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/Okt/2008

Qualität oder Quantität

Von: amigos @ 23:03 (CEST) / 179 / Kommentar ( 123 )

Beim Fußball ist es einfacher.

Es zählt nur die Quantität der Tore.

Naja, als Portugiese muss aber auch die Qualität stimmen. Da spiele ich lieber noch einmal quer.

Beim Multitabling ist das wieder eine andere Sache. Wie viele Tische sollte man spielen?

Standardsatz, so wenige wie nötig, so viele wie möglich, hilft uns nicht direkt weiter, denn der Übergang ist fließend.

Ich kenne ältere Spieler, die wundern sich darüber, wie man sich auf einen zweiten Tisch konzentrieren soll, es gilt doch Spieler zu lesen, zu beobachten wer auf tilt geht, betting Patterns zu analysieren und dabei noch einen Kaffee zu trinken.

Dagegen spielen Schüler, auf der Kreditkarte ihrer Mutter siebenundzwanzig Sit and Gos parallel, ohne mit der Wimper zu zucken.

Meine Empfehlung ist die Abwechslung.

Als Basis ist es schon sehr vorteilhaft das aus Büchern oder vom Lehrer oder Video oder von sonst so erlernte erst einmal an zwei, drei Tischen auszuprobieren, zu vertiefen und nebenbei konzentriert zu beobachten.

Dabei ist es möglich das eigene Spiel zu analysieren und auch die Gedanken der Gegner mit einfließen zu lassen.

Sobald sich dieses automatisiert hat gibt es aber auch die Möglichkeit so richtig Hände zu kloppen.

Im Internet finden sich zu jedem Level (außer ihr seid spezialisiert auf Buy ins von über 5000$) immer genug Tische um sich auszulasten. Einfach mal auf niedrigerem Limit als gewohnt ausprobieren und so viele Tische aufmachen, bis richtig Stress ist.

Auch wenn dabei mal eine Hand verloren geht oder ein Tisch sich auf aussetzen drückt, weil man nicht rechtzeitig reagiert hat. Dann ein zwei Tische zumachen und sich in einen flow spielen.

Dabei werden die Eigenschaften der Gegner höchstens noch aus einer Datenbank eingespeist und man spielt eigentlich nur noch „standard“, oder was man dafür hält.

Dabei spielt man mathematisch so korrekt wie möglich und lässt Reads und Tells außen vor.

Auch daraus lernt man und was extrem dabei ist, ist die Anzahl der Situationen, die einem praktisch eingefleischt werden. Dabei fallen auch die eigenen vielleicht Zeitbestimmten Tells weg, da man immer automatisch sofort reagiert.

Die abgespeicherten Informationen, wie bestimmte Hände ausgegangen sind werden bewusst oder unterbewusst gespeichert und helfen in ähnlichen Situationen, mehr Informationen zu haben. Wie praktische Mathematik, da die Zahl der Experimente sehr groß ist.

Wenn man dann wieder zu seinen wenigen, konzentriert gespielten Tischen zurück kehrt, wirkt es viel einfacher, sich mal einen richtigen Gedanken zu machen und so lange man sich nicht nebenher ein Länderspiel im Fernsehen anschaut, wird man wieder etwas zum ausprobieren auf zwölf Tischen Cashgame mitnehmen können.

Dabei immer locker bleiben, George.

 

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