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/Aug/2008

Auszeit und wie man Weltmeister bustet

Von: bandit-de @ 17:39 (CEST) / 6 / Kommentar ( 171 )

Zugegeben, ich wollte längst einen Rückblick posten. Doch nachdem ich aus Las Vegas zurück war brauchte ich dringend eine Auszeit und wollte so wenig wie möglich mit Poker zu tun haben. Ich war einfach ausgebrannt und brauchte meine Ruhe. Kaum zurück aus dem Urlaub hab ich den Schreibtisch auch wieder gut voll, denn IntelliPoker wird international. Also hatte ich bislang auch nicht wirklich die Zeit für den Rückblick. Am Wochenende waren dann einige Coaches in der Stadt und ich hatte Samstagabend Fotos zu schießen sowie am gemeinsamen Abendessen teilzunehmen. Auch wenn ich am liebsten faul auf der Couch liegengeblieben wäre.

So muss ich nun einen Blogeintrag dazwischen schieben und den Rückblick in mehreren Teilen auf die kommenden Tage verschieben, ich bitte hierfür um Verständnis.

Samstagabend ging es also ins Office, um die Coaches, die für einen Workshop in der Stadt waren,  abzulichten. So mache ich also Fotos von Flixx, Marten83 und ShootingStar Anton Allemann. Letzteren kannte ich ja bereits aus Las Vegas und ich freute mich ihn wiederzusehen. Es macht einfach Spaß mit Anton zu schwatzen und diese Gelegenheit nutzte ich dann auch nach dem Shooting im Block House (Steak Restaurant).

Anton soll wahrscheinlich bei IntelliPoker den High-Content als Live-Coach bedienen (ist noch nicht raus) und kennt sich hier bereits bestens aus, denn er gibt private Coachingstunden. Bereits in Vegas bot er mir an, mich zu einem „Vorzugspreis“ zu coachen. Doch so gerne ich auch wollen würde, mir fehlt einfach die Zeit hierfür. Dazu müsste ich mir eine Auszeit nehmen. Denn abends hab ich meist nicht mehr den Kopf für Pokertheorie, teilweise nicht Mal für die Praxis. Dennoch hatte Anton eine klasse Idee, man könnte das Coaching für PokerToday oder IntelliPoker aufzeichnen und als Serie ausstrahlen. Eine Idee die mir eigentlich gefallen würde. Unter dem Motto „How to turn a fish into a donk, pardon shark“ wäre dies sicherlich zugleich lehrreich und unterhaltsam. Mal schauen ob aus dem Projekt noch etwas wird...

Nach dem geselligen Dinner verabschiedete ich mich von der Gruppe und gehe rüber zu seri, der gleich am Gänsemarkt wohnt und Martin Kläser zu Besuch hatte. Eigentlich wollten wir alle zusammen noch auf die Piste gehen, doch seri schwächelte dann leider um zu grinden. Wir bleiben also einen Augenblick bei seri, spielen eine Partie Billard im Doppel (Robin kam auch noch mit) und danach machten sich Martin, Robin und ich auf den Weg Richtung Kiez. Robin soll allerdings auf dem Weg auf der Strecke bleiben, nachdem er keinen Parkplatz fand, machte er sich auf den Heimweg. Kein Problem, denn mit Martin Kläser kann man auch allein Spaß haben.  Zunächst geht es also erst einmal Richtung Astra-Bar, um meinen Kumpel Andy zu besuchen und Martin ist überwältigt wie viele Menschen sich auf dem Kiez tümmeln. Wir sitzen vor dem Laden und beobachten das Geschehen. Ich erzähle ihm, dass der Ace-Club gleich um die Ecke ist und ob er nicht Lust hat ein wenig Playmoney No Limit Hold’em zu spielen. Er findet die Idee klasse und so machen wir uns auf den Weg, nachdem Daniel (DJCupra) ebenfalls eintrudelte. Ein Weltmeister ohne Starallüren – einfach klasse! Wir gehen also rüber und ich stelle Matthias (Besitzer des Ace Clubs) Martin vor, den er zunächst nicht erkennt. Also erkläre ich ihm, dass er einen Bracelet-Gewinner in seinem Laden begrüßen kann. Matthias fragt natürlich erst einmal nach dem Bracelet, doch Martin sagt: „Das trag ich nicht mit mir herum, das ist schön Zuhause“.

Wir setzen uns an einen bereits offenen Tisch und Martin donkt wie ein Weltmeister herum. Zur Freude und zum Leidwesen der anderen Spieler. Ich selbst verbrate zwei Lagen Chips bis das neu eingerichtete Feierabend-Turnier startete. Zwischenzeitlich setzte sich Matthias zu uns an den Tisch und ich fragte ihn, ob er nicht eine Bounty auf Martin aussetzen will. Dies machte er kurzerhand und setzte 10.000 zusätzliche Chips auf den Kopf von Martin aus (der Gewinner des Turniers erhielt lediglich 7.000, ein königliches Kopfgeld also).  Dieses soll ich mir schon bald holen, denn ich sollte Martin aus dem Rennen schmeißen. Alle foldeten zu mir und ich fand im Small Blind , ich setzte 700 bei 100/200er Blinds und Martin ging All-in, das ich instant callte. Er zeigte und der Flop brachte ihm auch gleich ein , doch dieses Mal ist Lady Luck auf meiner Seite (kein Wunder, war ja kein Turnier mit 1.500$ Buy-in) ;) und so riverte ich eine weitere . Kurze Zeit später ging es an den Finaltisch, den ich auf Platz 3 „im (Spiel)geld“ verlasse (keine Ahnung wie viel es gab, wir verließen bereits kurz danach den Laden und ich weiß das ich mich auf das Personal im Laden verlassen kann und alles auf meinem Punktekonto landet).

Es geht noch einmal rüber in die Astra Bar auf ein Schlummerbierchen, dann nehmen wir uns ein Taxi Richtung Heimat. Auf dem Weg zum Taxistand ist Martin dann doch etwas verwundert über die aufdringliche Art der Damen vom horizontalen Gewerbe. Was für mich als Hamburger Jung eigentlich normal ist, stößt bei ihm auf sichtliches Erstaunen :).

Das war erst einmal der Bericht vom Wochenende, der Rückblick WSOP folgt in den kommenden Tagen in mehreren Teilen und wird mit einem Gewinnspiel enden. Also verpasst eure Gewinnchance nicht! 

P.S. Für die Besserwisser, ja mir ist bekannt Martin Kläser hat kein Championship-Event gewonnen, aber da diese "weltmeisterliche" Regel erst letztes Jahr eingeführt wurde ist es mir egal, zumal es eh nur dieses Event in der Variante gab ;).


Seri, Martin und Ich (v.r.) auf der Braceletparty in Las Vegas

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