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DocPoker

/Mai/2011

Back in Town

Von: docmick @ 05:53 (CEST) / 24 / Kommentar ( 4 )
Liebe Intelli-User,

beinahe zwei Jahre ist es her, seit ich hier zum letzten Mal gebloggt habe. Aber besser spät, als nie! Im neuen Gewand, nämlich als Pokerstars TeamPro, werde ich Euch hier hoffentlich regelmäßig von meinen Erlebnissen berichten. "Back in Town" gilt aber uch im übertragenen Sinne. Seit 3 Stunden bin ich wieder in Las Vegas und hier kommt auch schon der erste Blog:

Tja, es ist wieder soweit! Nach einer angetäuschten Landung, die schließlich zu einem kostenlosen Rundflug über die Skyline führte, klappte es dann beim zweiten Versuch und nach gefühlten 3 Stunden Wartezeit bei der Immigration bin ich wieder zurück in der Stadt, die ich erstmals besuchte, als hier das Ratpack noch das Sagen hatte und es kommt mir so vor, als ob die WSOP 2010 erst letzte Woche zu Ende gegangen sei. Kurzum: Las Vegas erscheint mir mittlerweile so vertraut wie das kleine mittelhessische Städtchen, das ich als meinen Heimatort bezeichne.

Ich sitze hier im Trump Tower, der dieses Jahr mein Domizil zumindest für die ersten 4 Wochen der WSOP sein wird. Warum bin ich nicht wieder im Wynn, wie all die vergangenen Jahre, abgestiegen? Der Grund ist ganz einfach: Dieses Jahr war das Wynn fast doppelt so teuer bei gleichem Standard und bei 6 Wochen Aufenthalt reicht der Unterschied im Reisekostenbudget beinahe aus, um sämtliche Nebenkosten abzudecken.

Außerdem gibt es noch eine grundsätzliche Änderung im Masterplan: Während sich die meisten meiner deutschen Pokerkollegen schon im Vorfeld ganz genau festgelegt haben, welche WSOP Turniere sie spielen wollen, antwortete ich in den letzten Wochen zu diesem Thema stets mit einem ganz entschiedenen „vielleicht“. Mein Turnierlauf der letzten 2 Jahre ist im günstigsten Fall als bescheiden zu bezeichnen, aber möglicherweise ist das nur der natürliche Ausgleich für die vorhergehenden 12 Jahre, in denen ich mich oft auf der Sonnenseite der Varianz wiederfand. Das Leben im Allgemeinen und Poker im Besonderen erfordern kontinuierliche strategische Anpassungen und dementsprechend gilt mein hauptsächlicher Fokus den Potlimit Omaha Cashgames im RIO. Hier ist auf Dauer der Lauf nicht ganz so entscheidend wie im Turnierlotto und die Partien im letzten Jahr entsprachen ungefähr dem Skill-Level, den man vor etwa 10 Jahren im deutschsprachigen Raum vorfand. Ich muss zugeben, die Aussicht auf eine Wiederholung dieser Runden erfüllen mich schon mit einer gewissen Vorfreude! Wenn es dann auch in der Praxis gut läuft, werde ich einen Teil meiner Winnings, so angepeilte 15 bis 20 %, in das eine oder andere Turnier zur Braceletjagd stecken. Aber nagelt mich bitte nicht darauf fest!!! Alternativ kann es durchaus passieren, dass ich beim Turnierlotto trotzdem hin und wieder angreife, wenn ich ganz spontan Lust dazu verspüre.

Was jedoch zumindest in groben Umrissen schon feststeht, ist meine traditionelle Berichterstattung von der WSOP. Zum einen gibt es natürlich wieder wie in den Jahren zuvor zwei oder drei Videoblogs vom Doc, gute Locations für die Produktion sind schließlich mehr als genug vorhanden. Zum anderen will ich meine Erlebnisse, Erfolge und Niederlagen in Form eines kleinen Tagebuchs festhalten, das ein- bis zweimal pro Woche an dieser Stelle aktualisiert wird. Ich denke, dass ein paar spannende Wochen vor mir liegen, lasst Euch also überraschen.

Euer Michael „The Doc“ Keiner von Pokerstars
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