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/Nov/2007

Rückblick EPT Dublin

Von: bandit-de @ 12:29 (CET) / 32 / Kommentar ( 94 )


Mittendrin, statt nur dabei.

Von meiner Zeit in Las Vegas bin ich einigen Stress gewohnt, vergleichsweise war die EPT Dublin dagegen entspannt. Natürlich war viel zu tun, und teilweise konnte ich auch nicht mehr ins Forum schauen, aber im Vergleich zu Las Vegas gab es nur einen kaum merkbaren Zeitunterschied. Dies machte mir die Arbeit leicht, nicht wegen eines Jetlags, sondern aufgrund der Tatsache, das ich nicht früh aufstehen, oder bis Spät in die Nacht warten musste, um die Artikel einzustellen. Naja, wirkliches Ausschlafen war aber trotzdem nicht möglich, zum einen weil es Frühstück "nur" bis 10 Uhr gab aber viel schlimmer war die Tatsache, das im Hotel das Internet ausgefallen war (Begründung der Hotelleitung des 4 Sterne Hotels: Wir hatten noch nie 150 Gäste die Internet wollten). So musste ich halt früher zum Royal Dublin Society, denn im Presseraum funktionierte wenigstens das Internet. Dennoch hätte ich mich manchmal lieber noch einmal umgedreht, vor allem als wir am Abend zuvor noch in einem Pub um die Ecke waren und das einen Tag vorm Finaltisch. Mit dabei Michael Durrer (der am folgenden Tag am Finaltisch spielen durfte), Christian Taepper, Adrian Koy mit Freundin, sowie Karsten und Gattin Kerstin Vogt. Wir hatten eine Menge Spaß und sehr gute Gespräche im Pub, auch wenn dies aufgrund des Lärmpegels fast nicht möglich war. Da freute man sich über jede Zigarette, denn dafür musste man vor die Tür gehen, entsprechend ungewohnt war das Bild vor dem Pub. Viele Leute stehen vor dem Pub und so ein Bild kennt man aus Deutschland bisher eigentlich nur, wenn der Laden drinnen voll ist und die Leute nicht reinkönnen. Doch gewöhnen wir uns schon mal an dieses Bild, denn in Deutschland ist es ja ab Januar genauso.


Rauchverbot im Pub sorgt für Menschenmassen vor dem Laden


Ein findiger Geschäftsmann mit Hot Dog Stand vor dem Pub

Richtig platt war ich dann, als auf einmal vier der Dealerinnen im Laden auftauchten und Michael Durrer begrüssten, schelmisch meinte ich, "Nicht nur den Finaltisch machen, sondern nebenbei die Dealerinnen klar machen?". Doch Michael wiegelte lachend ab, "Nee, die kenne ich schon länger, von anderen Turnieren".  Gegen 1 Uhr wollen die Damen dann noch das Tanzbein schwingen gehen, doch die Mehrheit der Meute entschließt sich lieber noch auf einen Schlummertrunk an der Hotelbar. Welches kurz darauf auf mein Zimmer verlegt wurde, da ich ein Raucherzimmer hatte. Hier unterhielten wir uns noch bis ca. 3 Uhr Nachts und die Gespräche mit Adrian Koy waren richtig gut und Karsten Vogt, der sich mit $8,80 über PokerStars für die EPT Dublin qualifizierte fing jetzt an richtig Feuer zu fangen.

Am folgenden Tag sollte dann der Finaltisch beginnen, was für mich noch einmal richtig Stress bedeutet. Denn man muss viele Dinge gleichzeitig machen, mit Spielern sprechen, Updates im PSBlog posten, Fotos schießen, auslesen und verwerten etc.. Als ich dann endlich fertig war, kam Christian Taepper noch im Presseraum vorbei und fragte ob wir noch eine Kleinigkeit essen wollen (der aufmerksame Leser wird nun spätestens feststellen, das ich mit der Diät noch nicht begonnen habe), ich sage zu und wir finden dann auch einen kleinen Laden. Die Gespräche mit Christian drehen sich natürlich auch vorwiegend um Poker und es ist schön wenn  man mit Gleichgesinnten spricht. Dies wurde dann ebenfalls noch auf dem Hotelzimmer fortgeführt - ja die Raucher ;)

Da der Rückflug am 4.11. doppelt so teuer gewesen wäre, als wenn ich einen Tag später fliege, hängte ich einen zusätzlichen Tag Dublin hinten ran. Diesen nutzte ich dank Internet-Ausfall dazu um zu relaxen und zu entspannen. Ich bin ein wenig durch Dublin spaziert, hab mir den Herbert Park angeschaut und einen heißes Bad im Hotel genossen (habe zu Hause nur eine Dusche und vermisse eine Badewanne!). Im Bad denke ich an die vergangenen Tage zurück und muss sagen das es wirklich tolle Tage waren. Vor allem Sebastian Ruthenberg beim Spiel zuzuschauen und mit ihm auch Hände sofort diskutieren zu können war richtig klasse, schade das er es nicht bis zum Finaltisch schaffte.


Eingang zum nahe gelegenen Herbert Park

Achja zum Spielen kam ich dann tatsächlich auch einmal, Mad (Madeline) von PokerStars organisierte kurzfristig ein Crapshot-Medien-Turnier für die anwesenden Journalisten. Allerdings konnte ich hier nicht viel reißen, aufgrund horrender Blinds gehe ich bei der letzten Hand mit All-in und werde vom Big Blind mit gecallt. Das Board beschert ihm einen 4-Card-flush mit der und ich bin raus. Obwohl die Cashgames recht günstig anfingen NL 500 mit min. Buy-in 100€, fand ich nicht die Zeit mich an die Tische zu setzen. Lustig war hierbei übrigens, das mit billigen Plastik Chips ausm Discounter für die untersten Werte gespielt wurde. Diese waren teilweise so abgegrabbelt, das der Rand an ein Sägeblatt erinnerte. Erst ab Werten von 5€ wurden bedruckte Chips verwendet, aber auch hier nur teilweise (siehe rot/gelb). Ich nehme mal an, das Casino denkt sich, das sich für die paar Euro niemand die Mühe machen würde, Chips an den Tisch zu schmuggeln.


Cashgame mit Pokerchips aus dem Discounter - btw. die Hände gehören Barny Boatman

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