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/Jul/2010

Card Room Crawl Las Vegas 2010 – Tag 4

Von: davinadarr @ 11:23 (CEST) / 12 / Kommentar ( 7 )

Dies ist die Fortsetzung meines Card Room Crawls Las Vegas 2010.
Tage 1 & 2 findet ihr hier. Und Tag 3 gibt es hier zu lesen.

28/06/2010 - Tag 4 (...riding around...)

Ich wachte wieder früh auf - um 6 Uhr, machte mich fertig - ging ein wenig $5-Craps im Imperial Palace spielen, bis es Zeit für Frühstück war.
Übernachtet man in einem Hotel der Harrah's-Gruppe, bekommt man eine Menge Gutscheine für alle möglichen Dinge. Heute Morgen wollte ich meinen Gutschein für das "Café" im Harrah's nebenan für Frühstück nutzen.


Ich blätterte durch die Speisekarte und fand unter anderem "scrambled eggs substitute" (Rührei-Ersatz)...WTF? Sehr irritiert bestellte ich nur einen Obstteller und einen Cream cheese Bagel. Während ich aß, kam eine kleine Chinesin vorbei und machte ein Geräusch, das wie Katzengejaule klang. Als sie dann näher kam, verstand ich, was sie da schnurrte..."Keeeeenooooo....Keeeeeenooooo...Keeeeeenooooo?". Hm, Keno hatte ich noch nie gespielt. Warum nicht beim Frühstück, dachte ich mir und rief sie heran. Ich bezahlte $10 für einen Haufen Spiele und aß gemütlich weiter.
Als ich fertig war, liefen meine Spiele allerdings immer noch und so spielte ich etwas an den Slots herum, bis das letzte Keno-Spiel vorbei war. Ich ging zum Tresen und gab meinen Schein ab. "You won $5! Wanna play again?". Ein Mann neben mir strahlte mich an und rief "Another winner! Everyone's a winner!". Ich sagte: "Aber ich hab $10 hierfür bezahlt....". Ich nahm die $5 und ging zum Pokerraum.
Es war 9 Uhr morgens und es liefen Sage und Schreibe NULL Tische! Was war denn hier los? Der Poker-Manager bettelte mich fast an, meinen Namen auf die Warteliste zu setzen, aber ich lehnte dankend ab und verließ das Harrah's.
Für ein paar Minuten schaute ich dem "Strip-Poker" im O'Sheas zu. Für alle, die dies nciht kennen: Es heißt Strip-Poker, weil die Tische fast auf dem Bürgersteig stehen...also auf dem Strip... haha


Ich entschied mich dann aber doch, zum Flamingo zu gehen und die Poker-Action dort abzuchecken.


Um 10 Uhr startete ein Turnier für $65, für das ich mich einkaufte. Als ich dann am Tisch saß und meinen Stack bekam, zählte ich die Chips... 1.500???? Das konnte nicht richtig sein. Ich sah mir die anderen Stacks an und tatsächlich hatten alle nur 1500 Start-Chips. Was für ein Reinfall! Ich sollte in Zukunft besser die Struktur-Zettel lesen.
Von 18 Spielern schaffte ich es auf Platz 8 bei 2 bezahlten Plätzen und spielte etwas Cash Game.
Der Pokerraum war super kalt und ich schlotterte vor mich hin. Dann bestellte ich mir tatsächlich eine heiße Schokolade, um mich aufzuwärmen. Dies half etwas und war lecker. Aber warum zum Teufel muss ich mich in der Wüste mit heißer Schokolade aufwärmen?
Am Tisch fielen mir zuerst die interessanten $5-Chips auf. Viele Casinos sind dazu übergegangen, $5-Chips interessant zu gestalten, damit Souvenir-Jäger diese mittnehmen anstatt der langweiligen $1-Chips. Ich hatte keinerlei Ambitionen, mir eine $5-Kollektion anzulegen, erfreute mich aber der Bildchen. Auf verschiedenen Chips waren die Jahrzente der Flamingo-Geschichte festgehalten. Angefangen im Jahr 1940 konnte man die Entwicklung eines der ältesten Casinos Las Vegas Jahrzent für Jahrzent mit verfolgen. Ich legte alle Chips in eine Reihe und hatte ein gutes Gefühl, in diesem geschichtsträchtigen Gebäude zu sitzen...auch wenn es kalt war.
Das nächste, was mir auffiel, war der Tisch. Während alles im Flamingo so ziemlich in Pink gehalten ist, sind die Tische braun mit gelber Linie und gelbem Logo in der Mitte. WARUM?
Ich stellte mir vor, wie die Verantwortlichen sich die Köpfe zerbrachen über das Tisch-Design im Flamingo, bis endlich einer die erlösende Idee hatte: "Wie machen die Tische BRAUN!". Jubilierend schlugen die Mitglieder des Tisch-Design-Kommittes ein und dann ging es an den zweiten Schritt. Welche andere Farben sollten sie verwenden? "Hmmmm, wie wäre es mit Gelb?", sagte ein schlauer Kopf, doch einer seiner Kollegen zweifelte "Sollte das Flamingo-Logo nicht wie überall anders auch pink sein?". "Nein, nein, wir machen mal was bahnbrechend anderes: Gelb! Ein braun-gelbes Tisch-Design!". Juhuuuu...Applaus, Beglückwünschungen und Gehaltserhöhungen...
Egal...ich spielte ein Weilchen und freute mich über das softe Game hier. Neben mir saß Johnny Diamond, wie ich von seinem bestickten Shirt und Cowboy-Hut lesen konnte. Er bestellte sich fortwährend Margarithas und schien allen hier bekannt zu sein. Aber auch er spielte nicht besser als alle anderen am Tisch und ich war stolz zu sehen, dass ich die beste Spielerin in dieser Runde war. Wie oft stellt man das schon fest...hihi
Leider half mir das am Anfang auch nicht viel weiter. Ich verpasste Draws, steckte einige Bad Beats ein und schrumpfte auf $35 hinunter. Es dauerte aber zum Glück nicht lang, dass ich wieder bei meiner eingekauften Summe von $100 war und dann kam die lustigste Hand meines Vegas-Trips.
Ich fand und raiste auf $20 bei 4 Limpern. Ich bekam einen Caller. Der Flop kam runter rainbow. Ich checkte, mein Gegner setzte $20. Call. Turn . Check, check. River . Ich setze $50, er geht All-in. Ich calle und zeige mein Set Asse. Er dreht um und der gesamte Tisch bricht in Gelächter aus. Der Witz hat den guten Mann einen ganzen Stack gekostet.

Eigentlich hatte ich andere Turnier-Pläne für diesen Tag, aber von so einem Tisch möchte man ungern aufstehen, gerade auch, weil der 7-2-Mann mit frischem Stack zurück an den Tisch kam.
Ich ging schnell einen meiner Gutscheine für Mittag-Essen nutzen (leider kann man im Flamingo nichts an den Tisch bestellen) und kam 40 Munuten später zurück. Leider hatte sich die Dynamik komplett geändert. Es waren ein paar neue Gesichter dazu gekommen und ein paar Opfer verschwunden. Es wurde regelmäßig gestraddled und aus dem soften Spiel war ein ziemlich aggressives geworden. So schnappte ich mir meine Gewinne und verabschiedete mich.

Ich ging ins O'Sheas für ein $45-Turnier. 22 Spieler nahmen Teil. Wie erwartet, war es ein ziemlich leichtes Spiel gegen das übliche Party-Volk. Ein Franzose und ich herrschten über den Tisch und bauten beide Mörder-Stacks auf. Irgendwann war ich dann leider doch in eine Hand mit ihm verwicketl, was ich vermeiden wollte. Aber zum Glück gewann ich den Coinflip und war dadurch Chipleader par excellence.
Ich kam an den Final Table und teilte mir den Chiplead mit einem Asiaten, der keine Ahnung hatte, was er tat. 3 Plätze waren bezahlt und schon bald waren wir alle im Push-or-Fold-Modus bei Blinds 1k/2k. Und dann flog ich mit Tx gegen als 5. raus. Mäh!

Meine Kollegen hatten sich während dessen im Sahara eingefunden und mir getextet, also nahm ich ein Taxi zu meinem Zuhause vom letzten Jahr und freute mich, zu sehen, dass es immer noch $1-BlackJack und $1-HotDogs gab.
Ich traf meine Kollegen allesamt im Turnier und kaufte mich auch noch schnell ein. Sobald ich saß, flogen alle drei meiner Kollegen raus und beschlossen, zum Venetian zu fahren. Na toll!
Zum Glück lief es bei mir besser. Das Turnier kostet $40 Buy-In und man kann zu einer beliebigen Zeit einen $20-Addon nehmen. Bei 6000 Startchips und dem 4000 Addon ist dies eines der besten Billig-Turniere der Stadt.
Ich hatte ca. 9000 Chips zur Pause bei Blinds 100/200.
Kurz nach der Pause kam es zu einer der furchtbarsten Hände meines Vegas-Aufenthaltes.
Im Small Blind fand ich . Drei Limper waren im Pott und ich füllte auf. Der Flop kam runter . Ich checkte, der Big Blind checkte ebenso. Der Cut-off setzte 900, ich raiste auf 2400, der Big Blind ging All-in.
Beim Big Blind war ich mir nun sicher, dass er eine kleine hatte und ich ihn im Sack. Der Cut-Off hatte wohl nur einen König, denn er überlegte sehr lang bis er foldete. Der Big Blind zeigte und ich würde mit diesem Pott wahrscheinlich den Chiplead übernehmen. Der Turn brachte allerdings eine und somit war ich runter auf 1200 Chips. Blinds 200/400.
Ein paar Hände später fand ich und ging All-in. Ich bekam zwei Caller mit und Qx und der River brachte, wie sollte es anders sein... .
Danach versuchte ich, einen Platz am Cash Game Tisch zu bekommen, scheiterte aber und spielte etwas $1-BlackJack. Dort hatte ich viel Spaß mit den anderen Spielern.
Mein Kollege Hanno meldete sich per Handy und wir verabredeten uns im Venetian. Ich spielte $1/$2, wie immer und dachte, die Competiion wäre hier viel härter. War aber gar nicht der Fall.
Als Hanno und sein Kumpel Moritz dann ankamen, wechselten wir zum Spaß an einen Limit-Tisch. Dort spielten wir eine Weile, bis ich völlig übermüdet aufgeben musste. Ich war seit 23 Stunden wach und ziemlich im A****. Wir standen alle mit Gewinn auf und gingen zum Imperial Palace an den BlackJack-Tisch. Hier hielt ich es nur für kurze Zeit aus und stand mit $100 Gewinn auf und ging um 4 Uhr auf mein Zimmer. Hier musste ich noch etwas Büro-Arbeit machen, bevor ich dann endlich schlafen konnte.
Rock'n Roll! 

Bis zum nächsten Teil,

Christin aka Davina Darr

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