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/Jul/2010

Card Room Crawl Las Vegas 2010 - Tage 1 & 2

Von: davinadarr @ 14:26 (CEST) / 24 / Kommentar ( 4 )

Ich fange mal direkt mit meinem Lieblingsfoto von diesem Trip an. Ist es nicht wunderschöööön?

 

Endlich wieder Vegas-Time! Es ist schon echt frustrierend, wenn man über Wochen die Nachrichten aus Vegas sieht, die Videos von Partys und dem Poker-Geschehen und man weiß, es dauert noch eine EWIGKEIT, bis man selbst rüber kommt.

Und dann kommen die Nachrichten von Freunden, die schon drüben sind "Wo bleibste denn?", "Wann kommste denn endlich?".

25/06/2010 - Tag 1 (Anreise)

Und nun endlich konnte ich um 6.45 im Flugzeug die Insel nach London Gatwick verlassen, um dort in den Flieger nach Amerika zu steigen.
Um 11.25 Uhr startete der Virgin-Flug und ein 10-Stunden-Flug lag bevor.


Mein Flugzeug nach Vegas
  Der Flieger war voll mit Party-Volk: Junggesellinnen- und Junggesellen-Abschiede, 50er Geburtstage und erstaunlich viele gut aussehende Männer und Frauen.
Ich versuchte, mich zu entscheiden, ob ich mich der Flugzeug-Party anschließen sollte oder nicht. Immerhin hatte ich die Nacht zuvor durchgemacht. Ich beschloss, es von meinen Sitznachbarn abhängig zu machen.
Um mich herum waren aber nur ruhige Leute und so versuchte ich zwischen Filmen und Essen zu schlafen. Klappte nicht so wirklich...
Ich sah "Percy Jackson" und "I love you Philip Morris" und ohne die übliche Verzweiflung über die Länge des Fluges waren wir auch schon bald im Landeanflug. Hatte ich doch geschlafen? Die 10 Stunden waren so schnell um.

Wir kamen erstaunlich schnell durch die Einwanderungs-Abteilung und mussten dafür Ewigkeiten auf unser Gepäck warten. Ein Bekannter von mir wollte mich abholen, stand aber in der falschen Ankunftshalle. Wir telefonierten schnell und ich nahm dann doch ein Taxi.
Ich checkte im Imperial Palace ein, brachte mein Gepäck auf's Zimmer, machte mich frisch und begann, das Casino zu erkunden.


Mein Zuhause für 2 Wochen. Nicht schön, aber in der besten Location.
  Der Pokerraum ist gleich am Haupteingang, danach folgen die Spieltische und die Automaten befinden sich hauptsächlich im hinteren Bereich.
In der Mitte des länglichen Casinos befinden sich die Dealertainer - Dealer, die mal mehr mal weniger prominenten Musikern ähnlich sehen und hin und wieder auf die Bühne gehen, um mal live, mal Playback zu performen. Meist wirkt dies sehr billig, aber singen die Dealer selbst, ist dies oft sehr beeindruckend.
Ich spülte erstmal alles andere aus meinem System: spielte etwas Slots, etwas Blackjack und etwas Roulette, bevor ich zum Pokerraum ging. Ich spielte nur 2 Hände am $1/$2- Tisch und hatte schon zwei Stacks verblasen. Gefrustet ging ich wieder zum Blackjack. Evtl. sollte ich so übermüdet halt kein Poker spielen. Aber ins Bett konnte ich noch nicht, sonst würde ich den Jetlag nicht besiegen können.
Am Blackjack-Tisch saßen zwei junge Männer mit britischen Akzent. Ich sprach sie an, ob sie aus England seien und dann folgte eine der seltsamsten Unterhaltungen meines Vegas-Trips. Es kam raus, dass wir nicht nur auf der selben Insel lebten, sondern auch im selben Gebäude auf der Isle Of Man arbeiteten.
Wir fühlten uns wie in der Twilight Zone und waren inklusive Dealer erstmal sprachlos.
Als ich mein Geld auch hier verballert hatte, verabschiedete ich mich und ging um 21.30 Uhr ins Bett.

26/06/2010 - Tag 2 (Cool-Off)

Um 5 Uhr wachte ich wie erwartet auf und war froh drüber. Immerhin kenne ich Jetlags schon und wenn man sich einmal damit abgefunden hat, dass man früh aufwacht, ist das auch nicht weiter schlimm. Vor allem, weil da draußen eine wilde, wache Welt tobt, in der es mir nicht langweilig werden sollte.
Ich schüttelte meine Isle Of Man-Träume ab (ich war selbst bei der TT mitgefahren) und ging zum Frühstück. Das Hash-House-A-Go-Go wurde mir von einem Kollegen im Vorfeld empfohlen. Die Portionen, die an mir vorbei getragen wurden, waren mörderisch, also bestellte ich nur eine kleine Portion Rührei und Speck.
Danach ging es ab an den Poker-Tisch. Ich spielte etwas $2/$4 Fixed Limit, bevor ich auf der Warteliste für No Limit nach vorn gerutscht war.
Am Tisch traf ich einen lustigen WSOP-Dealer namens Gregg. Wir hatten viel Spaß, während ich einen weiteren Stack gegen Asse abgeben musste.
Ich wollte mich heute mit meiner Freundin Jeanne aus Los Angeles treffen, um mit ihr und einer Freundin Eislaufen zu gehen. Als die beiden mich dann endlich aus dem Pokerraum abholten, war ich zum Glück wieder im Plus.
Wir drei Mädels fuhren zum Luxor, wo Jeanne eincheckte und ich endlich mal ein Zimmer in der Pyramide sehen konnte.
   
Die Pyramide von Innen


Der Blick auf die Sphinx vor der Pyramide
  Der Balkon ins Innere beeindruckte mich allerdings mehr. Ohne eine Absicherung sah man hier 24 Stockwerke in die Tiefe. Ich hab keine Probleme mit Höhen, aber hier wurde mir etwas komisch zu Mute.

 
Krass tief...


  Ich hatte Jeanne vor 4 Jahren in London kennengelernt und ihr die Stadt etwas gezeigt, dann hatte ich sie 2007 in LA wieder getroffen und sie hat mir die Stadt der Engel gezeigt. Nun trafen wir uns hier in der nächsten Stadt. Und Jeanne hatte so absolut gar nichts mit Gambling und Poker zu tun. Ebenso ihre Freundin Kimberly, die in Vegas als Krankenschwester arbeitet, hatte nichts damit am Hut. Also überredete ich die beiden, mit mir zum Rio zu fahren, damit ich ihnen "meine Welt" zeigen konnte. Sie waren nur mäßig beeindruckt vom Pavilion und Amazon Room, die mich beide wieder einmal sprachlos machten.

 
Der Pavilion Room im Rio


Ich traf schnell Tassilo von der Poker-Bundesliga und Robert Werthan von der Pokerfirma, der so nett gewesen war, mir ein US-Telefon zu besorgen.
Und dann ging es auch schon weiter zu Jeanne's Welt, dem Eis-Skaten.
An der Halle angekommen, sah ich, wie die abgekratzen Schichten der Eisfläche in Form von Schnee-Haufen auf dem Parkplatz in der Wüstenhitze abgeladen wurden. Ich quiekte: "Schneeballschlacht!". Die beiden 47 und 39 Jahre alten Mädels sahen mich kurz etwas irritiert an, aber waren dann voll mt dabei.
Wir rannten zum Schnee und bewarfen und mit Schneebällen. Dann bauten wir noch einen Schneemann und ließen einen verwirrten Mann Fotos machen. Leider habe ich all diese Bilder noch nicht von Kimberly bekommen, kann sie also daher hier nicht posten.
Kimberly hatte sich verletzt und konnte nicht mit laufen, Jeanne ist Profi und ich bin total mies im Schlittschuh-Laufen.

 
Ich und Jeanne in Eislauf-Montur mit Handschuhen (in der Wüste Nevadas wohlbemerkt)

 


Aber so nach und nach, Runde für Runde ging es besser und das einzige Mal, dass ich fiel, war nur, um zu vermeiden, dass ich einem kleinen Kind, das auf dem Boden lag, die Finger abzufahren.
Nach dieser Abkühlung auf dem Eis verabschiedeten wir uns von Kimberly und gingen noch auf einen Cocktail ins Luxor.
In dem Wissen, dass ich Jeanne sicher irgendwann in irgend einer anderen Stadt wieder treffen würde, verabschiedete ich mich und spazierte zum MGM, um die Monorail zum Imperial Palace zu nehmen.  
Der nächste Teil kommt in den nächsten Tagen.

Christin aka Davina Darr

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