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/Dez/2008

Zehnkampf

Von: amigos @ 23:17 (CET) / 10 / Kommentar ( 68 )

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen.

Um ein wenig aus den Puschen zu kommen habe ich nach ein paar Bier in Barcelona bei der EPT gegen Martin Pott einen Zehnkampf des Leistungssport vereinbart.

Es geht um Backgammon, Karambolage, Darten, Kickern, Badminton, Bowling, Golf, Tennis, Kartfahren und Poker.

Die erste Hälfte ist erledigt und es sieht gut aus.

Beim Backgammon bin ich als großer Underdog gestartet. Martin spielt auf einem ganz anderen Niveau und kommentiert diese Sportart fürs Fernsehen. Die Chancen hatte ich auf 30% geschätzt aber nach den ersten paar Spielen sah es überraschender Weise noch ausgeglichen aus und bei 9 zu 8 für mich bei einem Match auf fünfzehn Punkte schnupperte ich Siegesluft.

Bis dahin relativ fehlerlos und mit ein wenig Glück machte ich jedoch bei dem Spielstand von zwölf zu neun eine großen Fehler.

Der Doppler liegt auf zwei bei mir und ich habe eine Situation, bei der ich knapp Favorit bin.

Jetzt kann ich das Spiel einfach fertig spielen und bin bei einem Sieg großer Favorit auf den Gesamtsieg und bei einem Verlust immer noch vorne. Außerdem habe ich den Doppler bei mir und mit diesem kann ich Martin bei einer klaren Position zwingen aufzugeben. Die vier, die ich ihm anbiete bedeuten ja den Sieg für mich.

Was ist also der größte Fehler in dieser Position? Sofort den Doppler anbieten.

Da es knapp ist, nimmt er natürlich an, gibt ihn mir auf acht sofort zurück und ich muss als kleiner Favorit annehmen und habe jetzt eine Situation wie gegen mit gleichen Stacks statt einem zwei zu eins Chiplead.

Bah.

Ich ärgere mich kurz über die eigene Dummheit, würfle glücklich und gewinne trotzdem.

Eins zu Null.

Danach geht es an die Dartscheibe und ich sehe mich hier leicht hinten. Aber nach leichten Startschwierigkeiten kommt meine 20 regelmäßig und Martin kann nicht zu weit weg ziehen. Es geht ja beim 301 mit double out aber ja Hauptsächlich darum am Ende auch das double out zu treffen.

Martin schafft dieses im ersten Spiel mit 12 Pfeilen nicht und ich habe ein erbarmen. Im zweiten Satz auf 4 Gewinnsätze ein ähnliches Bild und wieder treffe ich so mit dem zehnten Pfeil. Satz drei und vier sind dann geschenkt, da Martin sich schon so ärgert, dass nichts mehr zusammen geht.

Beim Kickern gebe ich ihm dann gar keine Gewinnchance. Er mir übrigens auch nicht. Er weiß ja auch nicht, dass ich zu Schulzeiten in Dorfen am Wochenende mit unter 18 nicht viel machen konnte außer Kickern um Bier und dann in Freiburg zu Studentenzeiten im Crash unter härtesten Bedingen trainiert habe.

Die einzige Chance ist sein fieser Einwurfdropkick und mit dem gewinnt er auch den ersten Satz bei drei Gewinnsätzen auf der Einwurfseite. Wir haben ohne fairen Einwurf ausgehandelt und das schlägt gleich einmal an.

Bei eigenem Einwurf ist die Sache klar. Mittelfeldpaßspiel eins A und der Sturm ist bei mir eine Bank.

Den dritten Satz bei Martins Heimvorteil kann ich ihm abnehmen und damit scheint auch Kickern gegessen zu sein. Bei zwei zu eins gehe ich noch mit fünf zu drei in Führung und vergebe erst einmal die drei Matchbälle aus Arroganz. Hacke Spitze Tralala im Sturm sollte man auch nicht gerade zu diesem Zeitpunkt auflegen, aber da kommt bei mir wieder das Brasilianische Blut durch ...

Es geht in den Entscheidungssatz und natürlich steht es fünf beide. Wir spielen jetzt auf zwei Abstand. Ich gehe dreimal in Führung und vergebe jedes mal den Matchball. Dann ist Martin auch einmal vorne und vergibt. Damit ist er geknackt und ich schieße aus. Knapp, aber es steht drei zu null.

Nach einer Woche Pause geht es mit dem Karambolage Billiard weiter. Wir spielen Dreiband und haben beide keinen Peil. Zwei Sätze auf zehn und drei Stunden später gewinne ich zweimal zu acht. Das hätte aber auch anders ausgehen können, da fünf meiner Punkte reines Glück waren.Bei soviel Glück in folge nenne ich die Zufallsstöße können. Vier zu null.

Badminton muss ich leider abgeben. Meine Rückhand und fehlende Länge insgesamt geben Martin, der auch schonmal in der zweiten Bundesliga gespielt hat genug Angriffsfläche und ich kann die Ballwechsel nicht lang genug gestalten um meine übrragende Kondition ins Spiel zu bringen.

Damit steht es vier zu eins und vor Weihnachten ist höchstwahrscheinlich kein Termin mehr zu finden. Aber auf den Bahamas ist bestimmt genug Zeit für mehr.

Jetzt muss ich erstmal ein paar Freerolls für die BloggerWM daddeln. Zum Spaß:

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Gruß, George.

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