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/Okt/2008

Rückblick: WSOP 2008 Las Vegas (Teil 2)

Von: bandit-de @ 16:37 (CEST) / 1 / Kommentar ( 65 )


Club Rain platzte aus allen Nähten

Gleich vorweg: Leider kann ich Euch keine Fotos (die ich in diesem Post verwende stammen aus dem PokerStars Blog) von der PokerStars-Players-Party liefern. Das Fotografieren war untersagt, aus diesem Grund ließ ich gleich das ganze Equipment im Haus. Bevor es losgehen sollte war allerdings noch ein kleiner Empfang der Pros für die Presse in einer separaten Lounge des Palms Hotel & Casino.  Hier waren die Pros zum Anfassen, man saß zusammen und quatschte ein wenig. Sicherlich für einen PokerStars-Blogger nicht der Oberhammer, aber für Roy Decker vom RoyalFlush-Magazin sowie Detlev Erhardt samt Gattin Ingrid von Animazing wars schon spannend. Interessanterweise war in der Lounge das Fotografieren noch erlaubt und ich habe mich geärgert, dass ich die Kamera nicht mitgenommen hatte – sehr ärgerlich. Doch es hatte auch seine guten Seiten, so hatte ich auch mal die Möglichkeit, mit den Pros in Ruhe zu schwatzen und nicht nur nach Chipcount und Hände zu fragen. Zunächst saß ich ein wenig mit Humberto Brenes zusammen, der mir ein paar Tage zuvor einen seiner Haie geschenkt hatte (natürlich mit Autogramm drauf). Humberto war der erste Pro, der mir 2006 super positiv aufgefallen war. Er war der einzige der mich sofort mit Handschlag damals begrüßte, obwohl ich für ihn zu dem Zeitpunkt noch wildfremd war. Seitdem gehört er zu meinen liebsten Pros im Pokerzirkus. Allerdings habe ich ihm auch gesagt, dass ich seine Art sehr mag, ich allerdings hoffe, niemals mit ihm an einen Pokertisch zu sitzen.


Klassisches Fanboy-Foto mit mir und Humberto :)

Etwas später gesellt sich Chris Moneymaker zu mir. Chris traf ich zum ersten Mal ein Jahr zuvor bei der WSOP und ich hatte absolute Schwierigkeiten sein Genuschel zu verstehen, ein wirklich harter Tennessee-Dialekt. Doch dieses Mal hatte ich keine Probleme ihn zu verstehen, wir schwatzten ein wenig und ich bekam endlich die Möglichkeit, ihm eine Frage zu stellen, die mir schon seit langem auf dem Herzen lag. „Ist Dir eigentlich bewusst, das Du Geschichte geschrieben hast? Ich meine nicht nur Pokergeschichte, ich meine Du hast die Welt des Pokern verändert und einen Boom ausgelöst“, lautete meine Frage. Er schaute mich an und sagt, „Ja, irgendwie ist es mir schon bewusst, aber ich versuche nicht daran zu denken, so eine schwere Last auf Schultern kann einen fertig machen“.  Eine interessante Antwort die ich so nicht erwartet hätte. Wir schwatzen ein wenig über seine Familie und ich frage ihn, ob er seine coole Oakley-Sonnenbrille noch besitzt. Er sagt „Nein, die ist mir irgendwann abhanden gekommen, wirklich schade. ich mochte die Brille gern“. Vielleicht finden wir sie ja eines Tages bei eBay wieder ;) .

Danach gab es dann noch eine kleine Ansprache und die Gäste wurden aufgefordert, in den Club Rain zur Party zu gehen. Es geht an einem roten Teppich vorbei, wie man ihn aus den Klatsch & Tratsch-Programmen wie Exklusiv oder der Bunten kennt, auch hier hätte ich fotografieren dürfen – GRRRRRR. Ich laufe natürlich nicht über den Roten Teppich sondern gehe an der Seite vorbei und warte auf Katja & Jan die sich erst einmal für die Dusche im Blitzlichtgewitter anstellen dürfen. In der Zwischenzeit gehen diverse amerikanische Schauspieler an mir vorbei. Unter anderem ein Kinderstar Corey Feldman, über den ich in den Achtzigern herzhaft im Film Goonies lachen musste (die Szene wo „Mouth“  Mrs. Walsh als Übersetzer für die mexikanische Aushilfe dient). Interessanterweise sah er bis auf ein paar Fältchen immer noch aus wie damals^^.

Dann war es endlich soweit und Dita von Teese lief über den Roten Teppich, mein erster Eindruck: Wow, ist die klein, selbst Daniel Negranu war noch größer trotz ihrer hochhackigen Schuhe (Daniel ist zwar nicht kleinwüchsig, aber auch nicht grade groß gewachsen ;) ). Als alter Fan von Pin-ups der 50er wollte ich die Show von Dita natürlich unbedingt sehen und war erfreut, die Möglichkeit in Las Vegas zu haben. Mittlerweile tourt sie ja durch die ganze Welt mit ihrem Programm. Für meinen Kumpel Andy wollte ich dann noch schnell ein Foto mit dem Handy von ihr schießen, doch ihr Bodyguard wehrte sofort ab, „No photos“. Ich frage ihn, ob er mich verarschen will, wir stehen am Roten Teppich – tausend Blitzlichter, aber ich darf kein Foto von ihr machen? Er blieb dabei, keine Fotos. Selbst mein Presseausweis ließ ihn nicht abweichen. Da ich mir nicht die Partylaune vermiesen lassen wollte, beließ ich es kopfschüttlend dabei. Nachdem Katja und Jan dann endlich fertig waren, ging es in den Club, den ich schon von einen der Ausflüge im Jahr davor kannte – neu war allerdings das Rauchverbot :( . Auf der Party war fast das gesamte Who is Who der Pokerszene. Ich sage "fast", weil einige nicht reinkamen, trotz Einladung, der Club war einfach zu voll. So gingen einige Pros wie Marcel Luske und Michelle Lau frustriert nachdem sie bereits 30 Minuten in der Schlange gestanden hatte. Selbst mir war es nicht möglich, Alexia Portal in den Club zu holen, obwohl ich das wichtige Stuff-Bändchen am Handgelenk hatte.

Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert und mit den Pros angestoßen. Zwar traf man immer wieder bekannte Gesichter, aber jemand jemanden Spezielles zu finden war schier unmöglich. Zum einen war der Club zu voll und zum anderen zu groß und unübersichtlich. So hing ich hier und dort immer wieder mit diversen Leuten zusammen, bis mich gegen drei Uhr morgens die Müdigkeit (oder war es der Alkohol) dazu bewegte, mir ein Taxi zu suchen und wieder zurück ins Haus zu fahren.

Dennoch insgesamt war es sicherlich eine der besten Parties auf denen ich jemals war, und die Show von Dita war ebenso klasse und die weiblichen Leser wird es freuen zu hören, dass Mutter Natur auch vor ihren Oberschenkeln keinen Halt gemacht hat – Cellulitis. Immer wieder wurde ich von den weiblichen Gästen angesprochen – „Hast Du gesehen, sie hat Cellulitis“. Mädels ,macht euch das Leben nicht so schwer, wir Männer nehmen es vielleicht zur Kenntnis, aber es stört uns nicht – zumindest mich nicht.

Im nächsten Beitrag geht es dann um meine letzten Tage in Las Vegas und um das versprochene Gewinnspiel, also bleibt dran.

 

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