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/Jan/2007

Shortys im Zollenspieker Fährhaus

Von: bandit-de @ 11:01 (CET) / 27 / Kommentar ( 8 )

Gestern war das erste Turnier von Shortys im Zollenspieker Fährhaus. Die Turniere von Shortys sind mir ja aus Lübeck bestens bekannt und so stelle ich mich auf einen angenehmen Abend ein.

Zunächst wäre ich erstmal zu spät eingetrudelt, denn das Turnier begann bereits um 18h und nicht wie gewohnt um 21h, was mir glatt entgangen wäre, wenn mein Kumpel Juri nicht mitgekommen wäre, dem dies Auffiel als er sich die Adresse raussuchte.

Nachdem mein Schlafrythmus immer noch recht durcheinander ist/war, muss ich also zusehen noch ein wenig Schlaf zu bekommen, denn die letzten Tage ging ich gegen 17h ins Bett und wachte gegen Mitternacht auf. Zwar bekomme ich noch ein wenig Schlaf, bin aber noch merklich müde, was sich durch ausgedehnt Gähner bemerkbar macht.

Wir kommen um 17h bereits im Fährhaus an, um uns vor dem Turnier noch an dem Buffet zu stärken, doch auch hier gibt es eine Änderung. Das Buffet wird erst im ersten Break aufgefahren, der dafür statt der üblichen 15min etwas ausgedehnter ausfällt. Hier muss ich sagen gefällt mir die Regelung aus Lübeck doch deutlich besser, gut gestärkt pokert es sich halt leichter, und man wird nicht vom Geruch des Essens abgelenkt.

Ich treffe einige Bekannte aus Lübeck und ich soll endlich CKone kennen lernen, den ich schon beim hereinkommen verzweifelt gesucht hatte, doch von einer Lockenfrisur war weit und breit nichts zu erkennen, CKone spielte damals mit mir an einem Tisch bei Stars während meines Contests, später kam er dann zu mir und stellte sich vor - die Lockenfrisur gabs nicht mehr ;). Auch wenn einige Bekannt dort waren, sind weitaus weniger Spieler als erwartet gekommen. Lediglich 67 Spieler finden sich ein, gut für die Spieler, denn hierdurch fällt der Preispool höher aus, schlecht für den Veranstalter, der hierdurch natürlich weniger einnimmt. Wollen wir hoffen das es zukünftig keine Auswirkung auf den Preispool haben wird. Zu gewinnen gab es diesmal einen LCD TV im Wert von ca. 600€ für den ersten Platz, der zweite Platz war ein Handy von Samsung und auf dem dritten Platz gab es immerhin noch einen Ipod. Die anderen Plätze erinnere ich nicht mehr.

Bevor ich aufs Turnier eingehe muss ich allerdings noch mal auf die Location eingehen, mir sagte der Name Zollenspieker Fährhaus zwar etwas, war allerdings noch nie dort. Ich muss sagen ich war sprachlos, eine wirklich super schöne Location direkt an der Elbe, mit Ballsaal/Bühnenbereich in dem das Turnier stattfand (ich hoffe ich kann Fotos bald nachliefern, Claus Zuther (Veranstalter) versprach mir welche zu schicken). Im Bereich wo normalerweise das Publikum sitzt oder tanzt waren die Tische aufgebaut, und vom Ambiente her, hätte es ebenso gut der Spielsaal eines Casinos sein können, große runde Tische mit weißen Tischdecken bezogen (die sich beim Spiel allerdings aufgrund der Bügelfalte als hinderlich herausstellten und nach und nach entfernt wurden), insgesamt ein Traum in Weiß.

Die Tische werden ausgelost und ich lande an einem Tisch mit eher unterdurchschnittlich starken Spielern, einziges Highlight am Tisch ist Michael (Mikel) neben mir, Michael ist in Las Vegas geboren und wir unterhalten uns prächtig, fast schon zu gut, denn dem Spiel folge ich hierdurch nur mit einem Auge. Dennoch bekomme ich genug Informationen über meine Mitspieler, da werden also satte Erhöhungen preflop mit 55 mitgegangen um dann glücklicherweise ein Set zu treffen, in das die "arme Sau" mit AK und Top Pair natürlich richtig schön reinrasselt, naja es waren Brüder - ob da der Haussegen jetzt schief hängt? ;) Oder ein anderer Spieler, pardon Callingstation geht mit A7 ein All in auf dem Turn mit, und trifft die 7 auf dem River und schmeißt damit AJ raus, er hatte hierbei 7 outs, zu den drei Siebenern kamen noch die vier 4er für einen Gutshot Straight und Split-Pott hinzu. Er kommentiert sein Spiel mit, puh da hab ich wohl ein wenig Glück gehabt - ich kanns mir nicht verkneifend und sage schmunzelnd "Nicht nur ein "wenig"" ;)

Vor solchen "Beats" blieb ich gott sei dank verschont, verliere dann aber später einen Großteil meines Stacks weil ich eine Hand wirklich mies spiele, im BB bekomme ich K3 und calle einen minraise - Flop bringt mir Top Pair und Flush-draw Gefahr, Gegner setzt an ich calle obwohl ich bei ihm den König schon förmlich riechen kann, Turn bringt möglichen Flush und Gegner checkt - ich überlege den Flush zu repräsentieren, entscheide mich dann aber doch nur zum Check da ich zu neu an dem Tisch bin und damit null reads, River bringt keine Verbesserung und Gegner setzt nochmal 1000 an die ich calle mit den Worten, na dann zeig mal - wie erwartet zeigt er den König mit 7 als Kicker - wirklich dumm gespielt Bandit!

Der Tisch wird aufgelöst und ich lande ziemlich shortstacked an einem anderen Tisch, die Blinds steigen und als ich im BB (400) KTs erhalte, beantworte ich den minraise der Callingstation vom ersten Tisch mit einem All In, ich bin mir ziemlich sicher das er kein Monster hält, tippe ihn eher auf eine Hand ala K8o eine solche Hand zeigte er bereits an dem ersten Tisch bei einem solchen raise. Er called und zeigt 55 - zwar mehr als ich erwartete, aber noch ok, halt ein Coinflip den er gewinnen soll, da ich ohne Treffer blieb. Raus auf Platz 28 von 67 - der LCD TV muss also noch ein wenig warten und wirklich traurig war ich über mein Ausscheiden auch nicht, denn die Müdigkeit breitete sich doch rasend aus, und ich war froh in mein Bett zu kommen und damit verbunden endlich wieder einen "normalen" Schlafrytmus :)

Das Buffet war übrigens super lecker (Es gab, Hackbällchen in einer Paprikasosse, kleine Frühlingsrollen mit leckerem süss-sauer Dip, Chilischoten mit Käsefüllung, irgendetwas Pilzgeschnetzeltes mit Reis, Antipasti & Salat sowie natürlich Desserts) und es war auch Platz für einen großen Teller, hätte sogar gerne nochmal nachgeholt, hab mich dann aber für einen Nachtisch entschieden. Die Getränkepreise waren etwas höher als bei Shortys, aber noch im Rahmen und für die Location schon fast angebracht.

Auf dem Rückweg unterhalte ich mich mit Juri über das Buffet, und auch er stimmt zu.

Am nächsten Wochenende werden Juri und ich dann das Seminar von Erfolgsautor Stephan M. Kalhamer bei Shortys in Lübeck besuchen und einen Bericht für das Casino & Poker Magazin verfassen. Dieses Seminar ist für Anfänger bis Fortgeschrittene gedacht und wir werden aus beiderlei Sicht das Seminar begutachten :)

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