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/Mai/2009

Ich pfeif auf den HendonMob-Eintrag

Von: bandit-de @ 11:03 (CEST) / 11 / Kommentar ( 75 )

Genau mit dieser Einstellung bin ich gestern beim Mainevent der PokerOlymp Open an den Start gegangen. Ich hatte einfach keine Lust mehr mich selbst unter Druck zu setzen. Entsprechend entspannt ging ich ins Turnier.

Klaus Ausgerüstet mit einem Buch „Weg mit der Wampe. Der Guide für eine schlanke Ernährung.“ sowie genügend MP3s auf dem iPhone sowie BonBons als Nervennahrung (lutsche ich wegen des Geschmacks und dem Zucker als Energielieferant, denn zur Zeit faste ich). Das mir aufgrund des Fastens die Konzentration fehlte bemerkte sogar Sebastian Homann (Gratz zum Sieg des 800er Events), als ich seine Raisegröße anzweifele (hatte den Big Blind nicht abgerechnet). Er meinte, „Da spielt wohl jemand nicht so häufig Poker“, recht hatte er. Wie ich ja in den letzten Beiträgen schrieb, fehlt mir derzeit die Motivation und Lust zu spielen, zumindest online und für Live fehlt mir die Zeit, bis auf „kleine“ Ausnahmen. Ein paar kleine Spielfehler sollten mich auch bis zum Ende des Tages begleiten. So schob ich meine Chips All-in vergaß aber den oder die Chips die ich auf den Karten liegen hatte. Florian Langmann scherzte, „Mensch mach doch einfach den Mund auf und sag dass Du All-in gehst“. Auf mein Spiel hatte es aber nur wenig Auswirkung. Auch wenn ich mir nach dem Turnier gleich eine Kritik für eine meiner letzten Hände von Florian einholen sollte. Er fand meinen Push mit vom Small Blind nicht gut. Thomsen raiste zuvor vom Button. Ich hatte nicht mehr viele Chips übrig und ging mit einem Push drüber, der für Thomsen lediglich einen Minraise darstellte den er natürlich callte. Florian meinte, ich hätte noch locker sieben Hände auf einen besseren Spot warten können. Ich sah allerdings nur die Turnieruhr meinen Winz-Stack und hatte keine Lust heute noch einmal mit 9.000 Chips antreten zu müssen. Auch wenn ich wahrscheinlich nicht vorne liegen werde, hatte ich zumindest die Hoffnung auf zwei Lifecards. Ich hatte Glück im Unglück, Thomsen zeigte und ich holte mir einen Flush am Turn, der dank Blanc am River auch hielt. Dennoch bin ich natürlich dankbar Kritik von einem der besten deutschen Turnierspieler zu bekommen und hab‘s mir hinter die Löffel geschrieben.

Der Rest des Turniertages war eher unspektakulär. Ich bekam wenig gute Karten. In den ersten drei Leveln waren 2x und einmal das Beste was ich bekommen sollte. Ich bekam zweimal und einmal Rockets, jeweils ohne Kundschaft :(. Aufgrund meines Rock Images konnte ich hier und da erfolgreich klauen, dies war besonders hilfreich als die Blinds langsam schmerzhaft wurden. Kurz vor der Hand mit Thomsen sollte ich die Hälfe meiner  Chips an den Spieler zu meiner Rechten verlieren. Ich hielt er eine auf dem Flop ließ die Hälfte meiner Chips zu ihm wandern. Ich hollte sie mir nach dem Double-up gegen Thomsen von ihm zurück, als ich mit einen Coinflip gegen sein BigSlick gewinnen sollte. So starte ich heute mit 38.900 Chips in den zweiten Tag.  

Auch wenn es nur noch drei Plätze bis zum Geld sind, so ist es mir nach wie vor egal ob’s klappt oder nicht. Sicherlich wäre es schön endlich mal mein Karma als ewiger Bubbleboy zu durchbrechen. Aber wenn es nicht sein soll, dann eben nicht. Ich hab jedenfalls keine Lust mich deshalb ITM zu folden und werde Asse oder andere Premiumhände mit Sicherheit nicht wegschmeißen.

In mein Buch hab ich übrigens noch keinen Blick geworfen. Nach dem ich meine Konzentrationsschwäche bemerkte, konzentrierte ich mich lieber auf das Spiel, auch der Kopfhörer blieb in der Tasche.

Apropo Buch, ich hab es mir geholt um nach der Wette (es fehlen übrigens noch 7 Kilo und ich hab noch 14 Tage Zeit) meine Ernährung umzustellen. Zunächst werde ich zwar auch nach der Wette mit einer Diät weitermachen, aber auf lange Sicht hat nur eine Umstellung der Ernährung  entsprechenden Erfolg. Wie ich ja schrieb, möchte ich bis Ende des Jahres wieder auf mein Wohlfühlgewicht von 90kg zurück. Derzeit fühle ich mich mit jedem Kilo das ich verliere wohler. Auch wenn manchmal meine Laune darunter leidet und ich ab und an starke Stimmungsschwankungen habe. Sehr zum Leid meiner Umwelt – ich bitte um Verzeihung hierfür und danke für euer Verständnis.

Morgen gibt es dann Teil zwei und vielleicht ja mit einem Happy End ;) Aber ich bleibe realistisch, auf einen Sieg rechne ich mir keine großen Chancen aus, dafür ist das Feld einfach zu stark. Langmann, Gork, Kranich und Bobby G. sind Namen vor denen ich großen Respekt habe.

Für die, die meinen Tag ein wenig mitverfolgen möchten, ich schreibe sporalisch Updates auf Facebook.

Dank an PokerOlymp für das Foto!

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