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Von: amigos
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/Jan/2009

Bahamas Resümee Teil 2

Von: amigos @ 02:47 (CET) / 164 / Kommentar ( 83 )

Jetzt musste der Blog Teil zwei ein wenig warten. Zuerst gab es wieder eine Folge German Stars of Poker in München aufzunehmen und dann musste ich wieder schnell zurück nach Hause. Am Freitag haben wir unseren Hund bekommen. Seitdem der Welpe im Haus ist ...
Wo war ich stehen geblieben?
Ach so bei 360.000 Chips, Tisch im Griff und Average bei 130.000.
Eigentlich eine gute Ausgangsposition.
Dann wird es interessant.
Zum Button gefoldet raised der aktive Spieler zu meiner rechten auf 6.500. Ich habe im Small Blind und ein kleines Problem. Er hat insgesamt so knappe 70.000. Wenn ich reraise bin ich mit der ganzen Ante und der Beig Blind im Pot commited und kann gegen seinen Push nicht mehr folden. Die Hand ist mir aber zu gut um einfach nur zu callen. Da ich diesen Gegner schon das eine oder andere mal gereraised habe gehe ich davon aus, dass er auch mit weniger starken Händen jetzt gegen mich pusht und nehme den riskanten Weg.
Reraise auf 17.500, er stellt hinein, ich verliere gegen .
Die Hand ärgert mich ein wenig, aber zum Glück bekomme ich gleich in der nächsten die Möglichkeit mir die Chips wieder zurückzuholen.
Es wird wieder herumgefoldet und der selbe Spieler raised, diesmal auf 7.000.
Ich schaue kurz in meine Hand und werfe sofort 25.000 in die Mitte. Sieht ein wenig tiltig aus, aber ich habe . Er hat ja, nachdem er sich gegen mich verdoppelt, nun 150.000 Chips. Davon legt er jetzt 80.000 in die Mitte und ich stelle rein. Er ist nett und slowrolled mich nicht mit seinen Assen, aber die Chips nimmt er mir ab.
Jetzt habe ich nur noch Average.
Das hält mich aber nicht davon ab weiterzukämpfen. Mit kleinen reraises gegen den Spieler rechts von mir und gnadenloser Attacke bei jeder sich bietenden Möglichkeit auf die Blinds, mache ich weiter. Ohne einen großen Pot geht es wieder rauf auf 240.000. Aus der Ferne kann man schon erkennen wie ich zu den Chips gekommen bin, denn es sind größtenteils schwarze Hunderter.
Jetzt zum Hochpunkt habe ich 70.000 davon. Das ist eine ordentliche Pyramide, aber ob mich das an den Final Table bringt?
Ich raise wie immer von 3.000 auf 8.600 und werde mal wieder von einem loosen Spieler gecallt, als so ein Junger, der sich das Spiel die ersten zwei Runden still angesehen hat, pusht. 58.000.
Jetzt überprüfe ich noch einmal die Hand, die ich halte, und muss überlegen was zu tun ist.
Der All in Spieler bekommt so viele tote Chips, sieht nach einem angstfreien Spieler aus und kann also ziemlich alles in dieser Situation haben. Die Frage ist ob der Spieler, der mich nur gecallt hat, eine Falle stellt. Das war aber eher der Typ Spieler, der sich nicht vorwerfen lassen will, dass er die Asse oder Könige geknackt bekommt weil er sie nicht vernünftig gespielt hat.
Also calle ich.
Mein Read stimmt, der dritte im Bunde foldet und ich flippe gegen .
Danach habe ich wieder unter 200.000 Chips und jetzt ist mein Nimbus zerstört.
Der Chipleader am Tisch befindet sich hinter mir und findet Spaß daran mich zu reraisen. Wenn ich eine continuation Bet auf dem Flop mit nichts mache, werde ich gecheckraised und die einzigen wirklichen Hände und habe ich ja schon verbraucht. So geht es runter auf 160.000.
Dann lehne ich mich zurück und warte auf eine Hand. Man muss es ja nicht provozieren.
Mit 140.000 ergibt sich endlich eine gute Gelegenheit.
Auf dem Cutoff bekomme ich und raise bei Blinds von 2.000 und 4.000 auf 11.500. Der Spieler im Big Blind sieht zuerst uninteressiert aus und raised aber dann doch auf 30.000. Das war auch ein Internetspieler.
Da ich nun noch einen Tacken folding Equity gegen zum Beispiel oder ähnliche Bluffs habe und zusätzlich von einem kleineren Paar nicht auf einem ungünstigen Flop geblufft werden will stelle ich die Chips in die Mitte.
Folden kam für mich nicht in Frage, da es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass er ein höheres Paar hat.
Er callt sofort und gewinnt mit .
Mir bleiben 1.500 Chips. Die Blinds steigen auf 2.500-5.000 mit 500 Ante. Es wird Eng. Lange warten kann ich jetzt nicht mehr.
Nach dem Ausscheiden bin ich erst einmal völlig verstört. Nachdem es lange Zeit so gut aussah, ist alles außer die letzten vier Tische zu erreichen, erst einmal richtig enttäuschend.
Bei einem richtig guten Abendessen im Casa D’Angelo mit einigen Cocktails und Wein passt es aber wieder.
Ich kann mich sogar ein wenig über meinen ersten Cash bei einer EPT freuen, George.
 

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