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Der König hat gesprochen

/Feb/2012

Die ersten Schritte

Von: arkingy @ 11:03 (CET) / 38 / Kommentar ( 1 )

Hallo lieber Intellipokerianer, oder so... :oops:

Zu meiner Person:
Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Zürich. Ich spiele seit November 2007 Poker und sehe mich wirklich nur als Hobbyspieler. Ich nehme die ganze Sache nicht so ernst, daher tun mir die Verluste nicht weh, würde mich aber über einen Big-Win nicht beklagen!:-D  Ich wollte schon seit längerem einen Blog starten und meine uninteressanten Gedanken der Community mitteilen, aber durch die WBCOOP habe ich erst die Motivation erhalten. Daher handelt der erste Teil nur über: was mache ich mit 5'000.- USD.

Sollte ich die 5'000.-$ gewinnen, wäre dies natürlich super. 10% würden in die Bankroll gehen, 10% geht an eine Stiftung und der Rest wird für die Freundin und die Eltern investiert. Mit in die Freundin investiert, meine ich natürlich nichts wie Brustvergösserung oder so!:mrgreen:  Bevor hier solche kommentare kommen!:-D

Ich finde allgemein, sollten Spieler eines Final Tables, 2-10%, je nach Platzierung, von ihrem Preisgeld, an eine Stiftung spenden. Ich bin gegen Trinkgeld für Casinopersonal, die erhalten ja schon ihren Lohn. Ich bekomme ja bei einer Niederlage auch nichts vom Casino. Aber eben, jst my two cents...

So und jetzt zu meinem richtigen Blog.

Zum ersten mal bin ich bei einem grossen Wettanbieter mit Poker in Kontakt gekommen. Ja damals war jedes A x gleich Nuts! Im November 2007 erfuhr ich vom Cash-Game Angebot des Grand Casino Baden. Die Blinds waren 5/5 und min. Buy-In betrug 200.- CHF. Da dachte ich mir, probieren wir es doch, kann doch nicht so schwer sein. Nach etwa 1 Stunde auf der Warteliste, konnte ich Platz nehmen, aber siehe da, in meinem Portemonnaie waren nur 150.-, irgendwie hatte ich 50.- CHF verloren. Schon rannte ich zu meinem Freund an den Black Jack Tischen und pumpte mir die 50.- von ihm.

Jetzt gings los, meine erste Hand, meine ersten Versuche die Chips zu stapeln, meine ersten Versuche zu bluffen und einen auf Cooool zu machen. Nach etwa zwei Stunden stand ich mit 980.- CHF wieder auf und verabschiedete mich. Ich glaube dieser Moment war einfach ein grosser Fehler. Dadurch dass ich gewonnen hatte, dachte ich: Hey ich bin gut und habe verdient gewonnen, Poker hat nichts mit Glückspiel zu tun! Ich dachte ich könnte jeden schlagen und werde dies auch noch. Ich las keine Bücher, da ich ja schon der Beste war. BIG BIG BIG FAIL!!!!!!

An diesem Abend hatte ich einfach alles getroffen und jeden "gesuckt". Ich kenne meine Starthände von damals nicht mehr so gut, aber ich war unschlagbar. Hatte einer die Asse, gewann ich mit K 10. Hatte einer einen Flush, gewann ich mit Full.

So viel zu meinen Anfängen mit Poker. Ich bin mir sicher, es gibt viele hier die auch solche Erfahrungen vorzuweisen haben.

In den letzten Jahren habe ich sehr viel in den Foren mitgelesen und auch versucht meine Hände zu posten und mitzumachen. Jedoch fehlt mir einfach die Disziplin und die Zeit dafür. Daher mein Respekt an die Spieler, die 1000 von Händen gepostet und diskutiert haben. Nur so kann man sich in dieser "Sportart " weiter verbessern. Ist aber meine persönliche Meinung.

Wie schon oben erwähnt, ist Poker für mich nur noch ein Hobby. Ich spiele Turniere bis 500.- CHF und dazu nutze ich das Cash-Game Angebot vom GC Baden. Natürlich hat sich mein Live-Spiel in diesen 5 Jahren verbessert und ich habe einen netten Nebenverdienst. So viel zu Live-Poker.

Ich bewundere die "Online-Cracks", die sich Tag für Tag mit diesem Spiel auseinander setzen und versuchen sich stets zu verbessern. Auch die Gedanken der Spieler bei einzelnen Hände und das High-Level-Thinking, ist für mich einfach nur bewundernswert. 


Es gibt in der Pokerwelt sehr viele "Verlierer". Aber der grösste Verlierer, ist die schweizer Pokercommunity. Durch den Verbot von Pokerturnieren ausserhalb der Casinos, wurden die Hobbyspieler von den ach so kriminellen Pokerclubs in die heilligen Casinos verschoben.

Viele meiner Freunde spielten früher gerne mal die 50.- und 100.- CHF Turniere im Poker Palace, HeadZh-Up, Swisspokerlounge etc. Spielsucht war nie ein Thema und nie die Gefahr. Heute haben viele Schulden oder verlieren einen grossen Teil ihres Verdienstes an den Automaten.

Klar ist es einfach die Schuld an die bösen Casinos zu geben, aber die schweizer Pokercommunity war bis zum Verbot eine sehr aktive und Spielfreudige. Viele kannten sich und wurden zu sehr guten Freunden. Ich persönlich vermisse sehr die Abende in den "kriminellen" Pokerclubs und glaube auch nicht dass Poker ausserhalb der Casinos wieder erlaubt wird.

Ich wäre sehr froh über eure ersten Erfahrungen, auch wie ihr die Situation in Deutschland sieht. Natürlich sind auch alle schweizer willkomen, mit mir in alten Erinnerungen zu schwelgen! :lol:


Grüsse aus dem sommerlichen Zürich!

P.S. Man sagt nicht Züricher, sondern Zürcher! :-D
Viel Glück an die Bayern Fans, bitte bitte sorgt dafür dass der FC Basel sang- und klanglos aus der Champions League fliegt!


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