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/Okt/2007

Auf´n Zwutsch mit Roy

Von: bandit-de @ 17:00 (CEST) / 7379 / Kommentar ( 97 )

Erstmal ein großes Sorry, ich weiß es ist schon etwas Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag. Aber zum Pokern bin ich nicht viel gekommen, um nicht zu sagen gar nicht, und viel zu erzählen gab es auch nicht. Die vergangenen Wochen war halt viel zu tun bei IntelliPoker, hinzu kam eine Erkältung die mich für ein paar Tage außer Gefecht setzte. Vergangenes Wochenende war dann Roy mal wieder in der Stadt und da es auch schon eine Weile her ist, das wir einfach nur mal schnacken konnten, fragte ich ihn ob er nicht Samstag lust hätte ein wenig um die Häuser zu ziehen.

Bevor es Samstag Abend dann los ging, hatte ich noch einen alten Freund zu Besuch zum Grünkohl-Essen, während Roy sich die Zeit noch ein wenig an den Cashgame-Tischen im Esplanade vertrieb. Gegen kurz vor 23 Uhr traf ich dann bei der Spielbank ein und wir fuhren mit dem Taxi zum Kiez. Da Roys letzter Kiezbummel schon ein wenig her war, machten wir noch einen kleinen Bummel über die "Große Freiheit". Hier stellten wir fest, das das Dollhouse (ein Lapdance Schuppen) mittlerweile Sonntags Nachmittags zur Pokerrunde einlädt, leider vergaß ich es am Sonntag wieder. Poker zwischen halbnackten Schönheiten stelle ich mir irgendwie reizvoll vor ;) . Nach unserem kurzen Abstecher ging es dann rüber, eigentlich wollten wir in die Astra Bar, doch dann fiel mir ein, das ja der Ace Club mittlerweile seine Pforten geöffnet haben müsste. Ich frage also Roy er ob er Lust hat sich einmal den Club anzuschauen, und Pokersüchtig wie ich sagt er natürlich sofort "Ja, klar!". Wir gehen also in den Hinterhof beim Hans-Albers-Platz und müssen klingeln, bevor wir in den zweiten Stock gelangen können. Irgendwie tut sich ein Gefühl auf, wie man es Klischeehaft aus unzähligen Filmen kennt. Oben angekommen fällt mir dann fast die Kinnlade herunter, 4 von 5 Tischen sind vollbesetzt, der ganze Raum stylish in schwarz/rot gehalten. Besonders positiv fällt der hohe Frauenanteil auf, ca. 25% der Spieler sind Frauen und sogar sehr attraktive, weshalb ich dann später auch den Geschäftsführer augenzwinkernd frage ob es sich hierbei um Hausspielerinnen handelt ;) Roy und ich unterhalten uns bei einem Bierchen mit dem Betreiber Matthias, der uns das Konzept des Ladens erklärt. Im Gegensatz zum Fish Hooks Club und anderen Turnierveranstaltern findet hier nicht die übliche 15,-€ SNG Strategie mit Horror-Blinds statt. Nein, man kauft für 10,-€ (nur noch bis Ende November dann 15,-€) einen Stack von 2.000 Chips. An den Tischen wird dann im Prinzip Cashgame gespielt, nur das man die Chips nicht wieder in Geld eintauschen kann, dafür aber in Getränke und Sachpreise. Der Vorteil ist ganz klar, man muss nicht lange herumsitzen bis das nächste SNG anfängt falls man herausfliegt und kann sich jederzeit neue Chips ordern oder die gewonnen in Getränke umsetzen ;). Kann so ein Konzept funktionieren und spass machen? Matthias lädt uns ein, dies herauszufinden. Am ersten Tisch sind noch zwei Seats offen und so setze ich mich auf Position 2 und Roy auf die 9. Die Dealerin kenne ich von vielen Turnieren bei Shortys, so frage ich sie etwas später ob sie noch nicht genug Poker bekommen hatte bei Shortys. Es stellte sich heraus, das sie ausgebildete Dealerin schon vor Shortys war und im Casino gearbeitet hatte.

Gleich in der ersten Hand bekomme ich die ich folde, schade eigentlich denn das Board hätte mir Quads gebracht und damit ein Triple-up :( . Mein Stack schrumpft im Laufe der nächsten Stunde auf 800 Chips, dann gehe ich mit All-in und es callen 3!!! Spieler mein All-in, und Lady Luck steht mir bei, meine Zehnen sollen halten - Quad-up. Lustiger Weise sagte ich eine Hand davor zur Dealerin, "das nächste Mal bitte solche Karten wie die anderen Spieler", denn die Runde zuvor begann eine Raise und reraise-Schlacht preflop. Mit einem solidem Stack spielt es sich nun etwas entspannter und ich kann ihn sogar auf ca. 6.000 Chips ausbauen. Allerdings kein Vergleich zu Roy, der zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon bei 8.000 lag. Lustigerweise glaubte niemand Roy wenn er die Wahrheit sagte, jedesmal wurde er downgecallt. Roy träumte schon vom Helikopter-Flug (der Top-Sachpreis den man sich für 250.000 Chips eintauschen kann), doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - mehr dazu in Roys Blog! Mir fiel irgendwann auf, das die Dealer ziemlich lange an den Tischen die Karten gaben ohne Pause. Als dann nach sicherlich zwei Stunden ein Dealer-Wechsel erfolgte war ich dann doch ein wenig baff als mich der neue Dealer daran erinnerte das ich am Zug war mit den Worten "Klaus, Du bist dran". Es ist immer noch gewöhnungsbedürftig von mir unbekannten Menschen erkannt zu werden, dennoch freue ich mich natürlich darüber das viele Leser meinen Blog kennen. Als Roy ankündigt, das wir langsam rüber sollten in die Astra Bar fange ich an looser zu spielen. Mit soll ich dann die Hälfte meines Stacks abgeben, ein anderer Spieler konnte sich nicht von seinem Flushdraw lösen und als ich ihn auf dem Turn dann All-in setze, callt er mit und trifft natürlich auf dem River. Aber was solls, wir wollten ja eh los, kann ich halt nur 3.000 Chips kurz darauf zurückgeben. Unser Tisch war übrigens sehr locker und witzig, es machte Spaß zu spielen, interessant war übrigens das die Spieler doch recht lose waren und keine Ahnung von Outs & Odds hatten, aber wussten das eine Doyle Brunson Hand ist und er damit zweimal die Weltmeisterschaft gewann. Roy scherzte, "oh lauter Profis hier", woraufhin ein anderer Spieler antwortete "Nee, zuviel DSF geguckt" :) . 

Nach der Pokerrunde ging es dann rüber zu Andy in die Astra Bar, hier hatten Roy und ich bis in die frühen Morgenstunde ausgiebig Spaß, viele alte Nicht-Poker-Bekannte waren ebenfalls dort. Zum Fischmarkt konnte ich Roy dann nicht mehr überreden, da er am Sonntag bereits um 10 Uhr wieder fit sein musste. Gegen 6 Uhr morgens fiel ich dann in mein Bett.

Am Sonntag Abend war dann wieder IntelliPoker-Freerolltime, und ich muss sagen  es war ein wirklich schönes Spiel, was unter anderem wohl auch daran lag das ich es bis auf Platz 70 schaffte ;) Eigentlich dachte ich schon es wäre viel früher Schluss aber ein getroffener 2 Outer hielt mich recht früh am Leben. Ein Dankeschön an dieser Stelle auch an die vielen Railbirds die den Chat sehr unterhaltsam machten. Im Gegensatz zum Chat an Katjas Tisch, was hier abging, geht auf keine Kuhhaut. So musste ich dann leider auch den Support aktivieren der zwei Spielern einen Chatbann verpasste während ich diesen Spielern einen Bann bei IntelliPoker aussprach. Bei manch einem Spieler geht das gute Benehmen anscheinend mit der Anmeldung im Internet verloren, schön das es sich hierbei eher um Einzelfälle handelt. 85 Cent reicher wurde dann auch der Sonntagabend mit dem Fernsehprogramm beendet.

Kommende Woche geht es dann zur EPT nach Dublin, allerdings nicht zum Spielen, ich werde wieder einmal die Spieler auf Fotos bannen und euch im PokerStarsBlog auf dem Laufendem halten. Natürlich ist dann auch hier wieder mehr los, denn erfahrungsgemäß gibt es bei solchen Events immer viel zu berichten. 

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