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Von: amigos
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/Sep/2009

Oktoberfest

Von: amigos @ 11:21 (CEST) / 18 / Kommentar ( 8 )

Ja, dieser September hat Anlass gegeben ein wenig zu feiern und wo geht das besser als auf dem Oktoberfest in München?

Ich bin vorletztes Wochenende nach München, zum Ende der WCOOP und Jans Geburtstag und seit dem nicht mehr so richtig weggekommen.

Letze Woche Montag Dienstag musste ich erst einmal Schlaf für zwei harte Wochen nachholen, da ich während der WCOOP jeden Tag im Einsatz war und extrem wenig Schlaf bekommen habe. Nachts überhaupt keinen.

Dann kurze Visite bei Mama, kurz nach Stuttgart Bekannte besuchen und zurück nach München, alles schön mit dem Zug. Donnerstag abend noch gemütlich einen Film geschaut aber das war es auch schon mit Gemütlichkeit.

Mit Thorben (vorletzten Sonntaga auch unter den letzten drei Tischen beim Sunday Warmup) geht es Freitag Morgen auf die Wiesn. Ich natürlich komplett in Tracht wie es sich für einen "zugereisten" Bayern gehört. Ab ins Schottenhamel Zelt und zum Weißwurstfrühstück schon die erste Mass. Kurzes "a" bitte. Um eins stehen wir schon auf den Bänken und singen Viva Colonia. Wieso weiß ich nicht mehr.

Später trinken wir noch ein zwei Mass mit einen Schweizer, Passauer und Neuseeländer die ich aus Stockholm kenne und dann ab in die Fahrgeschäfte. Freefall und Alpine Rollercoaster sind ok, der 5er Looping aber besser.

After Wiesn im Substanz, einem alternativen Tanzschuppen mit guter Musik und trashigem Look. Optimal für meinen Geschmack.

Als ich dann sehr spät zu Jan in die WG zurückkomme und eigentlich den Platz auf der Couch dringend benötige, wartet eine kleine Überraschung. Es sind noch andere Gäste da und da diese für hübscher befunden wurden darf ich auf dem Holzboden schlafen. Klasse.

Aber selbst diese Freude währt nicht lange, denn um sieben Uhr kommt Bewegung in die WG, es ist Samstag und die ganze Gruppe will zusammen ins Schützenzelt. An einem Samstag ist aber die Tischvergabe etwas komplizierter.

Es läuft so. Sieben Uhr aufstehen, rein in die Tracht, noch schnell Rührei mit Kartoffelmansch (danke Tore) und auf zur Wiesen. Die Zelte machen zwar erst um neun auf, aber um eine strategisch günstige Position zu haben, um einen Tisch zu ergattern, stehen wir um acht vor dem Zelteingang. Vor uns in der Schlange sind nur ungefähr hundert Leute. Schlange ist aber auch nicht der richtige Ausdruck. Die ganze Menge steht im Halbkreis um die Eingänge und jeder versucht sich noch ein wenig besser hinzudrücken.

Ab halb neun geht dann die richtige Schieberei los und ich kann nur warnen, wer es noch nicht erlebt hat muss sich auf ein wenig Todesangst einrichten. Alle schieben so Richtung neun und das Atmen wird zur Kunst. Ich kenne das Szenario ja schon aus den Jahren zuvor und muntere die Menschen links und rechts ein wenig auf. Wird schon.

Hinter mir stehen ein paar sehr starke, die dann als die Tür aufgeht mit Gewalt pressen, so das ich an den anderen vorbei einfach durch die Tür poppe und bis ich es gecheckt habe laufen schon alle drinnen los und versuchen sich einen Tisch zu sichern.

Mit Glück bekommen wir einen, man könnte es auch können nennen, nach dieser Tortur, und es wird ein grandioser Wiesn Tag.

Die erste Mass schmeckt super und der Kater ist schnell vergessen. Hendl dazwischen und die Mädels, die unseren Schlafplatz gestohlen haben sind gutaussehend und nett. Zwar aus Essen, aber haben trotzdem Dirndl an. Es wird wieder getrunken und auf den Tischen getanzt.

Diesmal halte ich aber nur bis um fünf Uhr Nachmittags aus. Dann geht es zurück in die WG chillen. Leider war das Löwenbräu, das ausgeschenkt wurde nicht so gut, so dass leicht Kopfschmerzern einsetzen, aber da muss man durch.

Den Rest des Wochenendes verbringe ich dann ruhiger mit spazierengehen im Englischer Garten, Max-Emanuel Biergarten, Wahl gucken und Montags Golfen. Jetzt bin ich wieder hergestellt und fahre heute nach Oeynhausen. Es muss auch gearbeitet werden.

Update: Wem der Artikel jetzt nicht zu lang war, oder sich trotzdem bis hierher durchgekämpft hat bekommt als Belohnung noch ein visuelles Schmankerl. Fashion Bloguettes haben ein paar Fotos geschossen und siehe da wir wurden gepostet. Ich bin mir nur noch nicht sicher ob man sich so anziehen, oder ob wir als Beispiel gelten wie man es nicht machen sollte ... -> hier geht es zum Blog

Mir wurde übrigens Twitter nähergebracht und da ich das als soziale Plattform ziemlich gut finde (sogar besser als facebook) bin ich jetzt unter dem pseudonym "trickyscarfy" zu verfolgen. Pusteblume war leider schon besetzt ... George.

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