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/Mai/2009

Monte Carlo Recap

Von: amigos @ 03:49 (CEST) / 7249 / Kommentar ( 86 )

Erstmal eine gute Nachricht für alle Fans gepflegter Pokerblogs. Mir ist zu Ohren gekommen, dass der Lcukboxblog wieder den ein oder anderen Eintrag erleben darf. Damit wir hier auf Intelli wieder etwas von zwei richtig erfolgreichen deutschen Pokerspielern lernen können.

Mit Florian und Sebastian sind ja noch Sandra, beide Johannes, Anton, Benjamin, Jan und ich Teil des neu formierten Pokerstars Team Pro Local Germany Teams. Die Shootingstars sind damit seit dem EPT Finale in Monte Carlo Geschichte, aber keine schlechte. Die Ergebnisse haben gestimmt und der Name hat uns persönlich auch ganz gut gefallen, ist aber leider Opfer der Globalisierung geworden. Er hat in anderen Ländern einfach nicht gut gepasst.

So, die Fakten sind abgearbeitet, aber wie läuft es denn Pokertechnisch so unter einem neuen Vertrag? Gut, hehe.

Nachdem schon die Scoop gut war bin ich auch in Monte Carlo unter die letzten drei Tische gekommen. Wenn auch knapp.

Ich habe ein paar Hände nachzuliefern. An Tag eins habe ich gleich mal gegen einen kleinen Reraise und schon einen Call vor mir mit nachgelegt. Der Flop war 3s und ich habe unspektakulär ohne call vom Gegner gleich von 30k auf 45k aufbauen können.

Dann calle ich mit einen Raise von einem Spieler auf 300 von dem ich geglaubt habe ihn gut zu lesen. BB callt auch. 3:d bringt mir nur einen Gutshot aber die continuation Bet von 700 kann ich ja mal auf 2150 antesten. Zur Not habe ich ein paar Outs.

Mein Gegner spielt aber nicht mit und reraised auf 3600 nachdem er sich in den Chips vergreift und eigentlich 4100 machen wollte. Jetzt bekomme ich sehr gute Odds auf einen ziemlichen Longshot wie den Gutshot von unten in Kombination mit einem fünf hoch backdoor Flushdraw. Dazu gebe ich ihm aber nicht einen Drilling sondern eher QQ oder AJ-JT. Wenn er also etwas Schäche zeigt und eine vernünftige Karte zum bluffen auftaucht gehe ich auch so auf den Pot drauf.

Turn und er checkt.

Damit ist meine Hand nicht stärker geworden, aber ich könnte mit 45 die Straße gemacht haben und ich bin mir sicher, dass er ein Set hier anspielt. Also zähle ich kurz nach wie viel er noch hat und spiele von seinen restlichen 26k 4k an. Er callt.

River . Er checkt.

Jetzt kommt der Flushdraw ein wenig zu spät, aber von allen Händen, die ich bei ihm vermute, werde ich höchstens von KJ gecallt, also ziehe ich durch und clonke einen Stack mit 30k nach vorne. Er lässt mich ewig schwitzen, bevor er die Hand aufgibt, aber schließlich doch.

An interessanten Händen gibt es dann auch schon  nicht mehr viel, weil ich ziemlich tight gespielt habe und meine Hände sich sonst eigentlich von selber gespielt haben. Mit AK geht das Geld in die Mitte gegen KK und ich habe Glück, mit KK gegen QJ halten die Könige mal und ansonsten geht es erst mit 24 Spielern in einen Bereich an dem ich schön langsam in einen gefährlichen Bereich mit unter 30 BB bin. Bis dahin suche ich mir nur ein paar sehr loose Spieler aus, die zwar gerne raisen aber gegen den tighten Deutschen seine 3bet nicht 4betten wollen. Und das Image ist auch nicht gestört worden.

Bis sich folgende Hand ergibt. Ich bin inzwischen auf 750k abgerutscht, nachdem ich Tag 4 mit 900k begonnen habe. Average ist schon über 1,2 Millionen und ich gehöre zu den shorteren Stacks. Hier muss also etwas passieren. Als ein Italiener vom Button gegen uns zwei Blinds raised bin ich mir schon ziemlich sicher, dass ich reraisen werde. Bei ihm zähle ich noch 470k zusätzlich zu den 80k die er raised und da er der Typ Spieler ist, oft zu raisen und dann aber auch alle Nichtpremiumhände aufzugeben, müssen die Chips in die Mitte. Besonders mit KT, dass ich finde.

Leider sitzt er auf AQ und ich habe noch 200k also knappe 7 BB übrig. Die gehen mit 8Ts in die Mitte und ich werden von einem Spieler gecallt, bevor ein zweiter all in geht und der erste foldet. Jetzt kann ich mich gegen AK fast vervierfachen. Klappt aber nicht und dich bin raus.

Natürlich ist man unzufrieden, besonders wenn es nicht mehr so weit zu einer Million ist, aber auch mit diesem Cash bin ich glücklich. Besonders weil die 52k für den 24. Platz mein größter Cash bisher sind.

Seitdem bereite ich mich auf die WSOP vor indem ich recht viele Turniere im Internet spiele und nebenbei gegen Jan beim Golf verliere. Nur damit er gut drauf ist und auch motiviert nach Vegas fährt. Aber erzählt ihm das bitte nicht. George.

 

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