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Meine Taktik beim Poker

Ein FZS auf der Jagd nach NL2 FR-Fischen
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/Sep/2014

Warum ich mich auf NL2 wohlfühle...

Von: cystic fibro @ 16:42 (CEST) / 263 / Kommentar ( 3 )

Mein Status-Quo

Der September ist nach dem Januar 2014 erst der zweite Monat, in dem ich dieses Limit schlage. Im Januar noch mit Euphorie und Enthusiasmus über verteilte Suckouts sowie Lamento und Klagen über erhaltene Suckouts. Der Unterschied im September zu allen vorhergehenden Monaten liegt in der Herangehensweise an die Hände, die ich spiele. Ich habe die Spielertypen - sofern möglich - in drei grobe Kategorien eingeteilt:

1. Calling-Stations: Hier halte ich den Pot klein, raise nicht mehr als 2,5 bis 3BB, wenn ich eine Hand spiele und limpe durchaus auch mit kleinen SC oder suited Aces. Wenn die CS trifft - ob TPTK oder 2nd pair spielt häufig keine Rolle - und meine Overpairs oder Draws gut sind, bekomme ich hier häufig grosse Auszahlungen, die die limps mehr als wettmachen.

2. TPA: schmeisst häufig auf die Contibet schon weg, spätestens bei der Turn-Conti-Bet ist Schluss - es sei denn, er hat mind. TP getroffen. Dann kann ich auf dem River nur noch mit den Nuts bestehen. Der TPA auf NL2 spielt selbst meist nur die Conti auf dem Flop an, sobald die bezahlt wird und er nicht getroffen hat, kommt kein weiteres Geld mehr hinein und ich selbst kann den Pot ohne Gegenwehr ziehen.

3. Thinking players: Hier bluffe ich durchaus 3 barrels bis zum River, da diese selber die 3. barrel häufig nicht mehr spielen. Ansonsten spiele ich hier nur starke Hände pre und auf dem flop. Folden oft auf ein Check-Raise nach dem Flop.

Mein Spiel:

Ich spiele immer nur 3 Tische gleichzeitig. Aufgrund meiner Erkrankung (Mukoviszidose) und der eingeschränkten Sauerstoff-Versorgung kann ich mich nicht auf mehr konzentrieren. Die Sessions dauern auch max. bis zu 2 Std. Mein Volumen liegt dieses Jahr bei ca. 70k Händen. Der Anfang wird von mir supertight gespielt, es sei denn die Karten laufen von vornherein. Ich liege hier meist bei 15/10 oder 12/6 für die ersten 30 Hände. Dann werde ich looser: Ich stehle die Blinds der TPA, ich spiele die Calling-Stations aus und ich werde deutlich aggressiver in meinen Aktionen. Hier können die Stats dann schon mal in die Richtung 30/18 oder 35/25 gehen. Je nachdem wie der Verlauf ist, passe ich meinen Spielstil an. Wenn meine raises ge-3-bettet werden, hol ich auch mit AJo schon mal ne 4-bet raus. Insgesamt ist es so, dass ich das Gefühl habe, die Gegner in ihren Aktionen richtig einzuschätzen und daraus meine Antworten resultieren. Gg. Small-Stacks suche ich häufig zu isolieren und mit guten Draws für relativ wenig BBs zu knacken, bzw. made hands auszahlen zu lassen. Diesen Monat laufe ich momentan mit 15BB auf 11k Hände.

Meine Ziele:

Bei einer BR von 150$ Aufstieg auf NL5. Momentane BR bei 88$.

Abstand zwischen VPIP und PFR reduzieren (durchschn. 20/13) ---> weniger limpen

Draws auch gegen Small-Stacks nicht überziehen ---------> Odds und Potodds besser achten

Noch mehr Hände lernen loszulassen - immer wieder überkommt es mich, dass ich halt die 4-bet AI mit JJ oder QQ pre bezahle, anstatt eben den Fold-Button zu finden - sie habens halt doch häufiger, als mir lieb ist.

 

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