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/Jun/2007

Meet the Pros

Von: bandit-de @ 20:57 (CEST) / 2 / Kommentar ( 8 )

Heute war der Erste Tag der WSOP, die mit einem neuen Event startete. Mixed Hold’em war in Event Nummer 1 angesagt und diese Herausforderung ließen sich die Pros nicht nehmen. Die Promidichte war dementsprechend. Doch beginnen wir von Anfang an.

Gegen 10 Uhr morgens fahre ich mit dem Taxi ins Rio Hotel, da die Presse Akkreditierung erst um 11 Uhr öffnet und ich ohne Media Badget keine Lust habe mein Equipment durch die Gegend zu schleppen.  Als ich im Rio ankomme überkommt mich ein Gefühl, als wäre ich erst Gestern hier gewesen. Alles ist vertraut, es gibt die gewohnte Schlange beim Cashier für die Turniere, Promotion Stände in den Gängen, den WSOP Merchandising Store und natürlich den Media Room (nur die Lounges der Online Räume fehlen), der dieses Jahr etwas weiter nach vorne verlegt wurde. Dies hat zwei Vorteile, erstens sind die wichtigen Bereiche schneller erreichbar, zweitens ist der Raum wesentlich größer und auch heller gestaltet, was die Arbeit angenehm macht. Die Schlange für das begehrte Media Badget ist auch nicht all zu lang, so ist das warten recht angenehm, zumal im Bereich vor dem Mediaroom Bistrotische mit Barhockern aufgebaut sind, und man dank WLan bereits online gehen kann, was die Wartezeit verkürzt. So konnte ich erst mal mein Blog Update posten. Und hatte genügend Zeit mein neues Handy für seine eigentliche Aufgabe einzurichten. Nicht ohne Grund hatte ich mein Handy gewechselt, Hauptaugenmerk war die Voice-over-IP-Funktion, die das N80 unterstützt. So kann ich nicht nur for free telefonieren wen ich ein WLan zur Verfügung habe, sondern bin auch unter meiner Hamburger Privat Telefonnummer für Freunde und Bekannte zum Ortstarif erreichbar. Meine Telefonnummer, lies ich hierfür zuvor an einen Internet Provider portieren. Dies klappte auch reibungslos, auch wenn ich Bedenken wegen des Umschalttermins hatte, denn genau an meinem Abflugtag wurde erst umgeschaltet. Das WLan im Rio ist dieses Jahr großflächig ausgelegt, was bedeutet, dass ich im gesamten Turnier- und Mediabereich uneingeschränkt Empfang habe, die Sprachqualität ist hierbei kaum von normalen Telefonaten zu unterscheiden (was man auch im IntelliPoker Podcast im Vergleich zu Katja Thater eindrucksvoll hören kann ;)). Dies wird meine Telefonkosten von und nach Deutschland in den kommenden Wochen auf 0Cent reduzieren – Technik die begeistert J

Aber genug geschwärmt, in der Warteschlange treffe ich dann einige bekannte Gesichter vom Vorjahr, so ist Pauly (Hat wohl den bekanntesten Pokerblog überhaupt – The Tao of Poker) wieder mit am Start, sowie Craig Cunningham der wieder für den .com PokerStarsBlog schreiben wird. Auch Nolan Dalla begegnet mir, und für Nolan hab ich sogar etwas dabei. Nolan ist der Media Director der WSOP. Wir lernten uns vergangenes Jahr kennen, als er sich über mein Outfit (in Flip-Flops) lustig machte, Doch weder wusste ich zu diesem Zeitpunkt das er der Media Director, noch das er Autor des Erfolgbuches One of a Kind: The Rise and Fall of Stuey ', the Kid', Ungar, the World's Greatest Poker Player ist.  Letzteres erfuhr ich erst, als ich wieder zurück in Deutschland war. Vielleicht ein Grund, weshalb ich ihm gegenüber total unbefangen war, wodurch eine Art Freundschaft während der WSOP vergangenes Jahr entstand. Hätte man mich nach Nolan Dalla gefragt so wäre meine Antwort nicht Media Director oder Autor gewesen, sondern ein Freund.


B@nd!t und Nolan Dalla

Leider schlief der Kontakt ein, denn die Email die er mir gab, funktionierte leider zunächst nicht, und meine Google Detektiv Suche ergab nur, das er eben Autor des genannten Buches ist. Erst kurz vor meiner Abreise, versuchte ich nochmal die Email und siehe da es klappte. Wir unterhielten uns natürlich über die Flip-Flops die ich unbedingt wieder tragen sollte, sowie den „Old Mans Hat“ den ich trug, er meinte „this is your trademark“, tatsächlich soll dieser, oder ein ähnlicher Hut eines Tages mein Erkennungszeichen werden, wie der Cowboyhut von Chris Jesus Fergurson oder Doyle Brunson, der Kauptzenpulli bei Phil Laak, oder der Schal von Poker Amigo George Danzer. Passt so ein Gangster Hut doch hervorragend zu meinem Nickname ;) Außerdem unterhielten wir uns über Bier, und er wollte wissen welches mein Lieblingsbier ist. Für die Antwort muss ich nicht lange überlegen, es ist das Duckstein Bier, welches schon in Deutschland schwer zu bekommen ist, und in den USA wohl überhaupt nicht, also packte ich ihm zwei Flaschen des Gerstensaftes ein, worüber er sich riesig freute. Für mich ist dies das schönste Dankeschön das man mir für ein Geschenk machen kann, wenn ich die Freude im Gesicht des Beschenkten sehen kann, dann ist dies für mich das schönste Geschenk  Hierzu gibt es auch eine schöne Story mit Katja Thater, der ich einen Cardprotector schenkte, doch die wird erst erzählt wenn sie ihn erfolgreich am Finaltable eingesetzt hat ;)

Gut genug geschwafelt, zurück zur WSOP. Ich erwähnte ja bereits, dass die Promidichte unglaublich war beim ersten Event. Scherzhaft meinte ich zu Roy, wenn ich das gewusst hätte, wäre ich vergangenes Jahr zum ersten und nicht zum Mainevent nach Vegas geflogen.  Nur das es dieses Event in der Form halt letztes Jahr noch nicht gab. Ich gehe dreimal durch die Reihen und jedesmal entdecke ich einen neuen Poker Pro. Johnny Chan z.B. fiel mir erst bei der dritten Runde auf, obwohl er mit Daniel Negreanu (den ich bereist in der ersten Runde entdeckte) an einem Tisch saß. Vielleicht lag es auch an seinem diesmal recht unscheinbaren Modestil. Wie sagte doch einmal jemand in einem Forum, Johnny Chans Modeberater muss ein schwuler chinesischer Hinterhof-Schneider aus der tiefsten New Yorker Bronx sein. Tatsächlich bekommt man teilweise Augenkrebs wenn man sein Outfit sieht, dieses Jahr hingegen war eventuell noch das Cappy ein Hinweis auf diesen Schneider ;) Die Promis waren wirklich so zahlreich vertreten, dass man keine zwei Meter gehen konnte ohne einen über den Haufen zu laufen. Müsste ich Promis aufzählen, würde ich es eher in umgekehrter Form machen, nämlich Promis die ich nicht gesehen habe, z.B. The Unabomber und Jennifer Tilly, Antonio Estefandiari, Dan Harrington oder Mike Sexton sah ich nicht.

Zum Thema Pros gab es dann auch eine lustige Anekdote, Greg Raymer sieht meinen IntelliPoker-Sticker auf der Brust als ich ihn während des Spiels fotografiere und sagt „Ah, IntelliPoker“, so komme ich mit ihm ins Gespräch obwohl ich Pros während des Spiels grundsätzlich nicht anspreche. Greg war vor kurzem für Videoaufnahmen in Graz mit Katja und Roy (Roysflush), also richte ich ihm die Grüße von Roy aus und wir haben einen kleinen Smalltalk. Berührungsängste hatte ich zwar noch nie mit den Pros, aber dies ist dann doch eine andere Art des Kennenlernens auf persönlicherer Ebene an die man sich gerne erinnert. Auch die Begegnung am Tisch von Doyle Brunson, Andy Black und Lane Flack (siehe Foto) soll mir in Erinnerung bleiben. Ich stehe also an dem Tisch und warte darauf die 3 in einer perfekten Situation zu erwischen, als Lane auf einmal sagt:“ Hey you are a so big guy, with a so small camera, that dosn't fit“, ich antworte „Hey Lane, you know, size dosnt matter“ und habe die Lacher auf meiner Seite :)


Featured Table? Nein ein ganz normaler Turnier Tisch beim ersten Event

Leider kamen mir außer Katja und Jan keine weiteren Deutschen Spieler unter die Linse, obwohl zumindest Hassan und Tarzan da sein sollten, habe ich sie nicht gefunden L. Dafür meldete sich ein Leser des PokerStarsBlog bei mir, den ich hoffentlich heute treffen werde. Obwohl wir beide im Excalibur untergebracht sind, hat ein Treffen bisher nicht geklappt, da ich eben von morgens bis Abends im Rio war um Fotos zu schießen und die IntelliPoker-Redaktion auf dem Laufenden zu halten.  Zwischendurch schaffe ich dann noch meine Spielerregistrierung, aber die Anmeldung für das Event #6 verschiebe ich zunächst, denn eine 300-400m Schlange muss ich nach der Tortur vom Vortag nicht schon wieder haben ;)

Nachdem dann Jan aus dem Turnier geflogen war, schreibe ich noch schnell das Update für den PokerStarsBlog um dann  gegen 21 Uhr erschöpft im Excalibur ins Bett zu fallen. Doch meine innere Uhr ist noch auf Deutschlandzeit gestellt, so wache ich gegen 2:30 Uhr wieder auf und nutze die Zeit dieses Update zu schreiben. Ich werde nun noch versuchen ein wenig Schlaf zu bekommen, denn der Wecker klingelt heute wieder früh.

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