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/Okt/2009

Alle sieben Jahre verändert sich der Mensch...

Von: bandit-de @ 13:20 (CEST) / 7428 / Kommentar ( 8 )

...so oder so ähnlich lautet ein Sprichwort. Gut ich hätte noch ein paar Monate Zeit, aber irgendwie passt der Spruch grad bei mir. Zumindest ändere ich grad ein paar Dinge. Nach zehn Jahren konnte ich mein Wohnzimmer nicht mehr in der alten Form sehen und gemäß dem Spruch aus der Hornbacher-Werbung „Mach es zu deinem Projekt“, hatte ich mir also vorgenommen mein Wohnzimmer zu renovieren. Die Schrankwand hatte längst ausgedient und ich wollte mal ein wenig Farbe in den Raum bringen (hab seit Jahren nur weiße Wände gehabt). Also entsorgte ich alle Möbel bis auf meine Couch, Sessel und den dazugehörigen Couchtisch und fing an zu renovieren.

Nun muss ich zugeben, ich bin handwerklich eigentlich eine Niete. Doch das auftragen von Farbe sollte nicht allzu schwer sein und mit einem Ratgeber aus dem Baumarkt ging es dann auch ganz gut. Nach drei Wochen (konnte mich nur am Wochenende ums streichen kümmern und musste dies in zwei Phasen machen aufgrund von Platzproblemen) erstrahlt nun mein Wohnzimmer in Rot/Weiß und der Rauchergilb ist von den Wänden verschwunden. Endlich hat auch meine Pokerbibliothek einen würdigen Platz gefunden (immerhin das komplette mittlere Regal, sowie ein Teil des unteren) :). Dank neuer Leselampe kann ich nun in der dunklen Jahreszeit endlich mal all die Bücher lesen, die ich schon seit langem im Regal stehen habe und ständig kommen neue hinzu. So kamen z.B. bei der WSOP diesen Jahres „Deal Me In von Phil Hellmuth“ und „Check-raising the Devil von Mike Matusow“ zu meiner Sammlung signierter Pokerbücher dazu. Letzteres habe ich Martin Kläser zu verdanken, dieser ist mit Mike Matusow befreundet. Ich verpasste leider die Signierstunde und konnte deshalb kein Exemplar erhalten. Ich erzählte Martin davon und er besorgte mir ein Exemplar mit persönlicher Widmung :) (Vielen Dank hierfür noch einmal an Martin!).

In „Deal Me In“ konnte ich schon in Vegas einen ersten Blick reinwerfen, als Nachtlektüre eignet es sich wirklich hervorragend. Die „Lebensgeschichten“ der Pros sind leichte Lektüre. Bei der Story von Phil Ivey kam mir allerdings der Gedanke auf, „Was für ein Zocker“, aber wahrscheinlich braucht man dieses Zockergen um bei den hohen Einsätzen erfolgreich zu sein. Ich weiß noch wie wir 2007 mit einem Taxi aus der Luckbox-Villa Richtung Rio fuhren, mit dabei waren glaube ich Florian Langmann, Alexander Jung und noch zwei andere bei denen ich mir nicht mehr sicher bin ob es Daniel Kraus und Helge aka. Rifter waren. Jedenfalls kam einer auf einmal auf die Idee um 100$ zu wetten, welche Farbe das nächste Auto haben würde, das uns entgegenkommen würde. Die erste Farbe die genannt wurde, war Rot. Als alle ihre Einsätze machten, meinte ich noch spöttisch, „Wie kann man in einer Wüste auf die Farbe Rot tippen, hier würde mir als erstes Weiß oder Silber in den Gedanken kommen, ggf. noch Schwarz“. Ich hab hierfür zwar keine statistischen Zahlen, aber zumindest kam es mir so vor, als wären dies die häufigsten Farben für Fahrzeuge in Vegas (selbst die Feuerwehr ist Gelb).  An der Wette selbst, beteiligte ich mich allerdings mangels Bankroll nicht. Es wurden die Wahrscheinlichkeiten diskutiert und die ersten wollten ihre Wahl ändern. Soweit ich mich erinnere, gewann Rot gegen alle Wahrscheinlichkeiten :D .Würde die Wette heute noch einmal stattfinden, denke ich, das die Jungs sofort Quoten mit einbauen würden :) .

 

Ansonsten tut sich bei mir im Bereich Poker derzeit nicht viel, stattdessen habe ich das Klavierspiel für mich entdeckt (eine weitere Veränderung in meinem Leben). Schon als Kind hatte ich für ca. sechs Monate Heimorgel-Unterricht und es bis heute bereut nicht weiter gemacht, bzw. mich gegen das Klavierspiel entschieden zu haben. Doch noch bin ich nicht zu alt und hab mir deshalb vorgenommen nun dies nachzuholen. Einer der Gründe hierfür war auch die Tatsache, dass ich Jan Heitmann in Barcelona an einem Flügel hab spielen sehen. Diesem erzählte ich natürlich von meinem Vorhaben und er kann es schon kaum erwarten das erste Duett mit mir zu spielen. Bis dahin kann allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. Zur Zeit breche ich mir noch die Finger bei der „Barcarole“, doch von Mal zu Mal wird es besser :) . Übrigens bin ich nicht allein, DrJimb und Johannes Vogel aka. seriace (ja er lebt noch) haben anscheinend das gleiche vor ;).

Ich weiß es steht noch ein WSOP Rückblick aus, vielleicht poste ich diesen zum Start des Finaltisches im November – da dürften wieder einige Erinnerungen hoch kommen. :)

 

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