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/Jun/2006

Kurztrip nach Israel - Teil 1

Von: bandit-de @ 19:03 (CEST) / 12 / Kommentar ( 11 )



Am vergangenen Donnerstag wurde ich von einem Online Pokerraum Betreiber zu einem Gespräch nach Tel Aviv in Israel eingeladen. Hierbei ging es vorrangig um die Zusammenarbeit der Poker Academy.

Mein Flug ging um 17:50h von Hamburg nach Istanbul wo es dann eine Stunde später weiter Richtung Tel Aviv ging. Da mich meine Ex-Freundin (Flugbegleiterin) auf die scharfen Sicherheitsmaßnahmen hinwies, fuhr ich extra rechtzeitig zum Flughafen. Doch in Hamburg war hiervon nichts zu merken. Auch in Istanbul, waren die Sicherheitsüberprüfungen eher „normal“. Ich wurde nach dem Grund meiner Einreise sowie meinem Beruf gefragt, dann wurde der Ausweis einem israelischem Sicherheitsbeamten vorgelegt, mein Gepäck nochmals geröntgt und das wars auch schon. Mein letzter Türkei Urlaub ist schon ein paar Jährchen her, so nutze ich die Zeit noch um mal wieder ein türkisches Efes Bier zu trinken und meine spärlichen türkisch Kenntnisse aufzufrischen.

Flog ich von Hamburg noch in einem Oldtimer, in dem mir fast die Abdeckung der Notbeleuchtung entgegenkam. So hat Israel hier wohl andere Ansprüche als Deutschland, denn die Maschine war in einem Top Zustand. Ein kurzer Flug (1:45h) über das Mittelmeer und schon bin ich im „Heiligen Land“. Der Weg vom Gate zur Gepäckausgabe ist recht lang, und bei der Gepäckausgabe nutze ich erstmal die Möglichkeit Geld umzutauschen. Wirklich klasse das die Wechselstuben hier direkt an der Gepäckausgabe und auch mitten in der Nacht geöffnet sind, naja bei dem Wechselkurs können sie es sich auch leisten ;) Als ich meine Tasche habe geht’s zur Ausweis Kontrolle, hier gab man mir die Empfehlung schon im Vorwege das ich nicht sagen sollte, dass ich geschäftlich in Israel bin, sondern ich solle sagen ich besuche lediglich einen Freund, sonst könne ich mich auf eine lange Nacht vorbereiten. Also Grund meines Aufenthaltes? Urlaub, ich besuche einen Freund. Wo wohnt der Freund? Israel Strasse 14. Werden sie bei Ihrem Freund übernachten? Nein ich bin im Sheraton untergebracht? Tel Aviv? Ja. – Man wünscht mir noch einen schönen Aufenthalt und das wars auch schon. Also alles halb so schlimm. Auf dem Weg nach draußen, sehe ich wie Wassertropfen aus dem Dach nach unten fallen, ich denke mir na klasse, nichts mit Sonnenschein, es regnet :(. Doch ich sollte mich irren, bei dem Wasser handelt es sich um eine architektonisch geniale Brunnen Konstruktion (siehe Fotos). Ich komme aus dem Terminal raus und eine feuchtwarme Tropenluft schlägt mir entgegen. Mindestens 80% Luftfeuchtigkeit und locker an die 28-30grad warm.

Draußen schnappe ich mir ein Taxi und frage erstmal nach dem Preis, als Antwort bekomme ich, Preis nach Uhr. Ich sage ja, dies ist mir bekannt, aber wie viel ungefähr? Ich bekomme die Antwort ungefähr 110-115 Schekel, ok ich hab genug Geld gewechselt -puh ;) Wir fahren durch die Nacht und landen schließlich im Sheraton City Towers, einem oberklasse Hotel im Geschäftsviertel, man könnte auch Downtown sagen ;)

Ich checke ein und werde erstmal nach meiner Kreditkarte gefragt, ich frage warum, mein Aufenthalt wird von der Firma übernommen, die mich eingeladen hat. Der Hotelangestellte runzelt die Stirn und sagt: “nein nein hier steht ausdrücklich, dass sie die Kosten übernehmen.“ Na klasse eine Kreditkarte besitze ich nicht und genügend Bargeld für die Übernachtungen habe ich auch nicht dabei (200$ aufwärts für den kleinsten Raum). Mich umschleicht langsam Unruhe, die Nacht auf einer Parkbank verbringen zu müssen. Doch in Hotels wie dem Sheraton, wird Service großgeschrieben. Der Angestellte ruft mitten in der Nacht seinen Boss an und fragt was er tun solle, dieser gibt ihm das OK mir ein Zimmer zu geben unter der Bedingung – no Extras! Ich sage, kein Problem, Hauptsache ich hab einen Platz zum Schlafen und Duschen. Ich bekomme meine Zimmerkarte, bitte darum mich um 9 Uhr zu wecken und fahre in den 15ten Stock, whow die Besenkammer ist fast größer als meine 2 Zimmer Wohnung ;) Wirklich beeindruckend! Ich versuche zu schlafen, doch ich kriege wenn überhaupt 2 Stunden schlaf. Dann klingelt auch schon das Telefon und ich werde freundlich geweckt, merkwürdig, die Uhr auf dem TV zeigt 8 Uhr an, welche Zeit stimmt nun, sind es 1 oder 2 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland? Naja egal ab unter die Dusche, ich will schließlich nicht zu spät zum Meeting kommen. Nachdem ich aus dem Bad komme, denke ich ach ruf doch einfach die Rezeption an und frag nach der Uhrzeit, mir wird mitgeteilt das es 8:18am ist, na klasse ne Stunde zu früh geweckt, wo ich ohnehin kaum schlafen konnte ;) Also gehe ich meine Unterlagen noch mal durch, und überlege mir dann mich langsam schon mal auf dem Weg zum Meeting zu machen, denn der Standort soll sich in der Nähe des Hotels befinden.

Vorher noch mal zur Rezeption und die Bezahlung klären lassen, ein Anruf und alles ist in Ordnung.

Knapp eine Stunde zu früh komme ich dann bei meinen Gastgebern an, ich überlege noch mir ein Café in der Nähe zu suchen, bei den Temperaturen entscheide ich mich allerdings lieber dazu, diesen in den klimatisierten Räumen meines Gastgebers zu genießen. Mein deutscher Kontakt begrüßt mich ein wenig erstaunt, ich sage: “sorry das Hotel hat mich zu früh geweckt, und ich dachte mir komm besser zu früh als zu spät, ist aber kein Problem wenns noch nicht passt, wenn Ihr einen Kaffee oder ein Wasser für mich habt, warte ich gerne“. Ich setze mich also in den Aufenthaltsraum fürs Personal, und trinke einen Becher gekühltes Wasser, nach dem anderen. Nicht weil ich solange warten musste, nein die Hitze machte mir wirklich zu schaffen, auch wenns nur 15-20min Fußmarsch waren. Kurze Zeit später beginnt dann auch schon das erste Meeting. Meine bedenken bezüglich meiner Englischkenntnisse waren unnötig, bis auf wirklich wenige Ausnahmen konnte ich mich sehr gut auf Englisch verständigen und wenn ich mal ein Wort atok nicht wusste half mir mein deutscher Kontakt weiter. Nach etwas mehr als 2h machen wir dann erstmal eine Mittagspause und der deutsche Affiliate Beauftragte sowie mein Deutscher Kontakt, laden mich zu einem typisch Israelischen Essen ein mit Kebab, KusKus Co. Was sehr gut schmeckte. Danach schlagen wir noch die Zeit ein wenig in einem Café tot, denn wir müssen noch auf einen Kontakt warten der aus New York eingeflogen wird. Im Café ist ein WLan Hotspot, eine gute Gelegenheit ein paar Grüße aus Israel an meine Messenger Buddies zu schicken, einer antwortet auch sofort: „fahr nicht mit dem Bus und geh in kein Café“, mein deutscher Kontakt und ich müssen sehr über diese Antwort schmunzeln, ich antworte nur kurz: „was meinst du wo ich sitze um dir diese Message zu schicken – weichei“ ;)

Zweiter Teil folgt in Kürze!
Hier gehts zu den Fotos

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