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/Apr/2008

Neue Aquarien!

Von: backstage @ 17:30 (CEST) / 8106 / Kommentar ( 100 )

<font face="Calibri" size="3">Das Gröbste ist geschafft. Unsere DSF-Eigenproduktionen im April sind durch. Seit letzten Samstag gibt es einen neuen „DSF-Pokerchampion“. Der Typ hat es tatsächlich geschafft, sich über die Freerolls ein zweites Mal fürs Finale zu qualifizieren. Die Stimmung im Studio war gut. Wir hatten noch einen Promi am Start, den ehemaligen Skispringer Dieter Thoma. Total netter Typ. Spielt auch recht solide. Aber er hat den gleichen Fehler gemacht wie eigentlich alle anderen auch. Wir spielen bei unseren Produktionen bedingt durch eine aggressive Blindstruktur vielleicht 80 Hände. Da darf man nicht auf gute Karten warten. Manchmal muss man einfach Blinds stehlen, wurscht welche Karten man hält. Und wenn es keiner macht, dann gewinnt eben der mit den besten Karten. </font>

<font face="Calibri" size="3">Mein persönliches Spiel war in letzter Zeit von zwei Extremen gekennzeichnet. Sehr positiv liefen meine Holdem & Omaha S&Gs. Aber im Omaha Hi/Lo Cashgame habe ich Prügel bezogen. Trotzdem habe ich eine interessante Erkenntnis gewonnen. Wer aktuell die mangelnde Fischmenge in NL-Cash-Aquarien beklagt: Die Viecher sind alle beim Omaha. Dort ist auf NL25 bis NL100 noch das möglich, was vor 1-2 Jahren im Holdem möglich war. Da sitzen die Vollpfosten und lutschen bis Ultimo. Keine Frage, es schmerzt bis zur Bewusstlosigkeit, wenn dir durch das Lo der Megapott entwischt. Oder der Gegner irgendeinen Draw trifft, den er nie hätte bezahlen dürfen. Aber generell gibt es hier einen größeren Prozentsatz an schwächeren Spielern als im Holdem. Das ist schon sehr auffällig wie viele gute Spieler es mittlerweile im Holdem gibt. Du hast an jedem Tisch regelmäßig Leute, die meine Datenbank als gefährlich einstuft. Nicht einfach, da ans Geld zu kommen. Ich hab mal eine Taktik ausprobiert, die mir ein Highroller empfohlen hatte. Erstmal 1 oder 2 Stacks reindonken. Hurra, bottompair, reraise! Nachdem sich am Tisch alle das Lätzchen umgebunden haben, wird die Strategie massiv geändert. Es ergeben sich dann gelegentlich Situationen wo du dem Tisch wieder prima vorgaukeln kannst, dass du der Oberdonk bist, aber diesmal mit den Nuts in der Hand! Das ist allerdings eine sehr sehr mühsame Taktik, anstrengend, teuer, aber lustig. Der totale Gegensatz zum „Grinder“-Stil, den ca. 98% der Spieler bevorzugen. Ich kenne aber auch Spieler, die erfolgreich NL100 „gegrindet“ (was für ein Wort!) haben und denen die Lust vergangen ist. Für höhere Limits fühlen sie sich ungeeignet. Vermutlich befinden wir uns in einer neuen Pokerphase: Die Zeit, in der sich Onkel Jupp mit ein paar Kröten vor den Rechner gesetzt hat, sind vorbei. Das Niveau der Spieler ist dramatisch angestiegen, speziell in den lukrativen Limits. In der Konsequenz wird das vermutlich dazu führen, dass MTT online bzw. große Liveturniere vermehrt Zulauf bekommen. Den Spielern ist klar, dass sie mit einem guten Lauf auch ein dickes Event gewinnen können. Oder man qualifiziert sich für DSF-Sendungen. Das ist mit Abstand der kürzeste Weg, um an nette Preise zu kommen. </font>

<font face="Calibri" size="3">Nicht vergessen: Heute Abend geht’s im DSF weiter mit dem H.O.R.S.E Event der WSOP 2007!</font>

Gutes Blatt! Euer Michael

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