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/Jun/2006

Kurztrip nach Israel - Teil 2

Von: bandit-de @ 02:28 (CEST) / 4 / Kommentar ( 13 )

Nach der Mittagspause ging es dann zurück in die Büroräume des Pokerraum Anbieters. Der zweite Teil des Meetings schloss nahtlos an den ersten Teil an und ich habe den Eindruck, dass die Gespräche sehr gut für die Poker Academy verliefen. Wenn alles klappt, können wir uns auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem Anbieter freuen und den Usern der Poker Academy einen enormen Mehrwert bieten.

Nach dem Meeting, so gegen 16h schlendere ich zurück ins Hotel und mache noch einige Fotos. Die Kontroversen in dieser Stadt sind einfach beeindruckend, da steht ein fast schon abrissverdächtiges Haus, neben hochmodernen Wolkenkratzern. Auch die Architektur ist bewundernswert. Im Hotel angekommen, macht sich doch der fehlende Schlaf bemerkbar, ich denke mir 1-2 Stündchen Schlaf können nicht stören und ich habe dann noch genug Zeit an den Strand zu gehen. Doch die Informationen und Eindrücke vom Meeting, lassen mich nicht zum schlafen kommen. In meinem Kopf rotieren die Gedanken. Als der Wecker klingelt habe ich kaum ein Auge zugemacht und ich überlege ob ich nicht durchschlafen sollte. Nee Nee auf keinen Fall, wann hat man schon die Gelegenheit sich Tel Aviv anzuschauen, also ab unter die Dusche, umziehen und los geht’s. Ich frage den Portier in welche Richtung es zum Strand geht, er schaut mich verwundert an und fragt ob ich wüsste wie weit der entfernt ist, ich sag, ja so ungefähr 20min Fussmarsch, er meint eher 30min und ob ich nicht lieber ein Taxi nehmen wolle. Ich lehne dankend ab, denn sonst könne ich ja nichts von der Stadt sehen. Also mache ich mich auf den Weg. Es ist schon faszinierend, es ist das erste Land in dem ich bis auf die Straßenschilder wirklich nichts lesen kann, alle Auschilderungen in Läden und Kneipen sind auf Hebräisch und somit für mich unlesbar. Ich laufe durch Wohngebiete und einen kleinen Park mir fällt auf, dass es unheimlich viele schöne Menschen in Tel Aviv gibt, wäre ich ein gläubiger Mensch würde ich sagen, man sieht das Gott Israels Kinder liebt, selbst die Hässlichen sind hier schön^^. Nach ca. 30min erreiche ich den Strand, ein wundervolles Panaroma bietet sich mir, und so mache ich erstmal weiter Fotos um dann unten an der Strandpromenade lang zu schlendern. Um so näher ich dem Wasser komme, fällt mir auf einmal ein das ich Dämel doch tatsächlich meine Badehose und mein Strandlaken im Hotel vergessen habe *PONK*, ich könnte mir in den A….. beißen, liebe ich es doch im Meer zu baden. Als ich an einer Brandungsmauer ankomme, überlege ich noch ob ich in meinen Boxershorts ins Wasser gehen sollte, pfeif aufs Handtuch, aber zurück wollte ich eigentlich ein Taxi nehmen, und das könnte ein Problem werden. Naja im Mittelmeer habe ich eh schon gebadet, also sammel ich ein paar Muscheln für meine Nichten und Neffen und überlege als die Sonne langsam untergeht, ob ich zurück ins Hotel fahre oder noch ein Bier in einer am Strand gelegenen Chill Out Bar geniesse. Ich entscheide mich für den Schlummertrunk in der Bar. Die Kellnerin kommt vorbei und ich frage sie, ob sie mir ein Bier empfehlen könne, sie faselt etwas von „Stephans No.1“ und ich denke mir nichts böses bei dem Namen und bestelle eines, sie versichert mir, das dieses Bier wirklich ausgesprochen gut schmeckt. Ein paar Minuten später bringt sie mir freudestrahlend ein Bier im Carlsberg Glas mit wenig Bierkrone, ich nehme einen Schluck und denke mir Momentmahl das ist doch ein Weizenbier. Kurze Zeit später kommt die Kellnerin wieder und fragt ob mir das Bier schmecken würde, ich sage ja, aber könnte es sein, dass es sich hierbei um ein Deutsches Bier handelt. Sie strahlt und sagt: „Yes it is“, ich sage:“Funny, because I am from Germany and I dont want to drink a German beer, when I am on vacation in Israel“ ;) Woraufhin sie herzhaft lachen muss. Ich frage sie ob es nicht ein Israelisches Bier gibt, das sie mir bringen könnte, sie sagt, nein denn das mögen die Leute hier nicht, ok in meiner zweiten Runde entscheide ich mich dann für ein Carlsberg ;) Ich schaue mir den wohl schnellsten Sonnenuntergang an, den ich jemals erleben durfte. Es sah aus als wenn die Sonne auf dem Meer aufschlägt und dann langsam im Meer versinkt. Am Nachbartisch sind ein paar Jungs aus North Carolina die mich noch bitten ein paar Fotos von Ihnen mit deren Cams zu machen, und als ich mein Carlsberg ausgetrunken habe, mache ich mich auf die Suche nach einem Taxi. Ich werde schnell fündig und bin erstaunt darüber das mir der Fahrer einen Festpreis anbietet. Nachdem ich mich vor meinem Trip über Israel schlau gemacht hatte, fahren Taxifahrer in Israel nur strikt nach Taxameter, doch dies scheint wohl nicht mehr der Fall zu sein. Denn am nächsten Morgen, fahre ich ebenfalls mit Festpreis zum Airport und das wesentlich günstiger als nach Uhr.

Am nächsten Morgen werde ich diesmal zur korrekten Uhrzeit vom Roomservice geweckt und ich mache mich rechtzeitig auf den Weg zum Airport. Bevor wir den Airport erreichen kommen wir an einer Mautstation an, zumindest dachte ich es wäre eine, aber nein dies sollte die erste Sicherheitskontrolle vom Flughafen sein. Eine Beamtin öffnet die Taxi Tür und begrüsst mich freundlich mit „Shalom“, woraufhin ich freundlich ebenfalls mit „Shalom“ antworte, ups das war ein Fehler denn sofort brabelt sie auf Hebräisch weiter, ich sage „English please“, sie fragt mich ob ich irgendwelche Waffen dabei hätte, etwas schmunzelnd antworte ich mit Nein, danach möchte sie meinen Pass sehen, der ist aber dummerweise in meinem Handgepäck und ich sage ihr, das dieser im Kofferraum ist. Das Taxi wird an die Seite gewunken und ich muss aussteigen, um mich herum sind 3 junge Israelische Beamten mit MPs, allerdings nicht im Anschlag (Puh), ich begrüsse die Beamten freundlich mit Good Morning und hole den Pass aus meiner Reisetasche heraus. Ich werde noch gefragt weshalb ich in Israel war, wo ich hinfliege und das wars. Vor dem Terminal angekommen, hole ich meine Taschen aus dem Taxi und bevor ich den Terminal betreten kann, fragt mich der nächste Sicherheitsbeamte, wo ich denn hinfliege, ich antworte Hamburg/Germany und das wars auch schon. In der Terminal Halle erblicke ich die Check In Schalter von Türkisch Airways, doch bevor ich da hinkomme, muss ich mich erstmal in die richtige Reihe für die Sicherheitskontrolle begeben, hier werde ich von einer jungen Beamtin auf Hebräisch begrüßt und sie legt auch gleich los, ich erstmal „Stop, english please“, ok kein Problem und die fragen beginnen.

Sind sie Herr Sowieso? ja
Ist dies ihr Gepäck?,ja
Haben sie es selbst gepackt? ja
Haben sie es seitdem unbeaufsichtigt gelassen? nein
Haben sie es im Lagerraum des Hotels verwahren lassen? nein
Haben sie es selbst ins Taxi gepackt? ja
Haben sie es auch selbst wieder aus dem Taxi geholt? Ja
Haben sie es seitdem unbeaufsichtigt gelassen? Nein
Weshalb waren sie in Israel? Ich habe einen Freund besucht
Wie heißt Ihr Freund? Frau Sowieso
Wo wohnt ihr Freund?, Israel Strasse 14
Haben sie bei ihrem Freund gewohnt? Nein
Wo haben sie gewohnt? Sheraton City Towers Tel Aviv
Haben sie ihrem Freund Geschenke mitgebracht oder welche erhalten? Nein
Haben sie irgendwelche Waffen dabei? Nein
Pistolen? Nein
Gewehre? Nein
Handgranaten? Nein (mittlerweile kann ich mir das Schmunzeln schon kaum noch verkneifen)
Sprengstoff? Nein (bin ich hier im Auswahl Menü von Counter Strike? ;))
Wohin fliegen sie? Hamburg/Germany
Ok have a nice flight

Jetzt wird mein Gepäck erstmal geröntgt, das Notebook separat und mit einem Tuch abgestrichen das danach in ein Analyse Gerät gelegt wird (ich vermute Sprengstoff), mein Gepäck bekommt Barcodes aufgeklebt und das war s erstmal. Ich checke ein und gehe in die nächste Halle, mein Magen knurrt und ich entdecke Mc Donalds – KOSCHER ^^. Ich denke mir, naja das Frühstück kennst Du und der Kaffee ist auch ok, als ich am Schalter stehe, denke ich nicht bei McD zu stehen, die Menütafel ist komplett in Grün gehalten und das einzige was ich neben dem Frühstück mit Ach und Krach erkennen kann ist der Big Mac, doch dafür ist es noch zu früh. Also entscheide ich mich für ein Frühstück mit Rührei, Bagel UND Potatowedges^^, dazu gibt es einen Kaffee, den ich mir nebenan am McCoffee Schalter holen darf. Der Angestellte fragt mich was ich möchte ich sag:“Coffee with Milk, Café Latte“, ein Fragezeichen macht sich auf der Stirn des Angestellten breit, er fragt:“American Coffee“?, ich sag, ok meinetwegen. Er sagt:“American Coffee Black“, ich sage nein bitte mit Milch, er ok. Ich frage was ist denn ein Kaffee mit Milch, French Coffee? Er sagt:“No, Cappuchino“ LOL.

Während ich mein Frühstück geniesse, fällt mir auf das sämtliche Läden geschlossen sind, Freitag und Samstag entsprechen Samstag und Sonntag in Deutschland, bei einem der Läden handelt es sich um einen Elektrogroßwaren Laden, schmunzelnd denke ich nach wie man gefragt wird, „haben sie Handgepäck?“ – Ja einen Kühlschrank :)

Nach meinem Frühstück mache ich mich dann auf den Weg zum Gate, und muss durch eine weitere Sicherheitskontrolle, diesmal wird erneut mein Gepäck geröntgt und komplett mit dem Tuch abgestrichen, sowie meine Schuhe. Das soll dann auch die letzte Sicherheitskontrolle gewesen sein. Ich schlendere noch ein wenig durch die Duty Free Stores, und sehe Kruzifixe mit 3 Gläsern im Set in denen sich Oliven Öl, Wasser des Jordans und heilige Erde aus Bethlehem befindet, netter Schnick Schnack halt, allerdings verzichte ich auf ein Mitbringsel, das eh nur verstaubt.

Auf dem Rückflug lerne ich noch zwei Argentinier kennen, die auf dem Weg zur Fussball WM sind und wir unterhalten uns Nett über Hamburg und ich gebe ihnen einige Tipps für das Nachtleben und die deutsche Küche.

Es war unheimlich schön einmal das Land in dem Milch und Honig fließen sehen zu können, denn auf meine Top10 Urlaubsliste hätte es nie einen Platz bekommen, doch nachdem ich einen Eindruck von dem Land bekommen habe, kann ich verstehen warum Schauspielerin Iris Berben es zu ihrer Wahlheimat wählte. Auch wenn die Sicherheitskontrollen ein wenig nervten, so war ich mir noch nie so sicher bei einem Flug nicht durch eine Bombe umzukommen ;)

Fotos siehe Teil 1

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