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Von: amigos
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/Apr/2009

Auf nach San Remo

Von: amigos @ 18:29 (CEST) / 9140 / Kommentar ( 147 )

Mit Tatendrang auf 100% und Energie auf 100% mache ich mich Freitag also an die Steps, während ich nebenbei ein paar Limit Tische offen habe um für einen stetigen Nachschub an FPP zu sorgen.

Wie ich schon im letzten Blog geschrieben habe ist das erste ereignislos verlaufen. Bei einem vierten Platz behalte ich ja das Ticket für den gleichen Step 3.

Die Strategie bei diesem Step ist eigentlich ganz einfach. Warten bis es nur noch fünf Spieler sind, um auf Null rauszukommen und dann Gas geben um sich eine Chance auf die ersten beiden Plätze zu geben. Das funktioniert auch ganz gut. Bius auf den zweiten Step. Da Blinde ich runter bis auf fünf Big Blinds und überraschender Weise sind wir noch zu sechst. Eher selten. Dann aheb ich mein erstes Paar und muss als kürzester Stack flippen. Draußen lecke ich meine Wunden und trauere dem Ticket aber nicht lange nach, es sind ja noch ein paar mehr Kugeln im Rohr.

Beim nächsten Step läuft es auch gleich besser. Auf drei Spieler herunter in guter Ausgangsposition einen der zwei Plätze zu ergattern, die ein Step 4 Ticket hergeben folgende Hand:

[replayer hand=110802]

Mit den Achtern will ich ein bischen mehr Value haben, da ein Push hier nur von besseren Händen gecallt wird und noch nicht so viel im Pot ist. Da ich weiß, das der Chipleader einen Limp als schwach ansieht und auf jeden Fall raist kommt so noch ein bischen was rein. Folding Equity is auch noch vorhanden mit unseren Stacks.

Aber halt nicht gegen Asse.

Schade, aber das Ticket für Step drei bliebt mir wieder.

Beim nächsten Turnier traue ich meinen Augen nicht, als ich wieder herunterblinde und wieder sechs statt fünf Spieler übrig sind, als ich in den Bereich komme an dem ich pushen muss.

[replayer hand=110803]

Als shortester Stack muss ich etwas machen und Buben sechshanded sind natürlich eine Hand zum pushen. Gegen Könige wird es schwierig. Man könnte auch sagen ich wäre mit Set over Set ausgeschieden. Klingt schön.

Und beim nächsten Turnier wieder das selbe. Sechs Mann auf der Bubble und ich muss etwas machen.

[replayer hand=110804]

Diesmal habe ich die Asse und da der Chipleader sehr aggressiv ist will ich lieber den Versuch starten mich zu verdoppeln um eine gute Chance auf die ersten zwei zu haben. Ein direkter push mit den Assen ist auch gut, aber ein achtzig zwanzig zum verdoppeln erscheint mir besser.

Tatsächlich läuft mir der Big Blind in die Falle und ich werde wieder sechster. Zweites von fünf Tickets weg.

Jetzt wird es gespentisch.

Beim nächsten Turnier sind es wieder sechs auf der Bubble, aber ich bin in vernünftiger Chipposition.

[replayer hand=110805]

Auf dem Button mit Ass König habe ich gegen den Push ein größeres Problem. Die Chipposition ist gut und soll ich alles riskieren nur um wieder eine bessere Chance auf die ersten zwei Plätze zu haben.

Ich entscheide ja, denn der Spieler der pusht ist ordentlich aggressiv und selbst wenn ich verliere gebe ich mir eine über 50%ige Chance trotzdem weiter zu kommen, da ein andere Stack selbst im Falle eines Verlustes der Hand noch weniger Chips hat. Ist knapp aber ok denke ich.

Ich verliere und muss den Rest folgendermaßen reinstellen:

[replayer hand=110806]

Standard.

Jetzt sind nur noch zwei Tickets übrig. Während ich das denke werde ich bei dem nächsten Turnier sechster, aber ich habe diesen Tisch so schnell zugemacht gefolgt von Stars und meinem Computer, dass ich die Hand nicht mehr finde.

Jetzt fragt ihr euch wie es nebenbei beim Limit gelaufen ist. Ich auch. Der Graph wird es uns erzählen.

 

San Remo muss aber noch ein wenig warten, denn ich muss früh ins Bett.

Am nächsten Tag geht es früh raus, zweieinhalb Stunden nach Heggen zu Jan und dann weiter nach Lennestadt, es geht um einen guten Zweck.

Ein grandioses Turnier wird dort veranstaltet mit fast dreihundert Spielern ausverkauft und das für 15€ und ein paar gestiftete Sachpreise für die ersten. Aber so muss es sein. Die Stimmung ist gut, der Jubel wie an einem EPT final Table. Hier ein Foto von meinem Handy aus der Sauerlandhalle.

Die Einnahmen gehen an Kinder mit Krebsleiden und das örtliche Frauenhaus.

Ich verabschiede mich als 16. Mit auf einem Board gegen ein geslowplaytes weil dieser Dealer  wohl auch umsonst für den guten Zweck dort wahr – Scherz, die Dealer waren überraschend gut für ein Spaßevent - und trinke ein Bierchen an der Bar. Gewonnen habe ich einen Rucksack.

Dann musste ich auch noch im Sauerland übernachten, weil Steffi schon wegen der langen dauer des Turnieres und der Geburtstagsfeier einer Freundin nach Hause gefahren ist. Aber nächster morgen etwas stressig zum Zug gehetzt braucht dieser auch nur gute drei Stunden zu uns.

Jetzt sagt ihr, dass war wohl ein weniger erfolgreiches Wochenende.

Sage ich, mir wurscht ich habe Spaß gehabt.

Und was ihr ja noch nicht wisst ist, dass gegen Abend das Pokerstars Management bei mir anruft, um mir mitzuteilen, dass ich doch für San Remo gesponsert werde.

Holla Karmashipaments, George.

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