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bandit-de blog

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/Dez/2007

66-77-33-TT

Von: bandit-de @ 21:41 (CET) / 18 / Kommentar ( 163 )

<P idcomment="845584920" >Was wie ein mystischer Zahlencode aussieht, waren meine Tischpositionen und die Hand mit der ich raus bin aus den Pokerolymp Open in Schenefeld. Nachdem ich in der letzten Woche in Prag bei der EPT war, hieß es gleich nach meiner Ankunft, auf nach Schenefeld. Doch gehen wir etwas in der Zeit zurück zu meiner Ankunft am Prager Flughafen.

<P idcomment="53245005" >Alexia PortalIch kam früh am Flughafen an, da ich mir keinen Stress mit den Sicherheitskontrollen machen wollte, bin ich entsprechend früh losgefahren aus dem Hotel. Zwar gab es keinen großartigen Stress, aber sicher ist sicher. Ich bin lieber zu früh am Flughafen, als nacher mit Zeitdruck in einer Kontrolle zu stecken. In der Kontrolle musste ich dann auch mein Handgepäck öffnen - nanü das ist mir doch noch nie passiert. Ich Depp hatte Duschgel und Shampoo ins Handgepäck gepackt, da ich keinen Platz mehr im Koffer hatte. Dabei hatte ich ganz vergessen, das dies ja nun dank der Terrorwarnungen vor zwei Jahren, zu den verbotenen Gütern im Handgepäck gehört. Ich entschuldigte mich vielmals bei dem Beamten, doch der kannte das wohl scon und meinte nur "kein Problem". Während ich meinen Kram wieder einpacke, steht auf einmal Alexia Portal hinter mir, eine französische Pokerspielerin, die ich bereits bei der WSOP zum ersten Mal getroffen hatte. Hier hatte sie mit einem Kollegen ein Fotoshooting, ausgerechnet an dem Tisch, an dem ich kurz eine Verschnaufpause einlegte. Ich fragte mich damals, wer die beiden wohl sind, ging von französischen Poker Pros aus und ließ das Thema auf sich beruhen. Das nächste Mal traf ich sie in Dublin, hier sprach mich Henning von Hochgepokert auf sie an, und wie süß sie doch sei. Ich entgegnete, "ja die ist ganz niedlich, aber nicht mein Typ". Sie bemerkte, das ich Fotos von ihr machte und lächelte mich an. In Prag erkannte sie mich dann wieder, und sie war oft im Presseraum, jedesmal wenn sie an uns vorbeikam, konnte ich nicht umher, Henning darauf anzusprechen, und das sie wirklich äußerst süß sei. Vor allem, weil sie mich oft begrüsste, oder einfach nur einen Blick zuwarf, der mich dahin schmelzen ließ. Selbst Henning bemerkte dies. Und ich fragte mich, was kann die an einem Typen wie mir finden, das sie mir immer ein solch flirtlastiges Lächeln zuwarf, wenn sich unsere Blicke trafen. Zumal ich mittlerweile wusste, wer sie ist, denn ich fragte einen französischen Kollegen damals in Dublin, der mir erklärte, das sie wohl in Frankreich sehr bekannt und Schauspielerin sei. Google erledigte den Rest ;). Aber durch dieses Wissen, konnte ich mir erstrecht nicht vorstellen, das sie nun ausgerechnet mich anflirtet.

<P idcomment="730503301" >Christian Nunja, sie steht also auf einmal hinter mir und ich begrüße sie freundlich mit einem "Bon jour", sie freut sich ebenfalls und wir sollen zum ersten Mal miteinander sprechen. Ich frage sie, ob sie in Dortmund auch spielen wird, doch sie sagt "Leider nein, ich muss arbeiten, aber ich werde wohl wieder in Warschau spielen", sie bemerkt meine Enttäuschung. Naja ich sage ihr, das ich mich dann freue sie in Warschau wiederzusehen und wünsche ihr schöne Weihnachtstage. Sie bedankt sich und wünscht mir ebenfalls schöne Weihnachtstage. Dies war die kurze Begegnung mit ihr. Am Gate surfe ich dann dank freiem Wlan noch ein wenig im Inet und chatte nebenbei mit chrisrokx, den ich ebenfalls seit Dublin kenne und dem ich die Story erzähle. Chris meint, "Warum hast Du sie nicht zu einem Kaffee eingeladen, ihr sitzt doch jetzt eh 2 Stunden da herum". In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen und ich hätte mich selbst ohrfeigen können - wieso hab ich Depp sie nicht auf einen Kaffee eingeladen :( . Er meint, "noch ist es nicht zu spät, lass sie ausrufen", urgs da laufe ich in Windeln durch den Amazonroom bei der WSOP, aber hab keine Eier wenns darum geht eine attraktive Frau auf einen Kaffee einzuladen. Das mit den Ausrufen hat sich dann auch erledigt, denn ihr Flug war mittlerweile auch schon in der Luft. Stattdessen google ich sie ein wenig und finde ihre Agentur-Seite und in ihrem Profil steht, "Sprachen: Deutsch", oh mein Gott und ich Depp hab mit ihr auf Englisch geschnackt. Vielleicht erklärt dies auch ihr Lächeln, denn sie hat jedes verdammte Kompliment verstanden - LOL. Naja, in Warschau, werde ich sie mal drauf ansprechen und dann auch auf einen Kaffee einladen ;) .

<P idcomment="926093284" >Zurück zur Pokerolymp Open in Schenefeld. Ich kam etwas spät an und Jan (50outs) war so nett mich bereits einzukaufen, damit ich auch noch einen Platz bekomme, obwohl ich zu spät ankomme. Nachdem ich alle bekannten Gesichter begrüßt hatte, schaute ich mal an welchen Tisch es mich verschlagen hatte, Tisch 6 Platz 6. Nächster Blick, wo sitzt Katja - puh zum ersten Mal sollen wir nicht an einem Tisch sitzen :) . Dafür sitzt Max Bracht an meinem Tisch, sowie Payman, der schon einigen Lesern aus Katjas Blog bekannt sein dürfte, doch soll ich erst im Laufe des Abends feststellen, das er es ist, denn persönlich kannte ich ihn bis Dato nicht. Recht früh bekomme ich meine Hasshand , mit der ich aber ein Set treffen soll, doch dank Flushgefahr, kassiere ich auf meinen 2/3 Pottsize Bet nur ein paar Chips. Insgesamt soll ich viele gute Hönde bekommen, doch richtige Auszahlung bekomme ich nicht hierfür. Mühsam ernährt sich also das Eichhörnchen und ich hab ein gutes Gefühl, der Tisch ist tight, und ich fühle mich bei meinen Gegnern wohl. Doch dann wird unser Tisch aufgelöst und ich lande an Tisch 7 Platz 7, hier lande ich auf Position zu einem Spieler den ich aus meiner Anfangszeit noch kenne . niemand anderes als Poker Weltmeister *hüstel* Horst Koch - RIKOLA! Und ich verspüre in mir den Drang ihn aus dem Turnier zu schmeissen, doch merke ich das dies meinem Spiel unförderlich ist und verwerfe schnell den Gedanken, dennoch soll es zu lustigen Händen von ihm kommen. Er spielt tight, nein pardon er spielt TIGHT so tight, das man seine Handrange auf 5 Hände festlegen kann: , , , und . Diese Hände spielt er dann auch noch so dermaßen Aggressiv, das ich mich wundere das er überhaupt Kundschaft bekommt. Er raist mindestens 5x Big Blind wenn er eine solche Hand findet, von limpen hält er nicht viel und meine Blinds waren noch nie so sicher bei einem Spieler, denn vom Steal hat er noch nichts gehört. Ich weiß also schnell, woran ich bei ihm bin. Dann kommt es zu einer Situation wo ich im Small Blind finde, alles foldet zu Koch, der vom Button 5x BB Standardraise macht. Ich überlege und überlege, doch gegen was kann ich bei ihm bestenfalls laufen - einen Coinflip! Gegen jede andere Hand wäre ich weit hinten und so folde ich schweren Herzens - bisher hatte ich ja auch nur den Small Blind investiert. Er kassiert die Blinds mit , wie vermutet "bestenfalls" ein Coinflip. Bei seiner Spielweise war ich regelrecht verwundert, als ich gelesen hatte, das er im Geld gelandet war. 

<P idcomment="631187203" align="center">

<P idcomment="938456751" >Auch dieser Tisch soll bald aufgelöst werden und ich lande bei... Katja :). Direkt links von mir Thang Nguyen, und rechts sitzt wieder der Poker Weltmeister. In einer kurzen Pause laufe ich zum Reporter von Pokerolymp der mit IntelliPoker Chefredakteur Michael Dombrowsky zusammenstand. Ich meinte, "könnt ihr mal schreiben, das ich die schlimmste Position im Turnier habe?","schließlich sitze ich zwischen zwei Poker Weltmeistern *hüstel* einer Weltmeisterin, einem Europa Meister und einem Weltmeister im Rikola-Lutschen (dabei hatte er gar keine dabei). Ich sitze also eine Weile in illustrer Runde und dann soll Lady Luck ihre ganze Pracht zeigen. Ich bekomme UTG ich raise bei 11.000 Chips und 600er Blinds auf 1.,800, alles foldet bis zum Small Blind, er raist auf 4.000 die ich calle. Der Flop bringt Small blind geht All-in welches ich relativ schnell calle, zum einen hatte ich mich durch den call eh schon an den Pott gebunden, zum anderen hatte ich auch noch outs, selbst wenn ich hier gegen laufen sollte, lediglich gegen und liege ich hinten, doch würde dann wohl kaum so ein Move vom SB kommen, der zwar ebenfalls nur noch wenig Chips hatte, aber schließlich Kundschaft haben will. Er zeigt und ich bin weit vorn, zwar hat er noch Outs für den Straight, doch habe ich ebenfalls noch Outs zum Full House, Turn bringt und auf dem River kommt dann die und damit mein Ende :( . Ich verabschiede mich vom Tisch mit dem obligatorischen Klopfen auf den Tisch und mein Gegner kommt zu mir und entschuldigt sich, doch ich meine nur "Thats Poker". Dennoch bin ich sichtlich enttäuscht über mein Ausscheiden, es hätte so schön sein können und der erste Platz hätte mir auch geschmeckt. Aber "better luck next time".

<P idcomment="722720636" >Ich bleibe noch ein wenig im Casino, und freue mich dann, das Michi dann auch recht bald abhauen möchte. Er nimmt mich mit bis zur Hallerstrasse, wo ich in die U-Bahn steige und Richtung Heimat fahre, wo ich mich auf mein Bett schon freue, denn ich hatte in der Nacht zuvor nur 3 Stunden Schlaf bekommen.

<P idcomment="62176140" >Nun habe ich erstmal 2 Wochen frei die ich mit absoluter Pokerfreiheit genießen möchte - ich wünsche deshalb schon jetzt meinen Lesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches neues Jahr! Wir lesen uns auf der anderen Seite, machts gut!

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