach nichts mehr und mein Stack fiel langsam aber stetig auf 4,5k, bis ich  bekam. Auf dem Flop nur eine Dame als Overcard und bei Blinds von 400/200/40 und nur einem Limper vor mir sah ich die Zeit für mein erstes All-in gekommen. Was dann folgte war wie ich finde ein klassischer Pokermoment:

Und ich war wieder im Spiel 

So ging es im Prinzip immer weiter: Kleinere Verluste, größere Gewinne, bis wieder eine große Hand gewann:

Ab da glaubte ich daran, dass ich es diesmal wirklich für die Top 200 reichen könnte. Und dann kam  und das Knacken der für mich magischen 100k-Grenze:

112.884 Chips war und ist mein bisheriges Pokerturnier-Allzeit-Hoch. Coole Sache das

Ab dann ging es stetig bergab, bis ich bei Blinds von 6000/3000/600 mit einem Stack von 59k mit  pre-flop All-in ging und mich der Big-Blind nach rund drei Stunden Netto-Spielzeit mit  konfrontierte:

 

Trotz der verpassten Top 100 bin ich glücklich und auch ein klein wenig stolz, es so weit geschafft zu haben. Aber ehrlich gesagt nicht, weil ich einen so guten Platz erzielt habe, sondern weil ich bei meiner nachträglichen Handanalyse äußerst zufrieden damit war, wie ich meine Hände gespielt habe, sowohl die sehr Guten als auch die Mittelmäßigen und die Schlechten. Das ist es, was mich ein klein wenig stolz macht - und mir gleichzeitig auch aufzeigt, wo ich noch Defizite habe, die es zu beheben gilt. - Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel

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