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/Jun/2009

Schlechter Start & Besuch in den Pokervillen

Von: bandit-de @ 05:46 (CEST) / 7680 / Kommentar ( 33 )

Ich wünschte, ich könnte etwas erfreulicheres Schreiben, aber leider war mein Start beim Mixed-Event alles andere als gut. Über den Tisch kann ich mich nur mangels Fisch beschweren. Die Spieler waren gut, bis auf einen Rock der nur die Top fünf Starthände spielte. Dieser saß erfreulicherweise in Position für mich zum Steal, allerdings konnte ich mir nur selten seinen Blind holen, da vor mir bereits die Action anfing. Mein ersten großen Pot sollte ich gegen EPT IV Baden Gewinner Julian Thew verlieren. Dieser saß zu meiner rechten und erkannte mich sofort von den EPTs. Wir hatten einen netten Smalltalk während des Turniers. Doch erst mal zur Hand. Ich bekam und Julien erhöhte vor mir den Pott, ich raiste dreifach und er sowie ein anderer Spieler der vor ihm limpte, callten. Der Flop kam mit . Eine kleine Flushgefahr, die ich zunächst ignorierte, genauso wie den möglichen Straight, ich erhöhte nur etwas unter der Hälfte des Pots. Schließlich Julian Thewwollte ich Kundschaft haben und nicht gleich beide vertreiben. Der Limper foldete und Julien callte. Der Turn kam äußerst undgünstig mit einem . Ich checkte und Julian setzte die Hälfte des Pots, ich callte. River bringt nun auch noch Flushgefahr, die anscheinend auch nicht Julien schmeckte. Ich checkte nach einiger Zeit und er sofort hinterher. Er zeigte . Später erfuhr er durch Chris Hall (dieser laß meine Facebook Updates) das ich ein Set hatte. Es war ihm sichtlich unangenehm, ich meinte nur, „Hey kein Problem, ich hätte Deine Hand nicht anders gespielt. Mein Bet auf dem Flop war zu klein und gaben ihm die Odds zum Call. Ich sollte noch ein paar mal mit Julien danach aneinander rasseln und irgendwie beschlich mich das Gefühl, das er mich nun Soft spielte. Julian weiß, das ich kein Pro bin und normalerweise als Fotograf an den Rails stehe. Selbst als ich am Ende als Shortstack in einer No Limit Phase pushen musste, wünschte er mir Glück. Ich sprach ihn darauf an und er meinte nur, nein er hätte mich nicht Soft geplayed. Er erklärte seine Spielentscheidungen schlüssig, dennoch blieb ein Gefühl das es nicht die ganze Wahrheit war. Natürlich war ich glücklich darüber, dennoch würde ich niemals einen Spieler am Tisch so „behandeln“. In der letzten hand pushte ich mit aus dem Small Blind, zuvor gab es zwar einen Raise aus später MP, doch mein Image war so tight und mein Stack hatte grade noch Fold Equity das ich mit der Hand reinstellte. Mein Gegenspieler überlegte lange und callte schließlich mit off. Ein As auf dem River bestätigte ihm den Sieg.

Christophe GrossDanach hieß es dann für mich erst einmal, Kamera rausholen und Spieler fotografieren. Als ich damit durch war, fuhr ich zu CrazySheep ins Haus um meinen Wettgewinn abzuholen. Auch unser Supermoderator Gefallener ist mit im Haus. Diese haben ein wirklich schönes Haus, allerdings etwas außerhalb. Ich war schon etwas geschockt als mir das Navi 23km anzeigte. Nach ein paar Bierchen ging es dann noch rüber in die Luckbox-Villa wo wir in den Geburtstag von Sonja (Freundin von Sebastian Ruthenberg) reinfeierten. Viele bekannte Gesichter sollte ich dort antreffen und es kamen alte Erinnerungen an die WSOP 2007 hoch, als ich mit den Jungs zusammen im Haus war. Am meisten freute ich mich natürlich Nico Behling endlich wiederzusehen, dem ich den fünften Platz bei den PokerOlymp Open zu verdanken habe, dank eines Short-Coachings via Skype. Nico spielte grad 16 Tische online bei PokerStars und ich setzte mich erst einmal neben ihm um bewundernd seinem Spiel zu folgen. Aber natürlich war es auch schön die anderen wiederzusehen. Nick Heinnecker, Martin Kläser, Daniel Kraus, Marc Gork, Cort Kibler-Melby um nur einige zu nennen.

Nach ein paar weiteren Bierchen und einen kleinen Happen beim BBQ ging es dann wieder sicher zurück ins Hotel, da ich freundlicherweise mitgenommen wurde. Fahren wäre nicht mehr möglich gewesen ;) . Entsprechend stark fiel der Kater heute morgen aus. Dank Asperin und einem ausgedehnten Schlaf geht’s nun aber besser.

Mein nächster Anlauf auf ein Bracelet wird beim Triple-Chance Event stattfinden, bis dahin werde ich mir ein wenig die Zeit auf dem Strip mit Kamera und Stativ vertreiben. Auch ein Ausflug zum Hoover Damm ist geplant. Leider ist es zur Zeit stark Bewölkt in Las Vegas, so das hieraus heute wohl nichts mehr werden wird. Allerdings ist der Blick aus dem Hotelfenster Atemberaubend!

 

Während ich im Hotelzimmer bei laufendem Fernseher diesen Beitrag schreibe, laufen auf allen Kanälen Sondersendungen zum überraschenden Tod von Michael Jackson. Ich will und kann mir kein Urteil über den Menschen bilden, doch als King of Pop hat er Musikgeschichte geschrieben und ich mochte seine Songs.

R.I.P Michael

P.S. Achja und endlich hab ich es hinbekommen im Orleans ins Internet gehen zu können - 30 graue Haare mehr, dank Microschrott ;)

 

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