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/Mär/2008

Spring Poker Festival in Wien

Von: docpoker @ 17:19 (CET) / 118 / Kommentar ( 89 )

Ein paar Freunde gaben mir kürzlich den Rat, meinen Hauptwohnsitz am Besten gleich nach Österreich zu verlegen, da ich mich ohnehin mehr als die Hälfte des Jahres in unserem Nachbarland aufhalte. Wenn ich mir so meinen Terminkalender ansehe, haben sie nicht ganz Unrecht. Das liegt aber nicht nur an dem hervorragenden Angebot an Pokerevents, die hier zur Verfügung stehen, sondern auch an der Kunst der Umsetzung. Ich bin momentan wieder in Wien, im Concord Card Casino und vor mir liegt ein Pokerfestival der Spitzenklasse. Thomas Kremser wurde erneut als Turnierdirektor engagiert und im Verbund mit dem hochqualifizierten Team des Casinos braucht sich niemand ernsthaft Sorgen um spielerfreundliche Strukturen und gelungene organisatorische Abläufe machen. Jedes Mal, wenn ich hier bin, erstaunt mich die exzellente Qualität des Catering-Service erneut. Abends gibt es ein Dinnerbuffet, das auch wirklich verwöhnte Gaumen rundum zufrieden stellt und die Kosten dafür sind bereits mit Bezahlung des völlig normalen Entry-Fees zum Turnier abgegolten. Für mich stellt sich hier ernsthaft die Frage, warum nicht auch andere Turnierveranstalter ein derart gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten können.

Ein Turnier habe ich bisher gespielt, das 300 € Nolimit Holdem am Donnerstag. 261 Teilnehmer waren am Start, so dass immerhin ein Preispool von rund 78.000 € zusammen kam. Im Verlauf des Turniers kam es zu einer wirklich kuriosen Begegnung, die ich Euch keinesfalls vorenthalten möchte. Von Beginn an bin ich eigentlich niemals so richtig ins Spiel gekommen. Ständig short-stacked, suchte ich nach geeigneten Gelegenheiten, meine Chips in Richtung Average zu pushen, aber mehr als ein Durchkommen am Rande der „Orange zone“ war niemals drin. Als wir noch etwa 120 Spieler waren, kam ein Megastack (ca. 30.000 Chips bei einem Average von knapp 9.000) an unseren Tisch, der sich sofort als wahrer Maniac entpuppte. Er spielte preflop 100 Prozent aller Hände und verballerte mit teilweise völlig absurden Calls innerhalb von Minuten große Teile seines Stacks. Bei Blinds von 300/600  finde ich in MP2 und pushe mit 2.100 natürlich sofort All-in. Der Big Blind zahlt nach und natürlich auch der Maniac, der bereits UTG gelimpt hatte. Das Board ist mit eine absolute Katastrophe für mich und wurde von meinen beiden Kontrahenten bis zum River auch schön brav durchgecheckt. Am River pusht der Maniac wieder mal All-in und ich stehe schon auf und ziehe meine Jacke an. Nach dem Push foldet der andere Spieler ein kleines Pocket-Paar und freundlich lächelnd annonciert der Maniac „As hoch“ für den Showdown, dreht dabei um. Ich nehme wieder Platz, kann mein Glück gar nicht fassen, bedanke mich artig bei ihm und sammle den Pot ein. Die Chips reichten zwar hinten und vorne nicht, um auch annähernd in den Averagebereich zu kommen, aber ich war wieder lebendig.

Mein Turnierleben hielt dann noch bis zum 41. Platz, als ich bei Blinds von 800/1.600 auf das Minraise eines Mitspielers hin mit meine 12.500 Chips All-in pushte, nur um in bei meinem Gegner zu blicken. Keine Hilfe durch das Board und ich durfte mich ins Cashgame verabschieden.

Euer Michael

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